Aktuelles und Hintergrund zu Deep Packet Inspection

British Telecom hat gerade bekannt gegeben , dass sie vorerst nicht mehr mit dem umstrittenen DPI-basierten Werbevermarkter Phorm zusammenarbeiten werden. Die Affäre Phorm hatte der britischen Regierung bereits ein Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission eingebrockt. Phorm ist mittlerweile international auf Kundensuche und hat unter anderem einen großen Deal in Südkorea an Land gezogen. (Update: heise hat eine gute Zusammenfassung zu Phorm.)

Deep Packet Inspection kann natürlich noch mehr als nur personalisierte Werbung einblenden. Es kann u.a. Bittorrent blockieren, Skype aussperren, Youtube verbieten, Bandbreiten managen, Viren filtern und so weiter.

Aus aktuellem Anlass hat Claudia Glechner von ORF Futurezone mit mir ein längeres Hintergrundgespräch zu Deep Packet Inspection geführt: "Die Nase tief im Netz" .

Du möchtest mehr kritische Berichterstattung?

Unsere Arbeit bei netzpolitik.org wird fast ausschließlich durch freiwillige Spenden unserer Leserinnen und Leser finanziert. Das ermöglicht uns mit einer Redaktion von derzeit 15 Menschen viele wichtige Themen und Debatten einer digitalen Gesellschaft journalistisch zu bearbeiten. Mit Deiner Unterstützung können wir noch mehr aufklären, viel öfter investigativ recherchieren, mehr Hintergründe liefern - und noch stärker digitale Grundrechte verteidigen!

 

Unterstütze auch Du unsere Arbeit jetzt mit deiner Spende.

Eine Ergänzung

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.