Millionen Menschen gingen in den USA bei den "No Kings"-Protesten gegen die Politik der Trump-Regierung auf die Straße. Unterdessen wächst die Sorge vor Überwachung der Demonstrierenden - etwa mit Gesichtserkennung oder Mobilfunküberwachung.
Ticker
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Ticker vom 20.10.2025
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Ticker vom 17.10.2025
Amazon will insgesamt zwölf modulare Mini-Atomreaktoren im US-Bundesstaat Washington bauen. Der damit erzeugte Strom soll unter anderem KI-Anwendungen antreiben. Startbereit sein sollen die Anlagen in den 2030er-Jahren.
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Kein anderes EU-Land steht dem Microsoft Digital Defense Report 2025 zufolge so sehr im Fokus von kriminellen Hacker:innen wie Deutschland. 99,9 Prozent der Angriff könnten laut Bericht mit einer Multi-Faktor-Authentifizierung verhindern werden.
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Der Rechtswissenschaftler Tobias Singelnstein warnt davor, dass sich auch in der Polizei die politischen Einstellungen weiter nach rechts verschieben könnten. Es brauche daher Ausgrenzung verfassungsfeindlicher Positionen, rote Linien und strikte rechtliche Begrenzungen bei polizeilichen Befugnissen.
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Anfang Juli konfiszierten israelische Sicherheitskräfte am Flughafen Tel Aviv für mehrere Tage den Laptop einer taz-Journalistin. Reporter ohne Grenzen hält es nach einer Analyse für „sehr wahrscheinlich“, dass währenddessen Unbefugte auf die unverschlüsselte Festplatte des Rechners zugegriffen haben.
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Wikipedia verzeichnet einen deutlichen Rückgang bei den Besucher:innenzahlen, da immer mehr Menschen KI-Chatbots befragen, die auch mit Wikipedia-Artikeln trainiert wurden. Diese Entwicklung gefährde das Überleben der Online-Enzyklopädie, warnt nun die Wikimedia-Stiftung.
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"Ferngesteuerte biometrische Überwachung dient nicht der Sicherheit oder dem Verhindern von Versammlungen", schreibt Journalist Nicolas Kayser-Bril für AlgorithmWatch. "Sie ist ein Kontrollmittel, wenn kein Vertrauen mehr in die Bevölkerung besteht."
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Nach der Übernahme des Videospiel-Publishers EA (Fifa, Battlefield) durch ein Konsortium mit saudi-arabischer Beteiligung gibt es Kritik. Demokratische US-Senator:innen sorgen sich um die nationale Sicherheit, auch mit Blick auf den Datenschatz von EA.
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NGOs reagieren auf das bekannt gewordene Ausmaß geheimdienstlicher Überprüfung zivilgesellschaftlicher Organisationen. Die Amadeu-Antonio-Stiftung findet es „extrem verunsichernd“, Attac nennt das Misstrauen „erschütternd“.
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Die EU will KI-Rechenzentren ausbauen und übersieht dabei, dass das Wasser knapp werden könnte, gerade in Südeuropa. Davor warnt Kevin Grecksch, der an der britischen Oxford-Universität unter anderem zu Wasserversorgung forscht.
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Was bedeutet die rechtsradikale Machtübernahme durch die Trump-Regierung und die Umwälzungen durch generative KI für die Kultur von trans Personen im Netz? Das vertieft das US-Medium The Verge in der Artikel-Reihe "The Future of Being Trans on the Internet".
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Bald soll es in der EU noch mehr USB-C-Anschlüsse geben. Bis 2028 müssen laut EU-Kommission externe Ladegeräte diesen Anschluss nutzen, etwa für Laptops oder Monitore. Die Kommission erwartet davon mehr Energieeffizienz.
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Ticker vom 16.10.2025
UN-Expert:innen fordern Deutschland auf, Kriminalisierung, Demonstrationsverbote und Polizeigewalt gegen palästinensische Solidaritätsaktivist:innen zu beenden.
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Die Arolsen Archives, die eine riesige Sammlung zu NS-Opfern und Überlebenden verwalten, bitten online um Mithilfe: Alle können daran mitarbeiten, Postkarten ukrainischer Zwangsarbeiter*innen im Nationalsozialismus zu digitalisieren.
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Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat Anklage gegen einen 21-Jährigen wegen Mordes erhoben. Es geht um "White Tiger", der als Kopf einer Gruppe vor allem Jugendliche zu Gewalt gegen sich selbst angestiftet haben soll.
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Südkorea hat eine Task Force mit Polizei- und Geheimdienstbeamt*innen nach Kambodscha geschickt. Sie soll ihre Landsleute zurückbringen, die in Scam-Fabriken zu sklavenähnlicher Arbeit gezwungen werden.
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Die EU will ihr Drohnenabwehrsystem EDDI (Europäische Drohnen-Verteidigungsinititative) bis Ende 2027 einsatzbereit haben. Es soll Teil eines von der EU-Kommission erstellen Fahrplans zur Verteidigungsfähigkeit der EU bis 2030 sein.
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Das US-Magazin Gizmodo analysiert, wie der bewaffnete US-Grenzschutz Border Patrol in Social-Media-Posts zunehmend hetzerisch auftritt und sich dabei gezielt an Codes und Begriffen von Rechtsaußen bedient.
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Tausende geleakte Chatnachrichten von Mitgliedern der Jungen Republikaner in den USA offenbaren Gewaltfantasien, rassistische Äußerungen und Hitler-Fantum. Die Veröffentlichung löste Rücktrittsforderungen aus.
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Wenige Monate vor Inkrafttreten des australischen Social-Media-Verbots für Menschen unter 16 Jahren bearbeiten große Plattformen wie TikTok und Snapchat die zuständigen Behörden. Demnach wollen sie der Regulierung zumindest teilweise entgehen.
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Unter anderem auf Spotify und YouTube schaltet die rechtsradikale US-Regierung rassistische Werbung, um Schergen für die Abschiebebehörde ICE zu rekrutieren.
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Trumps Regierung baut ihr Arsenal für die technische Überwachung des Internets stetig aus. Die Süddeutsche fasst zusammen, mit welchen Werkzeugen die Abschiebebehörde ICE inzwischen aufwarten kann und wie weit die Kontrolle reicht.
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Generative KI beschäftigt in diesem Jahr auch die Frankfurter Buchmesse, die über einen Umgang mit dem Phänomen diskutiert. Ebenfalls Thema ist die BookTok-Community auf TikTok, die manchen Werken echte Verkaufsrekorde beschert.
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Der Inlandsgeheimdienst hat von 2020 bis 2024 im Auftrag der Bundesregierung 1.250 NGOs und 1.296 Einzelpersonen überprüft. Das geht laut RND aus der Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor. Linken-Abgeordnete Clara Bünger kritisiert die Verdachtskultur.