Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 23.10.2025

    tagesschau.de

    Ein internationales Rechercheteam hat aufgedeckt, wie Russland seine Atomwaffen in der Arktis auch mit Technologie aus dem Westen überwacht und schützt. Es geht um geheime Unterwasser-Sensorik, Schiffe und Roboter.

  • t-online

    Die Bundesbank lässt ein analoges, bargeldloses Zahlungsmittel verschwinden: Ab Jahresende 2027 wird sie keine Papier-Schecks mehr annehmen. Sie haben ohnehin an Bedeutung verloren.

  • Techcrunch

    In einem Brief an Investor:innen präsentiert sich der Streaming-Anbieter Netflix hervorragend aufgestellt, um das meiste aus Künstlicher Intelligenz herauszuholen.

  • Spiegel

    Russland schränkt die Messenger-Dienste WhatsApp und Telegram weiter ein, immer mehr Nutzer:innen können die Apps kaum noch verwenden. Die Aufsichtsbehörde spricht von Kriminellen, die damit „teilweise eingeschränkt“ werden.

  • Deutschlandfunk

    In Baden-Württemberg steht den Verwaltungsbehörden ein KI-Sprachmodell mit dem Namen F13 zur Verfügung, das recherchieren und chatten kann. Datenschutz und Transparenz standen im Mittelpunkt. Die Qualität aber überzeugt nicht.

  • The Times

    Die britische Zeitung "The Times" beschreibt nach Gesprächen mit Insidern, wie Russland und China gezielt Agentinnen einsetzen, um intime Beziehungen zu Angestellten aus dem Silicon Valley zu knüpfen. Die Zugänge würden für Spionage genutzt.

  • The Verge

    YouTube testet eine "Ähnlichkeitserkennung". Dabei will die Plattform in Uploads nach Deepfakes von Gesicht und Stimme suchen. Interessierte müssen zunächst ihre Identität verifizieren, dann können sie die Vidoes, in denen sie angeblich per KI imitiert werden, prüfen und melden.

  • LTO

    Das Bundesjustizministerium plant offenbar mehrere Gesetzesänderungen rund um sexualisierte Gewalt. Derweil soll die Konferenz der Justizminister*innen demnächst über einen Vorschlag aus Niedersachsen abstimmen, der Strafbarkeit für den Konsum von Vergewaltigungsvideos fordert.

  • Dexerto

    Der jüngste Ausfall von Amazon Web Services hat in einigen US-amerikanischen Schlafzimmern für Chaos gesorgt, weil "smarte" Matratzen von "Eight Sleep" keinen Offline-Modus hatten. Sie hitzten sich unkontrolliert auf oder verharrten in seltsamen Positionen.

  • heise online

    Amazon will bis zum Jahr 2033 offenbar rund 600.000 Mitarbeitende durch Roboter ersetzen, um Kosten zu sparen. Schon jetzt hat der Konzern mehr als eine Million Roboter im Einsatz, vorrangig in der Logistik.

  • Ticker vom 22.10.2025

    Axios

    Uber-Fahrer:innen können fortan auch dann Geld verdienen, wenn sie auf den nächsten Fahrgast warten. Der Konzern will ihnen "digitale Aufgaben" anbieten, deren Erledigung sogenannte Künstliche Intelligenz trainieren soll.

  • fsfe

    Die Free Software Foundation Europe beteiligt sich an einem Gerichtsstreit zwischen Apple und der EU-Kommission. Es geht um Vorgaben des DMA etwa zur Interoperabilität des Betriebssystems. Gestern fand dazu eine Anhörung statt.

  • SWR

    Heilbronn soll zum europäischen KI-Zentrum werden. Beim Spatenstich für einen Innovationspark für Künstliche Intelligenz gab sich sogar Bundeskanzler Merz die Schaufel in die Hand.

  • Die Zeit

    Kulturstaatsminister Weimer bekommt gerade jede Menge Kritik wegen seines Debattenportals "The European". Dort wurde unter anderem der Papst als "Autor" geführt. Nun werfen ihm vor allem Rechte vor, ihm sei das Urheberrecht egal. Götz Hamann analysiert den Fall.

  • ZDF

    Zwei Personen wurden von einem nigerianischen Gericht zum Heiraten verurteilt, weil in einem Video auf TikTok zu sehen war, wie sie sich küssen. Der beteiligte Mann wurde außerdem in Untersuchungshaft gesteckt.

  • Die Zeit

    Nachdem russische Drohnen vor einigen Wochen in den polnischen Luftraum eingedrungen waren, bemerkte Googles Sicherheitsabteilung prorussische "Informationsoperationen". Dabei wurden etwa Zweifel gesät, dass es sich um eine nicht angekündigte Aktion gehandelt hatte.

  • Golem

    OpenAI veröffentlicht den auf ChatGPT basierenden Browser Atlas, zunächst nur für MacOS. Mit dem Einstieg ins Browsergeschäft geht der Machtkampf um die Gestalt des Internets weiter. Jüngst hat Google eine auf Sprachmodellen basierende KI-Suche veröffentlicht.

  • Forbes

    TikTok hat die Schwellen zur Datenweitergabe an Behörden gesenkt und gibt dem US-Medium Forbes keine Auskunft darüber, ob es bereits Daten an die rechtsradikale US-Abschiebebehörde ICE weitergereicht hat.

  • Deutschlandfunk

    Der EU-weite digitale Führerschein soll bis 2030 Teil der geplanten digitalen Brieftasche (EUDI) werden. Fahrverbote sollen EU-weit gelten. Der EU-Richtlinie fehlt noch die letzte Zustimmung der Mitgliedstaaten.

  • TechRadar

    Ein Gesetzentwurf aus dem US-Bundesstaat Wisconsin (House Bill 105) soll Pornoseiten nicht nur zu Alterskontrollen verpflichten. Sie sollen auch VPN-Verbindungen blockieren. Eine von zwei Kammern hat bereits grünes Licht gegeben.

  • Wired

    Der neue Auftritt der rechtsradikalen Trump-Regierung auf Bluesky gefällt vielen Nutzer:innen der Twitter-Alternative nicht. Innerhalb kurzer Zeit fanden sich unter den 20 meist blockierten Accounts der Plattform zwölf Accounts der US-Regierung.

  • Queer.de

    Bei der Stiftung Warentest sind 12 von 19 auf Schadstoffe und Datenschutz-Risiken getestete Sextoys durchgefallen. Teil des Tests waren Vibratoren und Dildos, Masturbatoren und Analplugs. Einzig ein Vibrator erhielt das Prädikat "sehr gut".

  • Ticker vom 21.10.2025

    Polizei Frankfurt am Main

    Seit Juli überwacht die Stadt Frankfurt am Main Menschen im Bahnhofsviertel mittels KI-gestützter Videoanalyse, offenbar ohne erkennbaren Nutzen. Nun feiert die Polizei den "ersten echten positiven Treffer" im Fall eines vermissten Mädchens als "Erfolg".

  • NDR

    Hamburg will Bewerber:innen für den öffentlichen Dienst künftig vom Verfassungsschutz prüfen lassen. Ähnliche Ansätze gibt es bereits unter anderem in Brandenburg oder Schleswig-Holstein.