2004
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: Chaos Communication Congress ist gestartet
: Chaos Communication Congress ist gestartet Heute Vormittag ist in Berlin der 21c3 – der 21. Chaos Communication Congress gestartet. Die nächsten drei Tage gibt es eine Vielzahl an Vorträgen und Workshops, teilweise bis zu sechs parallel. Die Kritik des vergangenen Jahres ist auch angekommen, gestern Abend stand schon alles voller Sofas und anderer Sitzmöglichkeiten, einzig das Internet funktionierte da noch nicht. Meine Vorträge und Workshops finden jetzt leider nicht mehr alle an einem Tag statt, so dass ich nun jeden Tag ran muss.
Der erste Vortrag findet heute um 19h in Saal2 statt: „Zweiter Korb der Urheberrechtsnovellierung“, den ich zusammen mit Martin Kreißl halten werde.
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: Nachrichtenüberblick 22.12.
: Nachrichtenüberblick 22.12. Spiegel: Wo Kunden wie potenzielle Diebe behandelt werden
Heise: Schönbohm droht Herstellern von Gewalt-Videospielen mit Konsequenzen
Telepolis: Schluss mit Lustig: Den Webradios geht es an den Kragen
Heise: EU-Gerichtspräsident bestätigt Sanktionen gegen Microsoft
Golem: Softwarepatente: Kursänderung im Bundesjustizministerium?
Betanews: Project to Boost Open Source Efficiency
The Register: Intellectual Property
Heise: Neue GnuPG-Version
Spiegel: Ab Januar gehen verdächtige E‑Mails CC an die Polizei
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: Flash-Animation: The Media in 2014
: Flash-Animation: The Media in 2014 Eine richtig coole Flash-Animation über „The Media in 2014″ hat Robin Sloan als Dokumentar-Flash-Film veröffentlicht:
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[via Slashdot]
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: Überraschende Wende: Softwarepatente von der Tagesordnung gestrichen
: Überraschende Wende: Softwarepatente von der Tagesordnung gestrichen Kam gerade per Mail rein:
Laut Berichten aus dem Presseraum des EU-Rates wurde der Tagesordnungspunkt zum A‑Item Softwarepatente gestrichen. Die polnische Delegation hat darum gebeten, das A‑item nicht zu beschliessen, da man grundsätzliche Probleme sieht und eine Behandlung im fachlich kompetenterenen Wettbewerbsrat sehen will. Damit hat Polen wieder einmal bewiesen, dass die geplante Richtlinie heftigst umstritten ist.
Mehr Details folgen in Kürze auf http://kwiki.ffii.org/SwpatcninoDe
Und hier sind die Medienberichte dazu:
Golem: Softwarepatente: Doch keine Entscheidung im Rat
Computerwoche: EU-Rat nimmt Softwarepatente von der Tagesordnung
Heise: EU-Rat vertagt Entscheidung zu Softwarepatenten
News.com: Poles push patents off EU agenda
The Inquirer: EU software patent directive stalled
de.internet.com: EU-Rat stoppt Entscheidung über Softwarepatentrichtlinie
Futurezone: Polen blockiert Softwarepatente
The Register: Poland halts software patent directive
Und schon gibts hier einen Mitschnitt der Ratssitzung zum downloaden und anhören (Ogg Vorbis).
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: Nachrichtenüberblick 21.12.
: Nachrichtenüberblick 21.12. Slashdot: CCC Mods Rent-a-Bike To Allow Free Rides
Golem: HackABike: Hacker modifizieren Miet-Fahrräder der Bahn
Slashdot: Knoppix To Split Into ‚Light,’ ‚Maximum’ Versions
Golem: Bericht: Knoppix wird gespalten
Pro-Linux: Mindawn – Musikdownloads richtig gemacht
Wired: File-Swap Site Folds for Good
ZDNet: Walmart: Linux-Laptop für 498 Dollar
Telepolis: Start eines west-östlichen Medienkriegs?
Spiegel: e‑Fundraising – „Da wird Masse bewegt“
Futurezone: Biometrie-ID im britischen Parlament
de.internet.com: Bund streicht Intel aus Beschaffungsrichtlinien
Silicon: Wirtschaftsminister hat Spam als Feind entdeckt
Golem: RFID: Datenschützer sollen ubiquitäres Computing untersuchen
Silicon: Sport für Tüftler – hacking and biking
Silicon: 4000 Linux-Links für Open-Source-Fans
Computerwoche: EU-Rat nimmt Softwarepatente von der Tagesordnung
Heise: EU-Rat vertagt Entscheidung zu Softwarepatenten
Heise: Mehrere deutsche Web-Auftritte gehackt
Telepolis: WM2006: Fußballfans gegen RFID-Tickets und Fragebögen
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: Tolles Weihnachtsgeschenk:Kohle für die Musik- und Filmindustrie
: Tolles Weihnachtsgeschenk:Kohle für die Musik- und Filmindustrie Eine lustige Weihnachtsfundraising-Aktion haben sich die p2p-Aktivisten von Downhillbattle ausgedacht: Für jede 100$, die im Dezember an die Organisationen Electronic Frontier Foundation, Public Knowledge und IPac gespendet werden, gibts einen Klumpen Kohle für die Musik- und Filmindustrie zu Weihnachten.

Coal, Stockings, and Consumers
This year has been a whirlwind of attacks on online rights and the public domain. The big gorillas on defense are the EFF, Public Knowledge, and the up-and-coming IPac. To show our gratitude for their valiant efforts, we put together a page to encourage end of year donations. And for every $100 donated, we’re pledging to send a lump of coal to the RIAA and MPAA: Take a look and be generous.
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: Privatkopie-Stellungnahme zum Zweiten Korb
: Privatkopie-Stellungnahme zum Zweiten Korb Es hat nun doch noch mit einem Weihnachtsgeschenk an das Bundesjustizministerium geklappt:
In einer gemeinsamen Stellungnahme fordern privatkopie.net, Netzwerk Neue Medien und Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FIfF) e.V. durchsetzbare Schrankenbestimmungen für Privatkopie, Zitat und Filesharing im „Zweiten Korb“ der Urheberrechts-Reform.
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: Nachrichtenüberblick 20.12.
: Nachrichtenüberblick 20.12. Tecchannel: Datenschutzbeauftragter besteht auf Änderungen bei Steuer-Software
Pro-Linux: Aktionen und Gegenaktionen um die Softwarepatent-Direktive
Golem: Virtuelle Demo vor Ratsentscheidung zu Softwarepatenten
Heise: Demo gegen drohenden Ratsbeschluss zu Softwarepatenten
Futurezone: USA beanspruchen Kontrolle über Galileo
Legal Affairs: Man and the Machines
Netzwelt: Bittorrent-Erfinder im Interview
Heise: Wahlmaschinen-Hersteller einigt sich mit Kalifornien
Silicon: Argentinien schreit nach Linux
Computerwoche: ITU greift nach ICANN-Kompetenzen
ZDNet UK: EU delays patent decision
dpa: Computer-Tüftler «kapern» Mietfahrräder der Deutschen Bahn
The Register: EU fish ministers to vote on software patents
Silicon: Open Source ist kein Albtraum
Spiegel: Chaos um Softwarepatente
Businessweek: Clearing the Way for Open Source
VWD: Tauziehen in der EU um Softwarepatentregelung geht weiter
News.com: Group plans holiday spoiler for RIAA, studios
M.I.S.: Message from the future
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: Hintertüren in Fahrrädern: Hack a Bike!
: Hintertüren in Fahrrädern: Hack a Bike! Eine sehr anschauliche Aktion, wie man bei normalen Bürgern mehr Bewusstsein für Hintertüren in digitalen Systemen schafft, steht in der aktuellen Datenschleuder, der Zeitung des Chaos Computer Club: „Hack a Bike“!

Die Deutsche Bahn bietet in mehreren grösseren Städten Fährrader zum temporären Verleihen an. Diese können per Handy freigeschaltet werden und wenige Cent kostet die Minute Fahrrad fahren. Allerdings war die erste Generation dieser Fahrräder überhaupt nicht gesichert, das Schloss fehlte einfach, um an die Technik dahinter zu kommen, wo ein serieller Anschluss darauf wartet, benutzt zu werden. Dann war es wohl nur noch ein wenig Arbeit, die verschlüsselte Kommunikation der Chips zu sniffen (belauschen) und einen Alogorithmus zu entwickeln, um eine Hintertür einzubauen.

Natürlich sollen die Fahrräder nicht knackbar sein, wie die Deutsche Bahn oft kommunizierte. Hier ist ein kurzer Auszug eines Interviews mit einem Call A Bike Techniker im Magazin Mobil der Deutschen Bahn :
…„Es gibt natürlich auch andere Zeitgenossen, die haben, schon aus sportiven Gründen, allerlei versucht, um die Standfestigkeit der Hardware oder das elektronische Prinzip der eingebauten Mikrochips und Prozessoren zu ergründen. Sie rückten dem Schloss mit Schraubenziehern und gängigen Imbusschlüsseln zu Leibe. Sie versuchten ihr Glück mit Brechstange, Vorschlaghammer, sogar mit der Motorflex. Oder, ganz Smart, mit Laptop, mit Dechiffrierprogrammen, auch mit Fangfragen an das Wartungspersonal. Doch vergebens! Wieder lächelt Reth, der einst erste Ausflüge auf einem grünen Puky-Rad unternahm, sich heutzutage aber als “postmoderner Urbaniker”, denn als “Fahrradfreak” versteht. Er lächelt und sagt: “Erst diese Technik macht uns zum weltweit einzigen stationsunabhängigen Stadtradsystem. Der Code ist nicht zu knacken und darauf sind wir richtig stolz.”…
Klasse Aktion, um normalen Bürger auf die Gefahren von Hintertüren hinzuweisen! Denn schliesslich ist Aufmerksamkeit und Bewusstsein für solche Themen wichtig, wenn zukünftig fast alles digitalisiert.
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: Open Source: It’s the Community, Stupid!
: Open Source: It’s the Community, Stupid! In „Open Source: It’s the Community, Stupid!“ schreibt LinuxInsider über die Vorteile einer global vernetzten Freie Software – Community gegenüber Proprietärer Software:
Adam Smith would recognize open source for what it is: market dynamics interacting to seek equilibrium. When the one segment of the market demands an alternative or a solution to a problem, another segment responds.
If there is no response and the need is genuine, the segment seeking the solution finds the resources needed to solve the problem themselves. What invariably happens is that once the solution is exposed to others, people see ways to profit from that solution, or ways to integrate that solution as a component in a larger system.
The simple historical fact is that monopolies work in a completely different manner and can never be as nimble and responsive as a motivated and varied community of suppliers. Monopolies invariably try to create demand for the solutions they see as optimal for their corporate goals. Sometimes they are right, sometimes they are wrong, but rarely are they optimal.
Traditionelle Softwareentwickler und IT-Entscheidern wird der Tip gegeben, sich der Open Source – Welt anzupassen und daraus zu lernen oder zu sterben:
So, if you’re a traditional software developer, what should you do? Adapt or die. Learn to benefit from open source by combining proven solutions into more complex products. Learn to profit from your expertise rather than trying to tie clients into proprietary closed systems.
If you’re responsible for the IT deployments in your company, what should you do? Watch. Learn. Find solutions that fit your needs and integrate them in a logical and measured fashion. Move responsibly, but move. Save your firm some money and perhaps free up enough capital to get yourself a raise.
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: EU Landwirtschaftsminister entscheiden Dienstag über Softwarepatente
: EU Landwirtschaftsminister entscheiden Dienstag über Softwarepatente Die EU-Landwirtschaftsminister entscheiden am kommenden Dienstag bei einem Treffen über Softwarepatente. Das bedeutet, dass die Softwarepatente-Position des Wettbewerbsrates noch in diesem Jahr formell ohne weitere Beratung unter der niederländischen Ratspräsidentschaft beschlossen wird. Georg Greve, Präsident der Free Software Foundation Europe, kritisierte in einer Meldung der Freien Software Presseagentur das Vorhaben:
„Eine formelle Abstimmung beim nächste Woche stattfindenden Treffen des Ministerrates zum Thema Umwelt wäre bedenklich. Geradezu tragisch wäre es, wenn der Umweltrat etwas beschlösse, was einem Sauren Regen in der europäischen IT-Landschaft entspräche.“
Auch der Linux-Verband meldete sich in Form von Johannes Loxen, Sprecher des Linux-Verbandes in Fragen der Software-Partentierung, zu Wort:
»Wenn dieser Rats-Entwurf Realität wird, werden die rechtlichen Auseinandersetzungen in Patentfragen in den nächsten Jahren stetig zunehmen. Ohne Not verpasst sich die EU ein Regelwerk, das die Rechtsberatungskosten europäischer Software-Unternehmen sofort in die Höhe treiben wird und damit die Konkurrenzfähigkeit gegenüber großen Anbietern verringert. Mit dem derzeit stark wachsenden Patent-Portfolio einiger weniger Konzerne wird die Entwicklung der letzten zehn Jahre wieder zurück gedreht auf eine längst überwunden geglaubte Monokultur.
Software-Patente werden nicht zum Produkt-Schutz eingesetzt – sie sind Mittel des Rechtsschutzes für ihre Inhaber. Alle Anmelder von Softwarepatenten bestätigen diese Situation. Die Grundidee von Patenten als Innovations-Schutz und ‑Motor ist damit ins Gegenteil verkehrt.“
Elmar Geese, Vorsitzender des Linux-Verbandes, ergänzt:
»Deutsche und europäische Politiker müssen die in den letzten Wochen und Monaten gemachten kritischen Aussagen durch ihr Tun untermauern. Wer jetzt als Politiker die Schultern zuckt und sich nicht für zuständig erklärt, stellt seine Glaubwürdigkeit auf den Prüfstand«, ergänzt Elmar Gesse, Vorsitzender des Linux-Verbandes, »Industrie und Öffentliche Hand haben in den letzten Jahren verstärkt in bessere, sichere und kostengünstigere freie Software investiert. Diese Investitionen müssen geschützt werden. Dies ist ein Auftrag an die deutsche Politik.«
Heise schrieb am Nachmittag noch, dass es Montag stattfinden wird. Allerdings wurde heute Nachmittag kurzfristig die Tagesordnung geändert, so dass Dienstag nun definitiv ist.
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: Klasse Firefox-Werbung in der NYT
: Klasse Firefox-Werbung in der NYT Gestern war in der New York Times eine doppelseitige Firefox-Anzeige der Spread-Firefox-Kampagne, die im Gegensatz zur deutschen Variante richtig schön geworden ist und dazu mit Argumenten überzeugt:

Gratulation über den Teich. Ein grosses PDF kann hier heruntergeladen werden.
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: Kreatives Fundraising: Stallman auf Deinem Anrufbeantworter
: Kreatives Fundraising: Stallman auf Deinem Anrufbeantworter Eine aussergewöhnliche und kreative Fundraising-/ Mitgliederwerbe-Aktion macht gerade die Free Software Foundation. Für jeweils drei neue Mitglieder oder Spender bekommt man einen personalisierten Anrufbeantworterspruch, natürlich im offenen Ogg Vorbis-Format, zugesandt. Dabei werden entweder Richard Stallman oder Eben Moglin die Sprecher sein:
For every three new members who name you as their inspiration for joining, your choice of FSF founder and president Richard Stallman or FSF counsel and scholar Eben Moglen will record a personalized greeting ready for use on your answering machine.
Greet your callers with a prominent voice of software freedom, and help the FSF safeguard this freedom for everyone.
After we agree on the text for the message, Stallman or Moglen will record it in a free digital format that you can play as a whole on your preferred media, be it your voice mail, web site, blog, VOIP system, answering machine—you’ll have the file, so you can move it around as you please. We can personalize them for whomever you like, so you can make them gifts for friends and family.
We’ll do one message for you for every three referrals.
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: Nachrichtenüberblick 17.12.
: Nachrichtenüberblick 17.12. Heise: Universal Music schließt Musikportal Popfile
Heise: Neue Runde bei den Klagen gegen US-Tauschbörsennutzer
Heise: FCC versteigert Spektrum für Breitband-Zugänge in Flugzeugen
Telepolis: Die US-Regierung will die Überlegenheit in der Satellitennavigation sichern
Telepolis: Informationsfreiheitsgesetz kommt
Telepolis: Der Kampf um die Inhalte
Pro-Linux: Linux-Verband nimmt zur aktuellen Softwarepatent-Entwicklung Stellung
Golem: Linux-Verband: Mittelständische Software-Industrie bedroht
Futurezone: US-Musikindustrie lässt nicht locker
Futurezone: Sony USA setzt auf Kopierschutz für CDs
Wired: Media Wish List for 2005
Wired: P2P Needs a Fix, but What?
Heise: ARD und ZDF müssen Eingriffe aus Brüssel fürchten
Heise: Gericht bestätigt Sperrungsverfügungen gegen Webseiten
Futurezone: Lauschangriff auf UNO-Sitz in Genf
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: Eu Konsultation zu Urheberrecht
: Eu Konsultation zu Urheberrecht Die EU-Kommission hatte zur Konsultation rund um die Urheberrechtsreformierung von 2001 eingeladen und von 134 eingegangenen Beiträgen wurden 126 veröffentlicht.
The review is aimed at updating the legislative framework in the field of copyright and related rights, increasing its consistency and also simplifying the provisions. In addition, there is a need to analyse whether this framework still contains shortcomings which have a negative impact on the functioning of the Internal Market. In this case, additional harmonisation measures may have to be envisaged.
In the framework of the review, the Commission is now launching a consultation of all interested parties on the basis of a working paper. The consultation aims at completing the legal analysis and allowing further assessment of the impact of possible changes.
Die grosse Frage ist ja, welche acht Organisationen oder Firmen machen intransparentes Lobbying und wollen nicht öffentlich genannt werden?
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: Das kleinste P2P Programm der Welt
: Das kleinste P2P Programm der Welt Aktuell zur neuesten Verfolgungswelle von P2P-Infrastruktur, weisst Ed Felten in seinem Weblog auf die Problematik der Regulierung von Filesharing hin, indem er TinyP2P geschrieben hat, welches nur 15 Zeilen Code hat.
TinyP2P is a functional peer-to-peer file sharing application, written in fifteen lines of code, in the Python programming language. I wrote TinyP2P to illustrate the difficulty of regulating peer-to-peer applications. Peer-to-peer apps can be very simple, and any moderately skilled programmer can write one, so attempts to ban their creation would be fruitless.
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: Forschungsministerium fordert mehr Open Access im „Zweiten Korb“
: Forschungsministerium fordert mehr Open Access im „Zweiten Korb“ Wolf-Michael Catenhusen, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) kritisiert in einem Artikel von Christiane Schultzki Haddouti aus Heise den „Zweiten Korb“ der Urheberrechtsnovelle. Dabei verweist er auf das Aktionsprogramm „Informationsgesellschaft Deutschland 2006“, wo die Bundesregierung sich verpflichtet hat, „den Zugang zu wissenschaftlichen Informationen zu fairen Bedingungen sicherzustellen“. Allerdings garantiert dies der „2. Korb“ in der derzeitigen Fassung überhaupt nicht und übervorteilt nur die einflussreichen Verleger. Damit bleiben der Bibliotheksversand Subito, Schulen und Bibliotheken auf der Strecke. Übrigens gerade in Zeiten von PISA eine sehr gute Idee, um Deutschland wieder „wettbewerbsfähig“ zu machen.
Angesichts dieser von den Verlagen durchgesetzten Restriktionen kritisierte Catenhusen, dass es nicht angehe, dass dem Staat von jenen „das Wächteramt für Wertschöpfungsketten“ angedient werde, die „bei jeder Gelegenheit zum einen eine überbordende staatliche Regulierungswut kritisieren und die andererseits ihre eigene Wertschöpfung angesichts des technischen Fortschritts nicht auf die Reihe kriegen“.
und:
Er fordert, dass „die Möglichkeiten einer digitalen Werknutzung und eines schnelleren und einfacheren Informationszugangs ausgeweitet werden sollen“. Gleichwohl unterstütze das BMBF zwar die Open-Access-Aktivitäten der Wissenschaft, es könne aber „nicht stellvertretend für die Wissenschaft quasi als digitale Zentralbibliothek fungieren“.
Auch Gabriele Beger, Vorsitzende der Rechtskommission des Deutschen Bibliotheksverbands wurde dazu von Heise befragt:
„Die großen weltumspannenden Verlage werfen gerne in die Diskussion das Argument ein, dass Arbeitsplätze verloren gehen könnten, obgleich die Urheber von den Erlösen längst nicht mehr leben können.“ Mit der Novelle des Urheberrechts würden Instrumente abgeschafft, die für ausgeglichene Interessenlage sorgen. „Wenn alle vernünftigen Argumente ausgetauscht sind“, empfiehlt Beger daher, „müssen leistungsstarke Bibliotheken wohl in andere Länder ausweichen, um die Grundversorgung aufrechtzuerhalten.“
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: Nachrichtenüberblick 15.12.
: Nachrichtenüberblick 15.12. Heise: EU-Rat nickt Verordnung für Biometriepässe ab
Heise: US-Filmindustrie verklagt BitTorrent-Serverbetreiber
Netzwelt: Weltweite Aktionen gegen P2P-Communities
intern.de: Angriff auf Bit Torrent-Szene
de.yahoo.com: Hessen führt automatische Kennzeichenüberwachung ein
Techworld: EU patent vote may be sneaked through by Fisheries Council
Telepolis: Rasterfahndung, Taser und Lizenz zum Töten
Golem: Musikindustrie gegen eDonkey-Server und BitTorrent-Tracker
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: Ab 2008: Fingerabdrücke in RFID-Pässen
: Ab 2008: Fingerabdrücke in RFID-Pässen Der EU-Ministerrat hat gestern beschlossen, mehr als 400 Millionen Europäer wie Kriminelle zu behandeln. Ab 2008 wird es Pflicht, Fingerabdrücke bei der Beantragung eines neuen Reisepasses abzugeben, schon Mitte 2006 müssen digitale Fotos gemacht werden. Die Daten werden dann zum Auslesen in RFID-Chips gespeichert, bei denen noch ungeklärt ist, wie die sensiblen Daten darauf vor unbefugtem Auslesen geschützt werden. Immerhin werden RFID-Auslesegeräte immer billiger und kleiner und ich möchte eigentlich nicht, dass jemand in der Nähe mir meine biometrischen Daten von meinem Reisepass ausliest. Andererseits könnte es auch sehr lustig sein, mit so einem Auslesegerät vor dem Bundestag zu stehen und zu schauen, wieviele und welche Daten man unbemerkt von Abgeordneten bekommt.
Andreas Dietl, EU Affairs Direktor von European Digital Rights (EDRi), kritisiert die Entscheidung scharf:
It is good to hear that the EU Council of Ministers has heeded the concerns of privacy advocates and let go of its plans to establish a gigantic database of EU citizens’ and residents biometric data. Still, this proposal remains more than problematic. The Governments of the EU Member States are trading their citizens’ fundamental right to privacy in for a promise of security that will not live up to expectations. Biometrics technologies based on face scans, like the one that the EU plans to introduce in a year and a half, still have gigantic failure rates, and the social effects of their introduction have not been discussed at all. The RFID chips that will be embedded on EU passports are insecure; they can be read out by criminals, which will set off a wave of high-tech identity theft.
By blackmailing the European Parliament into passing this proposal without due time for debate, the Council has exploited the democratic deficits of the EU to the extreme. This anti-democratic procedure was worthy of a law that disrespects EU citizen’s privacy.