Verbraucher fordern besseren Datenschutz im Netz

Das Bundeswirtschaftsministerium arbeitet momentan am Entwurf eines neuen Telemediengesetzes, das im Frühjahr beschlossen werden soll. Heute ist dazu ein umfangreicher Forderungskatalog aus Verbrauchersicht veröffentlicht worden, der vor allem auf eine Verbesserung des Datenschutzes im Netz zielt. Unterzeichner sind elf Organisationen, darunter das Netzwerk Neue Medien, der virtuelle Ortsverein der SPD, die Verbraucherzentrale Bundesverband und die Deutsche Vereinigung für Datenschutz. Kernforderung:

„Verbraucherinnen und Verbraucher erwarten (…), dass sie im virtuellen Leben ebenso anonym und überwachungsfrei handeln können wie im wirklichen Leben.“

Du möchtest mehr kritische Berichterstattung?

Unsere Arbeit bei netzpolitik.org wird fast ausschließlich durch freiwillige Spenden unserer Leserinnen und Leser finanziert. Das ermöglicht uns mit einer Redaktion von derzeit 15 Menschen viele wichtige Themen und Debatten einer digitalen Gesellschaft journalistisch zu bearbeiten. Mit Deiner Unterstützung können wir noch mehr aufklären, viel öfter investigativ recherchieren, mehr Hintergründe liefern - und noch stärker digitale Grundrechte verteidigen!

Unterstütze auch Du unsere Arbeit jetzt mit deiner Spende.

Unterstütze auch Du unsere Arbeit jetzt mit deiner Spende.

Eine Ergänzung

  1. „im virtuellen Leben ebenso anonym und überwachungsfrei handeln können wie im wirklichen Leben“
    realitaetsverzerrt? im wirklichen leben wird schon alles ueberwacht und demnaechst noch mehr, mehr kamereas, mautstationen auch fuer pkw, flaechendeckende kameraueberwachung, ueberwachung durch rfid und kundenkarten, … bankgeheimnis, unberuehrbarkeit der wohnung etc sind begriffe aus der vergangenheit, warum also nicht das internet der total ueberwachten realitaet anpassen?

Ergänzungen sind geschlossen.