Studie zu Internetsucht
von markus um 17:24 am Mittwoch, 1. Juli 2009 | 25 Kommentare
Die Futurezone berichtet über neue Studien-Ergebnisse der Berliner Humboldt-Universität zum Thema Internetsucht unter Jugendlichen. Demnach sind nur vier von hundert Jugendlichen internetsüchtig.
Von echter Internet-Sucht könne nur bei 1,4 Prozent der 12- bis 19-Jährigen gesprochen werden, sagte Sabine Meixner vom Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie am Mittwoch auf einem Symposion bei Schwerin. Damit würden frühere Untersuchungen relativiert, nach denen in Deutschland etwa 17 Prozent der Jugendlichen krankhaft auffällige PC-Nutzer sein sollen. Die Studie der Humboldt-Uni basiert auf einer Befragung von 5.200 Schülern in Hamburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt zwischen 2005 und 2009.
Etwas irritiert bin ich aber immer noch von der Definition von Internetsucht. Darunter fällt man, wenn man mehr als 35 Stunden die Woche “exzessiv” das Netz nutzt. Ab 28 Stunden ist man gefährdet. Das ist nicht viel.
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Wie würden Sie persönlich das Internet am ehesten charakterisieren?
von markus um 15:29 am | 25 Kommentare
Das Meinungsforschungsinstitut FORSA hat für die Zeitschrift Internationale Politik eine Frage an 1004 Menschen gestellt, und die Ergebnisse wandern nun unter der Überschrift “Internet für politisches Engagement weniger relevant” durch die Medien. Die Einleitung zur Frage ist etwas merkwürdig (und ziemlich falsch):
Das Internet hat sich in den letzten 15 Jahren vom Email-Dienst zu einem umfassenden und vielfältigen Medium entwickelt. Wie würden Sie persönlich das Internet am ehesten charakterisieren?
Und hier sind die Ergebnisse:
Jüngere sehen es eher als Informationsmedium, als Plattform für kriminelle Aktivitäten und als Instrument zur politischen Beteiligung als die Älteren.
Aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass die Frage und das Ergebnis nicht wirklich aufschlussreich sind. Vielleicht hätte man auch fragen können: Welche Blume ist das Internet für Sie?
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Das offizielle Datenschutzforum
von markus um 14:53 am | 1 Kommentar
Auf der Webseite des Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit gibt es jetzt ein offizielles Forum rund um die Themen der Behörde. Viel los ist da noch nicht. Bisher gibt es nur nur die Frage “Sind meine Daten geschützt? Ist der Datenschutz noch zeitgemäß?” Aber das kann sich ja noch ändern, weitere Fragen sind in der Pressemitteilung angekündigt: Neues Datenschutzforum im Internet.
Schaar: “Wir alle haben in unserem Alltag mit dem Thema Datenschutz zu tun. Es wird Zeit, dass die Bürgerinnen und Bürger ihr Wissen, ihre Meinungen und Erfahrungen zu aktuellen Themen und Problemen mit dem Datenschutz einbringen können. Sie sollen sagen, was Sie von den Datenverarbeitern, uns Datenschützern und der Politik erwarten und hierüber mitein-ander diskutieren. Ich wünsche mir aber auch, dass dieses Forum die Neugierde auf den Datenschutz nicht nur bei Fachleuten, sondern auch bei denjenigen weckt, die bislang diesem Thema eher zurückhaltend gegenüberstehen.” Gegenstand des neuen Forums ist nicht die datenschutzrechtliche Beratung in Einzelfällen. Fragen zu konkreten Anlässen oder personenbezogene Eingaben werden - schon im Hinblick auf die Wahrung der Vertraulichkeit - weiterhin persönlich beantwortet.
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Demo-Aufruf “Freiheit statt Angst”, Berlin, 12. September
von Ralf Bendrath um 14:24 am | 17 Kommentare
Das Bündnis um den AK Vorratsdatenspeicherung ruft, wie schon angekündigt , wieder auf zur Großdemonstration in Berlin im Herbst. Der Aufruftext ist jetzt fertig:
Aufruf für die Demonstration "Freiheit statt Angst 2009"
Bürgerrechtlerinnen und Bürgerrechtler rufen bundesweit zur Teilnahme an einer Demonstration gegen die ausufernde Überwachung durch Wirtschaft und Staat auf. Am Samstag, den 12. September 2009 werden sie unter dem Motto "Freiheit statt Angst - Stoppt den Überwachungswahn!" auf die Straße gehen. Treffpunkt ist um 15.00 Uhr am Potsdamer Platz in Berlin. Die Demonstration ist Teil des europaweiten Aktionstages "Freedom not Fear - Freiheit statt Angst", zu dem länderübergreifend Proteste gegen die Überwachung der Bürgerinnen und Bürger stattfinden.
Der Überwachungswahn greift weiterhin um sich. Insbesondere die Überwachung am Arbeitsplatz hat zugenommen. Beschäftigte werden in ihrem Arbeitsumfeld, teilweise auch in ihrem Privatleben überwacht. Zugleich registrieren, überwachen und kontrollieren uns staatliche Stellen bei immer mehr Gelegenheiten. Egal was wir tun, mit wem wir sprechen oder telefonieren, wohin wir uns bewegen oder fahren, mit wem wir befreundet sind, wofür wir uns interessieren, in welchen Gruppen wir uns engagieren - der "große Bruder" Staat und die "kleinen Brüder und Schwestern" aus der Wirtschaft wissen es immer genauer. Der daraus resultierende Mangel an Privatsphäre und Vertraulichkeit gefährdet unsere Gesellschaft. Menschen, die sich ständig beobachtet und überwacht fühlen, können sich nicht unbefangen und mutig für ihre Rechte und eine gerechte Gesellschaft einsetzen. Eine solche Gesellschaft wollen wir nicht!
Der vermeintliche Sicherheitsgewinn, mit dem Überwachung und Kontrolle oft begründet werden, ist mehr als zweifelhaft: Die Anhäufung von Informationen über die Bevölkerung bietet keinen besseren Schutz vor Kriminalität, kostet uns jährlich aber Milliarden von Euro. Gezielte und nachhaltige Maßnahmen zur Stärkung der Sicherheit bleiben dabei genauso auf der Strecke wie die Lösung drängender Probleme, etwa der Arbeitslosigkeit und der ungleichen Lebenschancen in unserem Land. Darüber hinaus weicht die verstärkte Kompetenzvermischung und Zusammenarbeit zwischen Polizei, Geheimdiensten und Militär die bisherige Balance staatlicher Gewaltenteilung auf. Das führt nicht nur zur Aufhebung rechtsstaatlicher Grenzen der Überwachung im Inland, sondern auch zur zunehmenden Abschottung unserer Gesellschaft nach Außen.
Die Überwachung des Alltags betrifft nicht nur Minderheiten, sondern uns alle: Sie beeinträchtigt die Freiheit unseres Glaubensbekenntnisses, unsere Meinungs- und Informationsfreiheit, die freie Arbeit der Medien, die Koalitionsfreiheit und die Integrität von Unternehmen. Viele zivilgesellschaftliche Organisationen und Berufsgruppen sehen sich in besonderem Maße der Überwachung und Kontrolle ausgesetzt, etwa die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Beratungsdiensten, Ärztinnen und Ärzte, Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, Journalistinnen und Journalisten, Rechts-anwältinnen und Rechtsanwälte.Der Respekt vor unserer Privatsphäre ist ein wichtiger Teil unserer menschlichen Würde, beruflich wie privat. Eine freie und offene Gesellschaft kann ohne bedingungslos private Räume und Kommunikation nicht existieren. Deshalb rufen wir alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich an der Demonstration am 12. September 2009 in Berlin zu beteiligen. Wir wollen unsere Sorge um den Zustand des Datenschutzes lautstark zum Ausdruck bringen und ein deutliches Zeichen dafür setzen, dass viele Menschen für ihre Freiheitsrechte wieder auf die Straße gehen!
Treffpunkt für die Demonstration "Freiheit statt Angst 2009" ist am Samstag, den 12. September 2009 um 15.00 Uhr am Potsdamer Platz. Der Protestmarsch durch die Stadt wird mit einer großen Abschlusskundgebung am Roten Rathaus enden. Auf der Webseite http://www.FreiheitStattAngst.de finden sich jeweils die neuesten Informationen zur Demonstration und den Möglichkeiten, bei der Vorbereitung der Demonstration mitzuhelfen
Unsere Forderungen (Entwurf)
1. Überwachung abbauen
- Abschaffung der flächendeckenden Protokollierung der Kommunikation und unserer Standorte (Vorratsdatenspeicherung)
- Abschaffung der flächendeckenden Erhebung biometrischer Daten, sowie von RFID-Ausweisdokumenten
- Schutz vor Bespitzelung am Arbeitsplatz durch ein Arbeitnehmerdatenschutzgesetz
- Berücksichtigung des Datenschutzes für Bürger- und Arbeitnehmer/innen bereits in der Konzeptionsphase aller öffentlicher eGovernment-Projekte
- Keine einheitliche Schülernummer (Berliner SchülerID)
- Keine Weitergabe von Informationen über Menschen ohne triftigen Grund; keine europaweite Vereinheitlichung staatlicher Informationssammlungen (Stockholmer Programm)
- Keine systematische Überwachung des Zahlungsverkehrs oder sonstige Massendatenanalyse in der EU (Stockholmer Programm)
- Kein Informationsaustausch mit den USA und anderen Staaten ohne wirksamen Grundrechtsschutz
- Abbau von Videoüberwachung und Verbot des Einsatzes von Verhaltenserkennungssystemen
- Keine pauschale Registrierung aller Flug- und Schiffsreisenden (PNR-Daten)
- Keine geheime Durchsuchung von Privatcomputern, weder online noch offline
- Keine Einführung der Elektronischen Gesundheitskarte in der derzeit geplanten Form
2. Evaluierung der bestehenden Überwachungsbefugnisse
Wir fordern eine unabhängige Überprüfung aller bestehenden Überwachungsbefugnisse im Hinblick auf ihre Wirksamkeit, Kosten, schädliche Nebenwirkungen und Alternativen.
3. Moratorium für neue Überwachungsbefugnisse
Nach der inneren Aufrüstung der letzten Jahre fordern wir einen sofortigen Stopp neuer Gesetzesvorhaben auf dem Gebiet der inneren Sicherheit, wenn sie mit weiteren Grundrechtseingriffen verbunden sind.
4. Gewährleistung der Meinungsfreiheit und des freien Meinungs- und Informationsaustauschs über das Internet
- keine Beschränkung des Internetzugangs durch staatliche Stellen oder Internetanbieter (Sperrlisten)
- keine Sperrungen von Internetanschlüssen.
- Verbot der Installation von Filtern in die Infrastruktur des Internet.
- Entfernung von Internet-Inhalten nur auf Anordnung unabhängiger und unparteiischer Richter.
- Einführung eines uneingeschränkten Zitierrechts für Multimedia-Inhalte, das heute unverzichtbar für die öffentliche Debatte in Demokratien ist.
- Schutz von Plattformen zur freien Meinungsäußerung im Internet (partizipatorische Websites, Foren, Kommentare in Blogs), die heute durch unzureichende Gesetze bedroht sind, welche Selbstzensur begünstigen (abschreckende Wirkung).
Weitere UnterstützerInnen für den Aufruf werden gesucht. Wer mit aufrufen will, schreibt dies bitte an <kontakt(at)vorratsdatenspeicherung.de>.
Das Demo-Wiki wird jetzt nach und nach gefüllt, in Kürze wird es auch Banner, Flyer, ein angepasstes Pagepeel und mehr geben. Wer Ideen dazu hat: Einfach ins Wiki damit!
Auch AktivistInnen in anderen Ländern werden sich hoffentlich wieder in großer Zahl beteiligen. Eine englische Fassung des Aufruftextes wird gerade erstellt.
Ab dem 6. Juli wird es wieder ein Demo-Büro in Berlin geben, das auch als Anlaufstelle für AktivistInnen und HelferInnen fungiert: Hessische Straße 10, 10115 Berlin, Tel: 030/4882 0640 oder 030/4882 0641.
So eine Demo kostet natürlich viel Geld. Dazu steht folgendes Spendenkonto zur Verfügung (steuerabzugsfähig): Kontoinhaberin: Humanistische Union, Kontonummer: 30 74 250, Bankleitzahl: 100 205 00 (Bank für Sozialwirtschaft)
Update: Weil es schon Nachfragen gab und das bei den Suchmaschinenergebnissen auch etwas verwirrend sein kann: Das breite Demobündnis, um das es hier geht (bisher sind u.a. bei der Vorbereitung beteiligt: AK Vorrat, CCC, FoeBuD, FIfF, Humanistische Union, NNM, Piratenpartei, Grüne, Linke, Junge Liberale, ver.di, Neue Richtervereinigung, German Privacy Foundation) ist nicht zu verwechseln mit dem umstrittenen "Aktionsbündnis Freiheit statt Angst", über das wir leider schon mal berichten mussten.
getaggt mit: activism > AK-Vorrat > AK-Vorratsdatenspeicherung > berlin > Campaigning > Datenschutz Sicherheit https Twitter identi.ca > Demonstration > Events > freiheit-statt-angst > internetsperrungen > Stasi-2.0 > Überwachung > Überwachungsgesellschaft > Überwachungsgesetze > Vorratsdatenspeicherung > Zensur > Zensursula
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Oops, she did it again: “Zensursula” und die 95 KiPo-Schurkenstaaten
von Jörg-Olaf Schäfers um 2:06 am | 32 Kommentare
Kleiner Nachtrag zu “Länder zählen mit “Zensursula”” von gestern Nachmittag. Von der Leyens Aussage, in 95 Ländern der Welt gäbe es keine Gesetze gegen Kinderpornografie, basiert offenbar auf einer 2006 veröffentlichten Studie (PDF) des “International Center for Missing and Exploited Children” (ICMEC).*
Dirk Landau hat sich diese Studie bereits Anfang des Jahres etwas genauer angesehen. Sein Fazit dürfte keinen Leser unseres kleinen Netzpolitik-Blogs überraschen:
Um es kurz zu machen hier das Ergebnis meiner Recherche:
- In 71 der 95 aufgeführten Länder ist Pornografie per se illegal. Also wäre eine Entfernung kinderpornografischer Inhalte von Servern in diesen Ländern unproblematisch zu gewährleisten.
- Für 9 der Länder kam ich zu keinem Ergebnis ob der Fragestellung
- 15 der 95 erlauben generell Pornografie und sind somit tatsächlich potenzielle “Kinderporno-Schurkenstaaten”
- 3 der letztgenannten haben zwischenzeitlich allerdings entsprechende Kinderschutz-Gesetze, die auch Kinderpornografie berücksichtigen, erlassen
Es verbleiben also 21 {12 sicher + 9 zweifelhaft} Länder für die die Aussage zutrifft, dass es dort derzeit keine rechtliche Handhabe zur Verfolgung und Löschung von Kinderpornografie gebe.
Darunter allerdings auch Länder wie Irak, Osttimor (Timor Leste), Chad oder Congo, die sich in Krieg, Bürgerkrieg, Anarchie oder verfassungsgebender Phase nach derlei Vorkommnissen befinden. [...]
Ich muss das nicht weiter kommentieren, oder?
*Bei den gut 160 Staaten, in denen es laut von der Leyen Gesetze gibt, dürfte es um die Länder halten, aus denen die UNICEF bis Mai 2002(!) einen Bericht bzgl. der Umsetzung der Kinderrechtskonvention erhalten hat. Warum 160 + 95 Länder mehr sind, als es überhaupt gibt, habe ich hier versucht zu erklären. Nicht plausibel? Versucht einfach wie jemand zu denken, der Stoppschilder im Web für eine effektive Maßnahme gegen kinderpornografische Inhalte hält. Mit Logik kann man die Argumentation nicht fassen.
getaggt mit: ICMEC > Kinderpornografie > Landau > Länderliste > UNICEF > Zensursula
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Podcast-Interview zum Pirate Bay-Verkauf
von markus um 20:55 am Dienstag, 30. Juni 2009 | 5 Kommentare
Hier gibts ein Podcast-Interview mit Peter Sunde von The Pirate Bay zum heute angekündigten Verkauf der Plattform und der Hintergründe: Podcast with Peter Sunde on the GGF’s acquisition of The Pirate Bay.
Today it was announced that The Pirate Bay will be acquired by the Swedish company Global Gaming Factory X for 60 million SEK (7.8 million USD). I got a an interview with TPB’s spokesperson Peter Sunde, and in this podcast he talks about how the deal is set up, why Pirate Bay is sold, the heat TPB is getting from some disappointed fans and the future of the site.
Eigentlich verkaufen sie nur, um endlich mal Urlaub machen zu können. Aber da gibt es noch ein paar andere Hintergründe und auch Aussichten, was die geplante Stiftung machen soll und wie sie aufgebaut sein wird.
getaggt mit: Digitalkultur > filesharing > Interview > Schweden > thepiratebay
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DLF übersieht Zensursula - Petition
von markus um 20:18 am | 24 Kommentare
Beim Deutschlandfunk ist offensichtlich noch nicht angekommen, dass die #zensursula - Petition die erfolgreichste in der Geschichte des ePetitionssystems des deutschen Bundestages war. In den Nachrichten um 18 Uhr wurde verkündet:
Zahl der Petitionen in Deutschland steigt auf über 18.000
Die Bundesbürger haben sich im vergangenen Jahr mit rund 18.100 Petitionen an den Bundestag gewandt. Dies ist nach Angaben des Petitionsausschusses ein Anstieg um mehr als elf Prozent im Vergleich zu 2007. Jede fünfte Beschwerde betraf die Themen Arbeit und Soziales. So wurde die Forderung, ein Grundrecht auf berufliche Ausbildung im Grundgesetz zu verankern, von 73.000 Bürgern unterstützt. Die Petition für ein bedingungsloses Grundeinkommen erhielt rund 53.000 Unterschriften. Auf den größten Zuspruch traf das Anliegen, die Diesel- und Benzinsteuer zu reduzieren. Diese Forderung wurde von 128.000 Bürgern mitgetragen.
In der offiziellen Meldung des deutschen Bundestages hat man aber die Zensursula-Petition heute genannt:
Die Petition gegen Internetsperren habe in diesem Jahr mit mehr als 134.000 Mitzeichnungen und die Petition für ein bedingungsloses Grundeinkommen mit etwa 52.000 Mitzeichnungen im Internet dazu geführt, dass der Petitionsausschuss in der Öffentlichkeit verstärkt wahrgenommen worden sei.
[danke an Andre]
Update: die Mehrheit der Kommentare ist der Meinung, dass die Meldung nur 2008 beschreibt. Vermutlich ist es etwas verwirrend, weil die in beiden Meldungen genannte Grundeinkommen-Petition Ende 2008 eingereicht, aber erst massiv 2009 gezeichnet und beendet wurde.
getaggt mit: Deutschland > ePetition > Zensursula
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Guardian: Interaktive Karte zu Netzzensur
von markus um 18:44 am | 10 Kommentare
Der britische Guardian hat eine interaktive Karte zur Netzzensur weltweit veröffentlicht: Internet censorship: who controls what.
As China delays the launch of its Green Dam web censorship software, our map reveals which countries limit access to the internet.
Mit dabei ist jetzt auch Deutschland in der Kategorie “Social”.
getaggt mit: Animation > Digital Rights > meinungsfreiheit > netzzensur > Zensursula
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