Statt Verboten und Alterskontrollen bei sozialen Medien hat sich US-Bundesstaat New York für Warnhinweise entschieden. Angezeigt werden müssen sie bei Features wie süchtig machenden Feeds, automatischer Wiedergabe oder unendlichem Scrollen.
Ticker
Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.
-
Ticker vom 30.12.2025
-
Warum gibt es in der Öffentlichkeit so wenig Widerstand gegen Überwachungsvorhaben? Die Zeit macht sich auf Spurensuche und findet Antworten in der Angst vieler Menschen vor der Weltlage und dem angekratzten Image von Datenschutz.
-
Die Frankfurter IT-Sicherheitsexpertin Elfy hat erfolgreich ihren eigenen Rollstuhl mit Elektroantrieb gehackt – weil der Hersteller für im Alltag nützliche Funktionen extra abkassieren wollte.
-
Von Juli bis Dezember 2026 wird Irland den Vorsitz im Rat der EU haben. Wie Euractiv berichtet, will die irische Regierung Social-Media-Verbote nach australischem Vorbild auf die Agenda packen.
-
Ticker vom 29.12.2025
Flugs mit ChatGPT den LinkedIn-Auftritt von weiblich auf männlich umgestellt, und schon geht die Reichweite durch die Decke. Das hat die Marketingexpert:in Megan Cornish getestet und damit eine Debatte über algorithmische Diskriminierung angestoßen.
-
Ob Crypto oder KI, US-Präsident Trump und die US-Tech-Branche profitieren bislang bestens voneinander. Nun wird die enge Allianz selbst einigen Republikaner:innen unheimlich.
-
Warum nicht parallel zur Vorratsdatenspeicherung auch über eine Klarnamenpflicht im Internet diskutieren? Letzteres Instrument lehnen Justizministerin Hubig (SPD) und eine Reihe an Bundesländern ab.
-
Meta will konkurrierende KI-Chatbots aus WhatsApp ausschließen. Die italienische Wettbewerbsbehörde sagt „Nicht so schnell“ und untersagt neue AGB des Konzerns.
-
Wer US-Konzerne regulieren will, bekommt Probleme mit der US-Regierung. Die taz beantwortet Fragen zur Organisation HateAid, deren Geschäftsführerinnen neben Ex-EU-Kommissar Thierry Breton und zwei weiteren Personen mit Einreiseverboten belegt wurden.
-
Mehr als 20 Prozent aller Videos, die YouTube neuen Nutzer:innen zeigt, sollen minderwertiger „AI-Slop“ sein, hat eine Studie herausgefunden. Die künstlich generierten Clips sollen dem Konzern rund 100 Millionen Euro in die Kasse spülen.
-
Ticker vom 28.12.2025
In den USA zensieren, verstecken oder entfernen Facebook, Instagram und Tiktok zunehmend Inhalte zum Thema Schwangerschaftsabbruch, häufig mit Verweis auf angebliche Verstöße gegen die "Community-Richtlinien". Die taz hat zu den Hintergründen und Folgen recherchiert.
-
Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) fordert, die Vergabe von Arztterminen künftig zentral zu regeln und schlägt dafür ein unabhängiges Online-Portal für die Terminvergabe vor, verknüpft mit einer digitalen ärztlichen Ersteinschätzung.
-
Mit einem Trick spart sich die Bundeswehr bürokratische Hürden bei der Aufrüstung mit Drohnen, wie die taz berichtet. Demnach werden Einweg-Drohnen nicht als Luftfahrzeuge, sondern als Munition "zum einmaligen Gebrauch" definiert.
-
Ticker vom 27.12.2025
Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) kann einem Social-Media-Verbot für Kinder "eine Menge abgewinnen". "Ich halte die Frage nach einer Altersbeschränkung für mehr als berechtigt", so der Minister gegenüber der dpa.
-
Bayerns Digitalminister Fabian Mehring (Freie Wähler) und Berlins Justizsenatorin Felor Badenberg (CDU) fordern Klarnamen in sozialen Netzwerken. Erneut angestoßen hatte die Debatte der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle.
-
Der mit einem US-Einreiseverbot belegte Brite Imran Ahmed hat Mitglieder der US-Regierung verklagt. "Ich kämpfe gegen meine unrechtmäßige Abschiebung aus meinem Heimatland", sagt der Leiter des Center for Countering Digital Hate.
-
Ob die EUDI-Wallet wie geplant bis Ende 2026 EU-weit bereitsteht, ist zweifelhaft. Zwar sollen bis dahin bis zu 50 verschiedene Apps europaweit verfügbar sein, jedoch mit unterschiedlichem Funktionsumfang.
-
Ticker vom 24.12.2025
Hunderte Wissenschaftler:innen aus 32 Ländern warnen davor, generative KI für qualitative Forschung einzusetzen. Der Ansatz brauche menschliche Intelligenz, der statistischen Vorhersage-Algorithmen schlicht fehle.
-
Betrugsanzeigen finden sich auch auf Webauftritten seriöser Medien. Warum dies regelmäßig passiert und wohl auch weiter passieren wird, erklärt Torsten Kleinz im Interview.
-
Ticker vom 23.12.2025
Ungarns Medien sind weitgehend in der Hand des autoritären Ministerpräsidenten Viktor Orbán. Doch neben Investigativmedien wie VSquare erreichen auch regierungskritische YouTuber wie Ádám Nagy zunehmend ein breites Publikum.
-
Deutsche Administratoren, die Instanzen der Workflow-Automatisierungsplattform n8n betreuen, sollten rasch handeln: Einem IT-Forschungsteam zufolge sollen 100.000 n8n-Instanzen potenziell angreifbar sein, davon ein großer Teil aus Deutschland.
-
Drei Millionen betrügerische Deutschlandtickets gibt es Schätzungen zufolge bundesweit. Verantwortlich dafür seien laxe Sicherheitsvorgaben und Verfahrensfehler, wie Q Misell im Interview beschreibt.
-
Sogenannte „Prompt injections“, bei denen Angreifer:innen Anweisungen in KI-Chatbots einschleusen, bleiben ein Problem, geht aus einem Blogbeitrag von OpenAI hervor. Besonders betroffen sind KI-Browser wie Comet oder Atlas.
-
Eine Folge "60 Minutes" kursiert frei im Internet, nachdem die neue CBS-Chefredakteurin Bari Weiss deren Ausstrahlung gestoppt hatte. Die Folge befasst sich mit den Erfahrungen von Venezolaner:innen, die in das berüchtigte salvadorianische Gefängnis CECOT deportiert worden waren.