Lust auf ein kleines Ratespielchen? Ich gebe ein Politikerzitat vor und ihr ratet, von wem es ist? Ok, bereit? Los geht’s:
„Ich halte es für falsch und nicht machbar, im Internet unliebsame Inhalte durch Sperren oder das Kappen von Verbindungen zu unterdrücken.“
Und, wer hat’s gesagt?
[ ] Jörg-Tauss (PP)
[ ] Martina Krogmann (CDU)
[ ] Claudia Roth (Grüne)
[ ] Guido Westerwelle (FDP)
Auflösung gibt es nach nach dem Klick.
Genau, es war die „Zensursula“-Unterhändlerin und Kasachstan-Expertin der Union, Dr. Martina Krogmann, die gegenüber der taz die Streichung der umstrittenen 3‑Strikes-Regelung aus dem „Regierungsprogramm“ der CDU/CSU für die nächste Spielzeit kommentieren durfte.
Ein Verzicht auf die digitale Todesstrafe bei Urheberrechtsvergehen bedeutet freilich nicht, dass die Union <strike>zur Besinnung</strike> sich in Zukunft von der Piratenpartei beraten lässt oder gar innovative Konzepte wie die Kulturflatrate favorisieren würde. Im Grunde ist es wohl eher wie bei Raider und Twix:
Wie Krogmann der taz sagte, soll die Passage im CDU-Programm stattdessen so lauten: „Rechtsverletzungen werden wir effektiv unterbinden.“
via Martin