Kultur

Kleiner Nachrichtenüberblick zu Google-Kritik

Courtesy of the Europtopics-Newsletter der Bundeszentrale für politische Bildung gibt es einen kleinen, nichtnerdischen Überblick zu Kritik an Google (quasi unverändert übernommen):

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Der kalifornische Internetgigant Google hat unter den Suchmaschinen ein Quasi-Monopol und weitet seine Geschäftsfelder weiter aus – von der Verarbeitung von Satellitenbildern bis zur individuellen Kommunikation. Kritiker sehen in der Expansion von Google, das einst für Informationsfreiheit stand, nun deren größtes Hindernis.

Diese Zeitschriften und Artikel werden zitiert:

Frankreich – Alternatives économiques: Quand Internet bouscule les marchés – Internet réinvente le commerce
» zum ganzen Artikel (externer Link, französisch)

Großbritannien – The Economist: Fuzzy maths – In a few short years, Google has turned from a simple and popular company into a complicated and controversial one
» zum ganzen Artikel (externer Link, englisch)

Spanien – El País: Cruce de alianzas en Internet – Las compañías se lanzan a cerrar acuerdos, presionadas por la ‚hiperactividad‘ de Google y la caída de los valores en Bolsa
» zum ganzen Artikel (externer Link, spanisch)

Schweiz – L’Hebdo: «La chute de la maison Google? Possible!» – Olivier Andrieu, spécialiste français de l’internet, recense les facteurs qui pourraient bien causer la perte du géant de la recherche en ligne. Etonnant.
» zum ganzen Artikel (externer Link, französisch)

Wie immer gibts auch eine Kategoriensuche bei der bpb:
» weitere Artikel zum Thema(Medien/Global)

[via bpb]

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6 Kommentare
  1. hat jemand zahlen zur suchmaschinen, verbreitung? von einem quasi-monopol zu sprechen halte ich für grundlegend übertrieben, angesichts dessen, dass msn, yahoo sicher keine nischenfüller sind. von denen gibts aber sicher auch genug (altavista, lycos,…)

  2. In Deutschland hat Google das Quasi-Monopol mit einer prozentual extrem hohen Zahl an Nutzern (70-80%). Wieso das so ist, kann ich auch nicht sagen, in anderen Ländern gibt es wesentlich mehr Oligopol als Quasi-Monopol.

  3. Vorweg: Zahlen gibt es z.B. hier:
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/74053

    Eine Quelle zu Zahlen in DE würden mich auch interessieren (abgesehen von so was wie Webhits – 8.500 Nutzer sind keine Referenz).

    Ich finde es gut, dass mögliche Monopolpositionen von Google kritisch betrachtet werden – aber mir gefällt daran der Tenor nicht, dass es etwas langfristiges sei.
    Mit der Veröffentlichung von Vista wird MSN zu *der* Suchmaschine werden, schneller, als uns allen lieb ist. Google wird in wenigen Jahren abgeschlagen sein – oder glaubt jemand ernsthaft, dass es diesmal anders sein wird als im Office/Browser/sonstwas-Krieg?

    Ich sehe zumindest bei Otto-Normalverbrauchern keinen Grund, warum sie extra auf Google springen sollten, wenn MSN in das Betriebssystem eingebettet ist. Die meisten Normalnutzer (!= die Leute, die hier lesen) wissen nicht, dass Google nicht eine Standardfunktion des Internet ist, sondern eine von vielen Suchmaschinen.
    Warum sollte Google Vista bestehen? Es wird überleben, keine Frage, etwa so wie der Firefox – aber das heißt: etwa 10% – 20% Marktanteil.

  4. @Tom: deine Darstellung ist falsch:
    Wer einen gmail account hat, kann noch immer mit yahoo suchen, es gibt bei Google zwar eine Integration, aber keine erzwungene Nutzung. Die "Kundenbindung" von Microsoft hingegen sieht anders aus, und läuft über die kriminelle Ausbreitung eines bestehenden quasi-Monopols. Dort wird und wurde die Konkurrenz verdrängt durch ein Unterwandern des Marktes.
    Das sind zwei große Unterschiede.

    Zusätzlich basieren viele (nicht alle) der Dienste, die Google anbietet, auf Standards oder offenen Schnittstellen: E-Mail, Instant Messaging und VoIP z.B.
    Bei den genannten Fällen kann sich völlig ohne Probleme ein freier Wettbewerb entfalten – bei dem man auch entsprechend kombinieren kann.

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