Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 14.09.2025

    The Guardian

    Die sogenannte KI in Sprachmodellen wird auch deshalb immer besser, weil Tausende Menschen im Hintergrund Antworten moderieren. Der Guardian berichtet über die belastenden Arbeitsbedingungen, dieses Mal am Beispiel von Google.

  • Der Spiegel

    Mit Tetra nutzen Polizei und Rettungskräfte in Deutschland einen Funkstandard aus den Neunzigerjahren. Die Telekom entwickelt mit MCx eine Ergänzung, die auf Mobilfunknetze setzt.

  • Ticker vom 13.09.2025

    Golem

    Eine unbekannte Person hat in einem niederländischen Studierendenwohnheim das Zahlungssystem der vermeintlich smarten Waschmaschinen gehackt. Über Wochen konnten Studierende kostenlos waschen. Nun will der Anbieter wieder zu analogen Maschinen wechseln.

  • Spektrum

    Die Bundesrepublik wird derzeit von Flugzeugen per Laser gescannt. Das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie erstellt so einen dreidimensionalen "digitalen Zwilling", der etwa bei der Stadtplanung, Verkehrssteuerung und den Umweltschutz zum Einsatz kommt.

  • Ticker vom 12.09.2025

    BMJV

    Wer durch eine fehlerhafte Hard- oder Software Schäden erleidet, soll künftig einfacher an Schadensersatz kommen. Regeln soll das eine Reform des Produkthaftungsrechts. Das Justizministerium hat hierzu einen Entwurf vorgelegt; Anlass ist die Umsetzung einer EU-Richtlinie.

  • heise online

    Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens hat den Einsatz der Analyse-Software von Palantir klar abgelehnt, da diese als nicht beherrschbar gelte. Stattdessen fordert die Ministerin eine europäische Alternative.

  • The Guardian

    Jetzt, wo es auf Telegram etwas sauberer zugeht, sind die Drogenhändler anscheinend zu Snapchat umgezogen. Eine dänische Studie fand „eine überwältigende Zahl“ von Profilen, die mit illegalisierten Substanzen handeln.

  • t3n

    Dass Menschen Chatbots als Therapeuten nutzen, scheint inzwischen schon normal. Nun wurden Fälle von Psycholog*innen bekannt, die sich für Therapien Unterstützung bei den Sprachmodellen holten.

  • The Verge

    Das FBI hat unscharfe Fotos eines möglichen Verdächtigen am Mord von Charlie Kirk veröffentlicht. Viele Menschen glaubten, die Bilder mit Bildgeneratoren nachschärfen zu können. Nun versuchen selbsternannte Hilfspolizisten, die Vielzahl von erfundenen Gesichtern im Netz wiederzufinden.

  • Der Standard

    Wer ist Larry Ellison, der durch einen Sprung im Aktienkurs von Oracle derzeit der reichste Mensch der Welt ist? Der Standard porträtiert den Oracle-Gründer als „erklärten Trump-Fan“, der sich gern als Außenseiter inszeniert und mit „strategischer Härte“ vorgeht.

  • TechSpot

    Forscher*innen haben eine Kassette erfunden, deren mit DNA-Molekülen bestücktes Band theoretisch alle Songs speichern könnte, die je geschrieben wurden: 36 Petabyte.

  • t3n

    Amazon-Lieferfahrer*innen sollen künftig eine speziell entwickelte Augmented-Reality-Brille tragen. Die wird dann Routen und Infos zu den Paketen einblenden.

  • Der Spiegel

    Microsoft verpflichtet sich zu einer Entknüpfung seiner Zusammenarbeits-Software „Teams“ von „Office 365“ und „Microsoft 365“. Der Konzern entgeht damit vorerst einer kartellrechtlichen Strafe aus Brüssel.

  • Volksverpetzer

    Warum Journalismus nicht neutral sein sollte und welche Medien in dieser Hinsicht vorbildhafte und verlässliche Arbeit machen, zeigt ein Buchauszug, der auf Volksverpetzer erschien.

  • heise online

    Albanien plant, eine Software einzusetzen, die als „Künstliche Intelligenz“ wie eine Ministerin agieren soll. Sie soll für Auftragsvergaben zuständig sein und Korruption eindämmen.

  • tagesschau.de

    Murren in der Belegschaft, unklare Beziehungen zur USA und zur Bundeswehr: tagesschau.de fasst zusammen, wohin der Auslandsgeheimdienst BND unter dem neuen Chef, Martin Jäger, steuert. Höchste Priorität hätte die Bedrohung durch Russland.

  • MDR

    Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ist zufrieden damit, wie der gestrige Warntag gelaufen ist. Sirenen, Handys und andere Warnmittel haben offenbar weitgehend planmäßig Alarm geschlagen. Rückmeldungen können alle in einer Umfrage geben.

  • tagesschau.de

    Zwei Drittel der deutschen Unternehmen klagen laut einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln darüber, dass schlechtes Internet ihre Abläufe behindere. Am zufriedensten ist man offenbar in Norddeutschland, wo nur 23 Prozent sich eingeschränkt fühlen.

  • Ticker vom 11.09.2025

    taz

    Das NRW-Innenministerium räumt ein, dass die Polizei bei einer Demonstration des Bündnisses „Rheinmetall entwaffnen“ am 30. August Fehler gemacht hat. Die Veranstalter hatten Beamt:innen vorgeworfen, unverhältnismäßig hart gegen Demonstrierende vorgegangen zu sein.

  • Deutscher Bundestag

    Seit 2020 hat die Bundesregierung rund 3,2 Millionen Euro für Taser ausgegeben. Das geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen hervor. Die Elektroschockpistolen kommen demnach von der US-Firma Axon.

  • artnet

    Das Auktionshaus Christie's hat still und leise seine Abteilung für digitale Kunst geschlossen, wo unter anderem NFTs und KI-Kunst verkauft wurden. Seinen bisherigen Höchststand verzeichnete der Handel damit im Jahr 2021.

  • Gematik

    Die Gematik hat eine Erweiterung der elektronischen Patientenakte beschlossen. Bis 2026 sind ein elektronischer Medikationsplan und Push-Benachrichtigungen über Krankenkassen-Apps geplant. Weitere Funktionen wie eine Volltextsuche sollen im Jahr darauf folgen.

  • Human Rights Watch

    Das ägyptische Regime geht verstärkt gegen Content-Creator:innen auf sozialen Medien vor, warnt Human Rights Watch. Demnach wurden etwa Tätowierer*innen oder Bauchtänzer*innen belangt; die Vorwürfe sind etwa angebliche Verletzungen der öffentlichen Moral.

  • Golem

    Das Landgericht Berlin hat entschieden, dass Immoscout24 mit Hilfe irreführender Werbung unzulässigerweise an Schufa-Auskünften mitverdient sowie unerlaubt Kund:innendaten weitergegeben hat. Scout24 ist in Berufung gegangen.