Samstag: Löschen statt Sperren Kundgebungen

Während wir noch Transparente und Banner für die Mahnwache gegen die Zensursula-Pläne in Berlin am morgigen Donnerstag Vormittag malen, sei hier auf Samstag verwiesen: Unter dem Motto “Löschen statt sperren” organisiert die Piratenpartei am 20. Juni dezentrale Kundgebungen.

Bisher stehen im Wiki Aschaffenburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München, Potsdam und Stuttgart als Austragungsorte. Aber hey, das ist ein Wiki und Demokratie lebt vom mitmachen. Jeder kann seine eigene Demo machen. Oder zu den oben genannten Orten gehen.

Startzeit soll 12 Uhr sein.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Deutschland, Digital Rights, Events, Zensur und getagged , , , , . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL. Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Markus Beckedahl, Netzpolitik.org.

9 Kommentare

  1. Oliver
    Erstellt am 17. Juni 2009 um 23:14 | Permanent-Link

    hallo,

    kann mir jemand sagen, ob das auch für Mannheim/Heidelberg/Karlsruhe geplant ist? Oder wenn nicht, wie man das “schnell” organisieren kann?

    Vielleicht kommen ja noch mehr aus der Gegend die Interesse an dieser Kundgebung haben.

    Gruß

  2. Erstellt am 18. Juni 2009 um 00:45 | Permanent-Link

    Man meldet das bei der Versammlungsbehörde seiner Kommune an und mobilisiert via Internet.

    Viel Erfolg!

  3. Martin
    Erstellt am 18. Juni 2009 um 08:45 | Permanent-Link

    Leute, das ist eine super schlechte Idee, da am Samstag auch noch Demonstrationen und Aktionen zum Bildungsstreik stattfinden! Die beiden Demos kommen sich da ziemlich in die Quere!

  4. Flori
    Erstellt am 18. Juni 2009 um 09:08 | Permanent-Link

    In Stuttgart gibt es wegen der Abschlusskundgebung des Bildungsstreiks nur eine ziemlich bescheidene Position für die Demo..

  5. Joe Hallenbeck
    Erstellt am 18. Juni 2009 um 10:16 | Permanent-Link
  6. Torsten
    Erstellt am 18. Juni 2009 um 11:16 | Permanent-Link

    “Organisiert” ist etwas hoch gegriffen, wenn man den Stand des Wikis ansieht. Keine Lautsprecherwagen, keine Transparente, keine Redner – als ob der Termin in dieser Woche völlig überraschend aufgetaucht ist.

    Besonders lustig: in Berlin wollen die Piraten SPD-Parteibücher gegen Piraten-Parteibücher eintauschen. So sprengt man jeden überparteilichen Ansatz.

  7. Erstellt am 18. Juni 2009 um 11:42 | Permanent-Link

    @Torsten die Piratenpartei sucht noch Mitglieder und freut sich bestimmt über jeden, der ihnen hilft bzw. ggf etwas sogar besser kann als sie.

  8. Torsten
    Erstellt am 18. Juni 2009 um 15:18 | Permanent-Link

    Dave-Kay: Ach so. Das in Berlin keine Demo gegen die SPD sein – die Piraten bitten die Genossen um Unterstützung zur Demo-Organisation. Das hatte ich falsch verstanden, mein Fehler.

    • @Torsten
      Erstellt am 19. Juni 2009 um 05:22 | Permanent-Link

      Hat man ja gesehen, was der “überparteiliche Ansatz” mit der SPD gebracht hat. Mit dieser Partei ist keine Zusammenarbeit mehr möglich. Wer das immer noch propagiert, lässt sich entweder von den Zensur-Freaks über den Tisch ziehen oder versucht selber, andere Leute über den Tisch zu ziehen.

      Aber du hast Recht. CDU-Parteibücher sollte man der Gerechtigkeit halber auch umtauschen dürfen.

3 Trackbacks

  1. Von pleasuresoup am 18. Juni 2009 um 08:13

    “Wir fordern die SPD-Fraktion auf, gegen das geplante Gesetz zu den Netzsperre…”…

    Wir fordern die SPD-Fraktion auf, gegen das geplante Gesetz zu den Netzsperren (“Kinderpornographiebekämpfungsgesetz”) zu stimmen. Der mit der Union ausgehandelte Kompromiss ist absolut inakzeptabel, was man bereits an der Begeisterung erkennt, mit …

  2. [...] via Joe Hallenbeck in den Kommentaren von netzpolitik.org [...]

  3. Von WhyteWolf Technology am 18. Juni 2009 um 17:12

    Germans protest new Internet Berlin Wall…

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