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Bericht vom 12. Kulturpolitischen Salon in Leipzig

Martin war beim 12. Kulturpolitischen Salon in Leipzig, der sich diesmal um das Urheberrecht drehte.


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Eigentlich interessant war jedoch nicht die Podiumsdisskussion, die einmal mehr verdeutlichte, dass es eine Generation gibt, die im digitalen Zeitalter lebt und eine andere, die davon in Zeitungen und Geschäftsberichten liest. Im anschließenden Salon hatte ich Gelegenheit mit Prof. Becker zu sprechen und Fragen zu stellen, die er auf dem Podium nicht beantworten mochte. Vorab sei gesagt, dass ich mich keineswegs negativ über die Gema geäußert habe. Wenn der Laden auch in der derzeitigen Form problematische Ideen hat, halte ich die Grundidee doch für sehr sinnvoll. Zur Frage, warum es nicht möglich, sei Werke unter Creative Commons Lizenzen (CC) bei der Gema anzumelden, bekam ich eine recht eigenwillige Antwort: Auch auf meine sehr erstaunte Nachfrage bekräftigte er, dass alles, was Creative Commons Lizenzen leisten würden, auch von der Gema angeboten würde. (zur Klarzustellung: Das ist schlichtweg falsch.) Auf meinen Hinweis auf die Möglichkeit, beispielsweise Bearbeitungen eigener Stücke zu erlauben, erhielt ich die verständnislose Rückfrage, warum ich das denn wollen sollte, das wäre doch verrückt. Solche Ideen sein eine “Idiotie”.

Die Geschichte geht noch weiter…

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