Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 13.11.2025

    tagesschau.de

    Fußballfans aus dem ganzen Land werden am kommenden Sonntag in Leipzig gegen die "repressive Fanpolitik der Innenministerkonferenz" demonstrieren. Der Protest richtet sich unter anderem gegen personalisierte Eintrittskarten.

  • t3n

    Noch können Menschen KI-generierte Gesichter von echten unterscheiden. Die Fähigkeit dazu lässt sich mit einem fünfminütigen Training deutlich verbessern.

  • Mediendienst Integration

    Aus einer Kommunen-Befragung geht hervor: Fast alle Landkreise, aber nur etwas mehr als die Hälfte der kreisfreien Städte haben Bezahlkarten für Geflüchtete eingeführt. Das Versprechen von sinkendem Verwaltungsaufwand hat sich nicht klar erfüllt.

  • Die Zeit

    OpenAI-Chef Sam Altman hat Staaten dazu aufgerufen, in KI-Infrastrukturen zu investieren. Er relativierte damit auch Äußerungen von OpenAIs Finanzvorständin, die Kreditabsicherungen durch die US-Regierung gefordert hatte.

  • Android Developers Blog

    Nicht-kommerzielle Android-Entwickler:innen können künftig wohl weiterhin Apps an eine begrenzte Anzahl von Geräten verteilen. Google plant einen Installationsweg für das sogenannte Sideloading, klare Warnhinweise sollen auf Risiken hinweisen.

  • taz

    Justizministerin Hubig plant ein Gesetz, um Frauen besser etwa vor etwa sexueller Belästigung und "digitalem Voyeurismus" zu schützen. Die Landesjustizminister:innen haben das mehrheitlich abgelehnt, Hubig will dennoch einen Gesetzentwurf erarbeiten.

  • tagesschau.de

    Der BND will künftig "höhere Risiken" eingehen, hat der neue Präsident des Auslandsgeheimdiensts verkündet. Florian Flade analysiert, was das heißen soll und was das über die kommende BND-Gesetz-Reform verraten könnte.

  • The Atlantic

    US-Republikaner und ihr Umfeld schießen sich seit geraumer Zeit auf Wikipedia ein. Die Desinformationsforscherin Renée DiResta ordnet ein, was hinter dem Angriff auf freies und belastbares Wissen steckt.

  • Freifunk München

    Freifunker:innen warnen, dass eine Neuauflage der Vorratsdatenspeicherung gemeinnützige und nicht-kommerzielle WLAN-Anbieter betreffen könnte. Die Massenüberwachung schränke damit auch Barrierefreiheit und digitale Teilhabe ein.

  • 404 Media

    KI-generierte Abschiebevideos gehen auf Facebook viral, dabei belohnt sie das Empfehlungssystem. Offenbar stellt sich Meta, das jüngst seine Moderationsregeln gelockert hat, so sein Produkt vor.

  • Futurezone

    Neurowissenschaftler:innen haben untersucht, wie man bei "Schere, Stein, Papier" häufiger gewinnt. Demnach nutzen Spielende eher wiederholende statt zufällige Optionen. Das zeige auch, dass menschliche Gehirne anders funktionieren als Computer.

  • IEA

    Die Internationale Energieagentur prognostiziert in ihrem aktuellen World Energy Outlook, dass sich der weltweite Stromverbrauch von Rechenzentren bis 2030 verdoppeln wird. Bei KI-Rechenzentren geht die Agentur sogar von einer Verfünffachung aus.

  • Ticker vom 12.11.2025

    Handelsblatt

    Der weltgrößte Cloudanbieter Amazon will keine KI-Spekulationsblase erkennen. Außerdem betont AWS-Chef Matt Garman im Gespräch mit dem Handelsblatt die „sehr gute Beziehung“ zur Trump-Regierung.

  • Golem

    Für 5 Prozent der Haushalte sollte das Kupfernetz praktisch sofort abgeschaltet werden, fordert der Betreiberverband Breko. Das lehnt die Telekom in der vorgeschlagenen Form ab, die Position des Digitalministeriums steht noch nicht abschließend fest.

  • Cyberintelligence Institute

    Die öffentliche Verwaltung ist besonders abhängig von großen IT-Herstellern wie Microsoft. Laut einer Studie des Cyberintelligence Institute birgt diese digitale "Unsouveränität" "erhebliche sicherheitsrelevante Risiken".

  • Spiegel

    Der Billigflieger Ryanair schafft gedruckte Bordkarten ab. Einchecken ist künftig nur mehr mit der Smartphone-App möglich, alternativ muss man eine saftige Check-in-Gebühr am Flughafen bezahlen. Verbraucherschützer:innen prüfen eine Klage.

  • OSBA

    Die Open Source Business Alliance fordert eine klare Ausrichtung auf Open-Source-Software und offene Standards. Nur so könne Schwarz-Rot die Deutschland-Stack-Ziele erreichen, "eines der wichtigsten Digitalvorhaben der Bundesregierung zur Stärkung der digitalen Souveränität".

  • BSI

    Das BSI hat seinen jährlichen Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland veröffentlicht. Diese verharre demnach "auf angespanntem Niveau". "Ein wesentlicher Faktor dafür sind weiterhin die unzureichend geschützten Angriffsflächen."

  • Thaiger

    Der Entsorger eines privaten Krankenhauses in Thailand ging auf fragwürdige, aber unbestritten kreative Weise mit alten Patient:innenakten um: Sie fanden sich als Snacktüte wieder. Dafür gab es ein Datenschutzbußgeld von 1,2 Millionen Baht, umgerechnet etwa 32.000 Euro.

  • Ticker vom 11.11.2025

    Rest of World

    Nach dem Sturz des Assad-Regimes ist Abdulsalam Haykal der erste Minister für Kommunikation und IT. "Syrien war 15 Jahre lang von der Welt abgeschnitten", sagt er im Interview mit dem US-Medium Rest of World. Nun will er das Land digitalisieren.

  • Der Standard

    Der Videogenerator Sora 2 von OpenAI wird auch für bildbasierte Gewalt genutzt, indem gerade Frauen in gewaltvollen und sexistischen Videos dargestellt werden. Um nicht selbst ins Visier zu geraten, hat eine Kolumnistin des Standard Instagram-Uploads gelöscht.

  • t3n

    Für umgerechnet etwa 350 Millionen Euro ersetzt das britische Umwelt- und Landwirtschaftsministerium rund 31.500 völlig veraltete Windows-7-Computer mit frisch veralteten Windows-10-Computern. Microsoft hat den Support für das Betriebssystem vor Kurzem eingestellt.

  • Wired

    Auf Druck der chinesischen Regierung hat Apple zwei der dort populärsten schwulen Dating-Apps aus dem App Store entfernt. "Wir halten uns an die Gesetze der Länder, in denen wir tätig sind", kommentiert ein Sprecher des US-Konzerns die Zensurmaßnahme.

  • FragDenStaat

    Der Ampelregierung ist es nicht gelungen, aus dem Informationsfreiheitsgesetz ein Bundestransparenzgesetz zu machen. FragDenStaat konnte jedoch die Papiere freiklagen und analysieren, welche Vor- und Nachteile die Pläne hatten.