Politico zeichnet detailliert nach, wie eine Hacking-Gruppe sich zusammengetan haben soll, um kompromittierendes Material über Prominente zu sammeln. Die Story klingt ein wenig wie die Vorlage für eine bizarre Thriller-Serie.
Ticker
Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.
-
Ticker vom 28.10.2025
-
In Paris hat ein Prozess wegen mutmaßlichen Cybermobbings von First Lady Brigitte Macron begonnen. Vor Gericht stehen insgesamt zehn Personen, die im Netz Gerüchte zu Macron gestreut haben sollen.
-
Digitale Funkgeräte der Bundeswehr seien "nicht kriegstauglich", heißt es laut Akten des Verteidigungsministeriums. Es dauere etwa zu lange, bis damit betriebsfähige Funknetzwerke aufgebaut werden können.
-
OpenAI wird vorgeworfen, dass ChatGPT Menschen in psychischen Krisen durch problematische Antworten schaden kann. Das Unternehmen hat gemeinsam mit Fachleuten Krisen-Indikatoren in Chatverläufen ausgewertet und Besserungsmaßnahmen implementiert.
-
Das Militär in Myanmar hat ein Zwangsarbeitslager für Online-Betrug in einer inländischen, chinesischen Sonderwirtschaftszone bombardiert. Menschen, die dort zu Scamming gezwungen wurden, versuchen laut Berichten, über einen Grenzfluss nach Thailand zu flüchten.
-
Unter dem Motto "No Nut November" verbreitet sich seit etwa 2017 die auf Männer ausgerichtete Online-Challenge, einen Monat lang nicht zu masturbieren. Queer.de klärt auf, dass dahinter teils christlich-fundamentalistisch motivierter Aktivismus steckt.
-
Die NGO noyb hat in Österreich eine Strafanzeige gegen Clearview AI eingereicht. Das Unternehmen bietet unter anderem für Polizeibehörden eine biometrische Gesichtersuche an, was nach Auffassung mehrerer europäischer Datenschutzbehörden die DSGVO verletzt.
-
Ticker vom 27.10.2025
Albaniens KI-Ministerin soll angeblich "schwanger" sein und 83 "Kinder" erwarten, soll der Premier Edi Rama auf einer Konferenz in Berlin gesagt haben. Mit "Kindern" sind neue persönliche KI-Assistenten für Abgeordnete gemeint.
-
Strafverfolgung mit Chatbot-Inhalten: Dem US-Heimatschutzministerium zufolge wurde ein mutmaßlicher Administrator mehrerer Darknet-Foren mit Missbrauchsmaterial gefasst, nachdem OpenAI seine ChatGPT-Prompts ausgeliefert hat.
-
Bei den laufenden Budgetverhandlungen will das französische Parlament die Digitalsteuer von 3% auf 15% anheben. Zugleich soll die Schwelle steigen, ab der Tech-Unternehmen betroffen sind. Aus Washington kommen bereits Rufe nach Vergeltung.
-
Die Eckpunkte für den Staatsvertrag zu digitalen Medien stehen fest. Geplant sind unter anderem ein Vorbehalt und eine Vergütungspauschale, wenn generative KI urheberrechtlich geschützte Werke zum Training nutzt.
-
Tech-Milliardäre sollen Donald Trump von seinem Plan abgebracht haben, das Militär nach San Francisco zu entsenden. Offenbar mischt Big Tech neuerdings auch in Fragen der Militarisierung ganzer US-Städte mit.
-
Laut einer Umfrage für AlgorithmWatch und weiteren internationalen NGOs haben Menschen in Deutschland eine skeptische Haltung gegenüber dem Ausbau von Rechenzentren. Sie sorgen sich um Wasser- und Strombedarf sowie die Entwicklung ihrer Nachbarschaft.
-
Das österreichische Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus hat auf Nextcloud umgestellt. Die freie Cloud-Lösung berichtet über die wichtigsten Schritte dabei.
-
Über Vinted können Menschen Second-Hand-Kleidung shoppen, aber offenbar gibt es ein Problem mit Belästigung auf der Plattform. Eine Kölnerin, deren Tragefotos am Ende auf Pornoseiten landeten, hat eine Petition gestartet und fordert Konsequenzen.
-
Nach dem folgenreichen großflächigen Ausfall von Amazons AWS-Infrastruktur in der vergangenen Woche hat das Unternehmen einen Bericht zu den Ursachen veröffentlicht.
-
Die Guardian-Redakteurin Lauren Almeida beschreibt, was sie auf einer Crypto-Web3-Konferenz erlebt hat. Dabei war auch der britische Rechtspopulist Nigel Farage, der sich vermehrt unter Tech-Bros herumtreibt.
-
Der Audiosoftware-Hersteller Steinberg stellt seine marktdominante Plugin-Schnittstelle VST 3 fortan unter eine offene MIT-Lizenz. Dazu dürfte Druck des neuen Konkurrenzformats CLAP beigetragen haben.
-
Der österreichische Verbraucherschutzverein hat eine neue Sammelklage gegen Meta gestartet. Es geht um Metas Datensammlung, auch über die eigenen Dienste hinaus. Im Raum stehen Schadensersatzforderungen von 5.000 Euro für volljährige Nutzende.
-
Der Regisseur Guillermo del Toro würde lieber sterben, als generative KI einzusetzen. Passend zum Start seines neuen Films vergleicht er Frankenstein mit ignoranten Tech-Bros.
-
Mit KI-Tools gefälschtes Audio in Echtzeit ist angekommen, Video hinkt nicht weit hinterher: IEEE Spectrum liefert einen Überblick, was derzeit möglich ist.
-
Ticker vom 25.10.2025
Eine Studie der Europäischen Rundfunkunion kommt zu dem Schluss, dass KI-Assistenten keine verlässliche Quelle für Nachrichtenkonsum sind. Mehr als vier Fünftel aller untersuchten Antworten waren demnach problematisch.
-
Ticker vom 24.10.2025
Eine Software zur Objekterkennung, gemeinhin als "Künstliche Intelligenz" bezeichnet, verwechselte die Chipstüte in den Händen eines US-Schülers mit einer Waffe. Wenig später rückte die Polizei an und fesselte ihn mit Handschellen.
-
Ein deutscher Influencer sitzt in Dubai wegen Drogenbesitzes in Haft, ihm droht eine drakonische Strafe. Das ist ein notwendiger Riss in der glitzernden Fassade der Wüstenmetropole, die Creator:innen anzieht.