Die Proteste gegen das iranische Regime eskalieren, das schränkt daraufhin das Internet ein. Die NGO NetBlocks spricht von einem fast vollständigen landesweiten Internet-Blackout.
Ticker
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Ticker vom 09.01.2026
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Als Reaktion auf eine massive Welle der Kritik hat X die Möglichkeit eingeschränkt, mit der plattformeigenen KI sexualisierte Deepfakes zu generieren. Sie steht aber weiterhin zahlenden Kunden offen – und Besuchern der Website von Grok.
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Chinesische Behörden haben 40 Ausbildungszentren errichtet, in denen menschliche Vorbilder Robotern Alltagsverrichtungen beibringen: Wäsche falten, Mikrowellen öffnen oder Holz stapeln.
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In den Niederlanden wurde eine Ehe annuliert, weil ChatGPT einen Fehler in die Traurede des Aushilfs-Standesbeamten eingebaut hat. Es fehlte die Formulierung, dass beide die Pflichten der Ehe akzeptieren.
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In den USA ist eine Supermarktkette in die Kritik geraten, weil sie alle Kund*innen biometrisch vermisst. Mit der Technologie will die Kette Menschen identifizieren, die sich zuvor in einer Filiale danebenbenommen haben.
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PcTattletale ist eine 25 Jahre alte Software zur PC- und Telefonüberwachung. Weil sie zeitweise als Instrument zur Kontrolle von Partner*innen vermarktet wurde, steht der Gründer nun vor Gericht. Er bot Eifersüchtigen auch Tech-Support.
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In Texas soll ein gigantisches Rechenzentrum entstehen, das mit Atomstrom betrieben wird. Doch der Entwickler ist völlig planlos, was er mit dem anfallenden Atom-Müll anstellen soll. Anwohner*innen der angrenzenden Gemeinde sorgen sich auch um die Wasserversorgung.
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Twitter-Nachfolger X soll alle internen Dokumente und Daten zum KI-Chatbot Grok bis Ende 2026 aufbewahren, fordert die EU-Kommission. Anlass ist die Welle an augenscheinlich illegalen sexualisierten Inhalten, die auf der Plattform kursieren.
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Von Zuschauer*innen alarmiert hatte eine Ärztin des Veterinäramts fünf Katzen aus den Händen eines missbräuchlichen TikTokers gerettet. Künftig darf er keine Katzen mehr halten, hat das Verwaltungsgericht Mainz nun bestätigt.
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Mit dem kommerziellen Werkzeug "Webloc" kann die US-Abschiebebehörde ICE im großen Stil Bewegungen von Handys nachverfolgen. Die Standortdaten stammen offenbar aus der Werbe-Industrie.
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Ticker vom 08.01.2026
Laut Financial Times (€) ist die mutmaßlich aus China stammende Hacking-Gruppe Salt Typhoon in Mail-Accounts von Mitarbeiter:innen im US-Kongress eingebrochen und hat womöglich jahrelang mitgelesen.
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NDR, WDR und SZ haben weitere Details der geplanten BND-Novelle: "Die Pläne des Kanzleramts wirken stellenweise wie eine Legalisierung dessen, was während des NSA-Skandals und den Snowden-Enthüllungen (...) als skandalös beschrieben worden war."
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An einem Raketenabwehrsystem-Standort der Bundeswehr in Brandenburg gab es mehrere Drohnensichtungen. Der Versuch, eine Drohne abzuschießen, schlug offenbar fehl.
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Wegen einer schlampig geführten E-Akte zu einem Gerichtsprozess hat das Saarländische Oberlandesgericht eine Beschwerde zurückgewiesen. Es sah sich nicht in der Lage, mit einer derart unvollständigen Aktenlage eine Entscheidung in der Sache zu treffen.
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Laut Bloomberg hat die Kommunikationsplattform Discord einen vertraulichen Antrag auf einen Börsengang gestellt.
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Die USA steigen aus dutzenden internationalen Organisationen aus, darunter das Global Forum on Cyber Expertise, die Freedom Online Coalition und das Global Counterterrorism Forum. Das hat US-Präsident Trump gestern verfügt.
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OpenAI rollt einen Gesundheits-Chatbot namens "ChatGPT Health" aus, der sich laut dem Unternehmen jedoch nicht für „Diagnose und Behandlung“ eignet.
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Stammt das Bekennerschreiben einer "Vulkangruppe" zur Sabotage an einem Gaskraftwerk in Berlin aus russischer Feder? In der taz sagt eine forensische Linguisten zu dieser Theorie: Njet. Sie hält das Schreiben für authentisch.
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In South Carolina soll eines der größten Rechenzentren im Süden der USA entstehen. Dagegen hatte sich eine weiße Community gesperrt, nun soll es in einem überwiegend Schwarzen Viertel gebaut werden: ein Kampf, der weit in die Vergangenheit zurückreicht.
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Nach Berlin berichtet nun auch der Hamburger Datenschutzbeauftragte von einem "extremen Anstieg der Beschwerdezahlen", besonders im Bereich Soziale Netzwerke und Datingportale. Eine Ursache sind offenbar mithilfe von KI generierte Beschwerden.
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Die Automobilbranche möchte, dass E-Autos so laut röhren wie Verbrenner. Deshalb lobbyiert sie in Brüssel gegen Lärm-Grenzwerte.
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Spätestens nach fünf Sekunden muss man Online-Werbung überspringen können, das fordert ein neues Gesetz in Vietnam.
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Aktuell geben sich Betrüger in Phishing-Mails als Bundeszentralamt für Steuern aus, um Daten zur Steuer und zu Krypto-Vermögenswerten abzugreifen. Drohungen sollen Druck bei den Opfern erzeugen, allerdings lässt sich der Betrugsversuch leicht enttarnen.
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Ticker vom 07.01.2026
Potentielles Overblocking: Entwickler*innen, die etwa Hentai-Spiele und digitale Sexspielzeuge modifizieren, klagen über unerwartete Sperrungen ihrer Accounts auf der Entwicklungs-Plattform Github. Einige wandern zu Alternativen ab.