Kultur

Politische Kommunikation und Web 2.0

Heute hab ich im Rahmen der Medienwoche in Berlin an einer Diskussion über „Politische Kommunikation und Web 2.0“ teilgenommen. Heise berichtet über die Diskussion: Wahlkampf 2.0: Von Obama lernen?


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2 Kommentare
  1. Ich habe nur den Heise-Beitrag gelesen. Aber die Kritik am fehlenden Rückkanal verstehe ich nicht, wenn die Alternative der virtuelle Meckerkasten sein soll, zum Abreagieren für den Bürger.
    Auch die Graswurzelstrategie von Obama halte ich für zweifelhaft. Der Bürger weiss genau, dass die Freundschaft nur bis zum Wahltag hält. Solange ich politisch denken kann, hat bisher jede deutsche Regierung nach der Wahl von den eigenen Wahlaussagen Abstand genommen.
    Was ich sagen will: über Obamas Wahlkampf zu reden, um die bessere Strategie des Anbiederns zu finden, halte ich für überflüssig. Wenn schon, dann muss der Wähler ernster genommen werden. Und zwar in seiner Eigenschaft als Souverän, der er ja auch zwischen den Wahlterminen sein sollte. Dann wäre er sicher auch engagierter.

    Praktisches Beispiel: letzte Berliner Rede des Bundespräsidenten und sein Verweis darauf, dass der Abgeordnete dem Souverän Rechenschaft schuldig sei. Ich habe mir das vom Bundespräsidialamt nochmal ausführen lassen, dass der Abgeordnete zwar nur seinem Gewissen verpflichtet sei, jedoch seiner Tätigkeit eine Rechenschaftspflicht unterstellt werden könne, so sein Dasein als Abgeordneter überhaupt Sinn machen solle.
    Das bedeutet für mich, dass Verbindlichkeit in die Politik gehört. Simplifizierend dargestellt wie eine Liste: Was habe ich mir vorgenommen? Erledigung bis wann? Stand der Erledigung. Grund für Scheitern (was in der Demokratie natürlich erlaubt ist).

    Jedenfalls ist mir das verpflichtungsfreie Anbiedern beim Wähler im Sinne einer Marketing-Strategie zuwieder…

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