25 Jahre Chaos Computer Club

Peter Glaser hat im Feuilleton der Berliner Zeitung über 25 Jahre Chaos Computer Club geschrieben: Ungebremster Datendrang.

Karl Kraus schreibt: „Es gibt nur eine Möglichkeit, sich vor der Maschine zu retten. Das ist, sie zu benützen.“ Je länger wir mit der Technologie umgehen, desto mehr entdecken wir, was sie nicht kann. Und aus der Fehlerhaftigkeit und den Schwächen der Computerwelt vermittelt der CCC der Nichtmaschine Mensch ein lebendiges Gefühl von Souveränität.

Auch Heise berichtet: 25 Jahre CCC: Nach dem verlorenen Krieg.

Hier ist ein Interview (MP3) mit Andy Müller-Maguhn im Deutschlandradio Kultur: Datenschutz „quasi aus dem Fenster geworfen“.

Der Chaos Computer Club – kurz CCC – fordert das „Menschenrecht auf Kommunikation“ und kämpft gegen die Entwicklung zum „gläsernen Menschen“. Dieser Kampf sei nicht verloren, so der Sprecher des Clubs Andy Müller-Maguhn anlässlich des 25-jährigen Jubiläums – auch wenn nach 2001 der Datenschutz „quasi aus dem Fenster geworfen“ worden sei.

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5 Ergänzungen

  1. Herzlichen Glückwunsch CCC

    Ich finde das bei der jagt z.B. auf mp3-Filesharer viel zu wenig beachtet wurde, dass die IP und Adressvermittlung der 3500 User ein Bruch des Datenschutzgesetzes war, aber bei der Jagt nach pedofilen Mördern wie der LKW-Fahrer dessen Ermittlung durch Daten des Mautsystems geschehen können, plötzlich alle vermeindlichen „Datenschützer“ auf die Barrikaden springen. Da stimmt doch irgentetwas nicht!
    Deshalb brauchen wir CCC, weil die für einen Datenschutz einstehen den die wirtschaftskorrupte Beamtenpolitik und ihre Lobbyisten ein Dorn im Auge ist.

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