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FTD: Wo Schutzrechte an Grenzen stoßen

Die Titelstory des FTD-Sonderbeilage zum „Tag des Geistigen Eigentums“ ist jetzt online: Wo Schutzrechte an Grenzen stoßen.


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Am „Tag des geistigen Eigentums“ scheiden sich die Geister: Die forschungsintensive Großindustrie will ihre Innovationen sichern, Netzwerkinitiativen träumen von weltweiter Kooperation ohne Lizenzzwang.

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Ein Kommentar
  1. Dass das Geistige Eigentum der Innovation schadet ist nicht ausschließlich schlecht. Es schadet nämlich auch "bösen" Innovationen. Durch Patente an DRM oder Trusted Computing, wird die Bildung eines allgemeinen Standards solcher Technologien behindert. Wenn dann Konkurrenten dabei nicht mitspielen wollen, können oder dürfen, wenden sie sich stärker den Interessen der Konsumenten zu. Das alte Spiel – Wir machen erstmal einen Standard und erzählen dann, dass wir Schlüsselpatente haben, läuft heute nicht mehr. Zu oft gespielt.
    Im Übrigen kommt mir fast jedesmal die Galle hoch, wenn man den Ärtzten nicht mehr Geld zahlen will und die Pharmaindustrie Rekordumsätze erleidet und wenn ich sehe, wie diese Konzerne mehr Geld in die Werbung statt in die Forschung investieren und wie sich die Forschung auf populäre Drogen wie Aspirin und Viagra konzentriert. Am geistigen Eigentum hängen Menschenleben. Sicher gibt es gerade in der Pharmabranche eine große Differenz zwischen den Kosten der Neuentwicklung und den Kosten der Reproduktion. Aber wir leben im Kapitalismus und wenn jemand effizientere Produktionsanlagen hat, dann kann er es billiger verkaufen. Das ist gut für die Konsumenten. Heute kann man auf Patente verzichten, den die Welt ist zum Dorf geworden. Die Erfinder sollten sich umsehen, wer die besten Produktionanlagen hat und bei denen unterschreiben. Die Ideen sollten in der Machtsphäre der Erfinder bis zur Schaffung der Erfindung verweilen und nicht als Marktwaffe missbraucht werden. Das Eigentum an Produktionsmitteln ist gut für die freie Marktwirtschaft – das Privateigentum an Monopolen Verwertungsrechten ist es nicht.

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