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Internetzensur in der Türkei

SWR.de berichtet über Internetzensur in der Türkei: “Es wird schlimmer und schlimmer“. Auf mehr als 1000 Internetseiten haben türkische Nutzer im Moment keinen Zugriff. Möglich macht das das Gesetz 5651, das seit einem Jahr in Kraft ist. Es wurde speziell dafür geschaffen, Straftaten im Internet zu verhindern. Jedes Gericht kann danach Webseiten sperren, wenn sie…

  • Markus Beckedahl

SWR.de berichtet über Internetzensur in der Türkei: “Es wird schlimmer und schlimmer“.

Auf mehr als 1000 Internetseiten haben türkische Nutzer im Moment keinen Zugriff. Möglich macht das das Gesetz 5651, das seit einem Jahr in Kraft ist. Es wurde speziell dafür geschaffen, Straftaten im Internet zu verhindern. Jedes Gericht kann danach Webseiten sperren, wenn sie etwa zum Selbstmord aufrufen, Drogenmissbrauch fördern oder Kinderpornografie – oder eben Atatürk und die türkische Nation beleidigen. Kommunikationsminister Binali Yildirim sagt, das Gesetz richte sich nicht gegen das Internet. Aber es sei Aufgabe des Staates, Familien, Kinder und Jugendliche zu schützen. Kritiker jedoch sehen darin eine Gefahr für die demokratische Entwicklung in der Türkei.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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3 Kommentare zu „Internetzensur in der Türkei“


  1. Na, damit dürfte uns die Türkei auf dem Weg in die EU überholt haben ;-)


  2. Danke! Hab mich selbst grad ein Jahr in der Türkei beim Auslandssemester mit Proxies (ktunnel.com etc.) rumgeschlagen, wenn man z. B. auf youtube oder (zeitweise) wordpress.com zugreifen wollte.

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