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T-Mobil sucht 17 Millionen Kundenstammdaten

T-Mobil sucht seit Anfang 2007 nach 17 Millionen Kundenstammdaten. Diese wurden entwendet und enthalten Handynummern, Adressen, Geburtsdaten und teilweise auch E-Mail-Adressen. Aufgetaucht sind sie jetzt u.a. beim Spiegel, der darüber berichtet: Diebe klauten 17 Millionen T-Mobile-Kundendatensätze.

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In den Daten finden sich nicht nur viele Prominente aus Kultur und Gesellschaft wie Hape Kerkeling oder Günther Jauch, sondern auch eine erstaunliche Anzahl geheimer Nummern und Privatadressen von bekannten Politikern, Ministern, Ex-Bundespräsidenten, Wirtschaftsführern, Milliardären und Glaubensvertretern, für die eine Verbreitung ihrer Kontaktdaten in kriminellen Kreisen eine Bedrohung ihrer Sicherheit darstellen würde.

Das löst jetzt einige Unruhe aus, vor allem in Sicherheitskreisen. Dafür gibt es einen neuen Service: Kostenfrei kann die eigene T-Mobil Nummer geändert werden. Die Adresse und das Geburtstadatum müssen aber bleiben…

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7 Kommentare
  1. Kann man davon ausgehen, dass es sich bei den Daten dann nur um Handy-Kunden handelt, wenn von Handynummern die Rede ist? Oder sind z.B. nur bei 5 Millionen Datensätzen die Handy-Nummern dabei und der Rest kann auch Festnetz sein?

  2. Ich finde, dass es ein In-Falscher-Sicherheit-Wiegen ist, wenn das immer als „sucht nach Daten“, „Daten geklaut“, „Daten abhanden gekommen“ beschrieben wird. Weil es ist ja nicht das Problem, dass die Daten nun VERSCHWUNDEN sind, sondern, dass sie nun auch andere Leute haben. D.h. dass sie KOPIERT, verdoppelt und verdreifacht, … wurden.

  3. Lustig ist ja auch: wenn Details wie das Geburtsdatum bekannt ist, kann man ja davon ausgehend immer neue Daten ermitteln. Wie der bekannte Hack von Sarah Palins Yahoo-Konto, bei dem die persönlichen Sicherheitsfragen mit Hilfe von Google beantwortet werden konnten.

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