Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 18.11.2025

    EU-Kommission

    Die EU-Kommission prüft, die Cloud-Dienste Amazon Web Services und Microsoft Azure als Gatekeeper im Sinne des Digital Markets Act einzustufen. Außerdem untersucht sie, ob im Cloud-Markt faire Verhältnisse herrschen.

  • 404 Media

    Die US-Einwanderungsbehörde ICE nutzt jetzt eine App, die Nummernschilder scannt und ausspuckt, wo diese zuvor aufgenommen wurden. Sie zeigt auch, wem das Auto gehört sowie weitere Informationen über die Person.

  • heise online

    WhatsApp hat mit einem Datenleck allererster Güte zu kämpfen. Forscher:innen gelang es, das 3,5 Milliarden Profile starke gesamte Mitgliederverzeichnis des Messengers abzurufen, das offenbar ungeschützt im Internet stand.

  • EFF

    Welche der bekannten Antiviren-Programme finden Stalkerware auf Android-Smartphones, also Programme, mit denen das Gerät heimlich ausspioniert werden kann? Die Electronic Frontier Foundation hat einen Test beauftragt – mit eindeutigem Ergebnis.

  • Die Zeit

    Zwei KI-halluzinierte Quellen schlichen sich in die Wikipedia. Daraufhin übernahmen Google und andere Suchmaschinen die Fehlinformationen. Das Beispiel zeigt, wie verwundbar das Informations-Ökosystem Internet ist.

  • tarnkappe.info

    Jailbreaking, Modding, Reverse Engineering: Laut Autor und Aktivist Cory Doctorow können Gesetzgeber*innen mit Legalisierung dieser Praktiken die Macht der App-Store-Anbieter brechen und das Netz seinen Nutzer*innen zurückgeben.

  • Hungarian Helsinki Committee

    In Ungarn soll der queere Roma und Aktivist Géza Buzás-Hábel angeklagt werden, weil er eine Pride-Demo veranstaltet hat. Ihm droht bis zu ein Jahr Haft. Amnesty International und andere fordern die EU-Kommission auf, endlich zu handeln.

  • Correctiv

    Bundestagspräsidentin Julia Klöckner teilt auf Social Media regelmäßig Beiträge der Hetzplattform Nius. Was sie sonst noch so postet und was das über sie sagt, hat Correctiv untersucht.

  • The Drive

    Wer mit dem Elektroauto Hyundai Ioniq 5 liebäugelt, sollte wissen: Einfache Wartungen wie Bremsbelagtausch sind nur noch mit der digitalen Signatur einer Vertragswerkstatt möglich. Der Autokonzern begründet das mit Kundensicherheit.

  • Der Standard

    „Text with Jesus“ bietet einen Chatbot, der im Namen des vermeintlichen Heilands antwortet. Wer das Premium-Abo bucht, kann auch mit einem Sprachmodell schreiben, das sich als Satan ausgibt.

  • 404 Media

    Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast: Ein Forscher hat eine Software entwickelt, die selbstständig Online-Umfragen ausfüllt und Tests zur Erkennung von Bots überwindet.

  • Ticker vom 17.11.2025

    AP

    Bei einem Minenunglück im südöstlichen Kongo sind mindestens 32 Menschen ums Leben gekommen. Abgebaut werden dort, oft unter unmenschlichen Bedingungen, Kupfer und Kobalt, wichtige Rohstoffe für den IT-Sektor.

  • heise online

    Der hessische Datenschutzbeauftragte gibt hessischen Behörden und Unternehmen grünes Licht für den Einsatz der Software Microsoft 365. Nach mehreren Treffen mit Microsoft-Vertreter:innen seien Grundsatzfragen zufriedenstellend gelöst.

  • Project Syndicate

    Künstliche Intelligenz höhlt den Bildungssektor aus, ein Markenzeichen „faschistischer Machtübernahmen“, warnen die Forscherinnen Olivia Guest und Iris van Rooij. Zugleich habe die KI-Industrie ein enormes Interesse daran, ihre Investitionen einzuspielen: eine toxische Mischung.

  • Ferner Anwaltskanzlei

    Beschlagnahmen Ermittlungsbehörden digitale Beweismittel, unterlägen sie strengen rechtlichen Auflagen, schreibt Rechtsanwalt Jens Ferner. Mehrere Gerichtsurteile zeigten: Je länger die Auswertung von Datenträgern andauere, desto höher seien die Hürden.

  • Verbraucherzentrale Bundesverband

    Die Verbraucherzentralen fordern von der Bundesregierung, gegen am Telefon untergeschobene Verträge vorzugehen, die insbesondere ältere Menschen schädigten. Ein telefonischer Abschluss sollte nur dann gelten, wenn er im Anschluss in Textform bestätigt wird.

  • Das Zentrum für Digitalrechte kritisiert, dass der Europäische Gipfel zur digitalen Souveränität die Zivilgesellschaft ausschließt. Präsent seien neben der Politik einzig Wirtschaftsvertreter:innen.

  • tagesschau.de

    Tausende Fußballfans verschiedener Klubs haben am Sonntag in Leipzig gegen Repressionspläne auf der Agenda der kommenden Innenministerkonferenz demonstriert. So etwa gegen personalisierte Tickets, KI-gestützte Gesichtserkennung und Stadionverbote bei Verdachtsfällen.

  • tageszeitung

    In Deutschland sei die Datenschutzgrundverordnung der Blitzableiter für alle Versäumnisse bei der Digitalisierung, sagt Max Schrems im Interview. Nun wolle die Kommission die DSGVO auch auf Druck der Bundesregierung "mit 1.000 kleinen Schnitten" schwächen.

  • heise online

    Das Deutsche Kinderhilfswerk positioniert sich klar gegen ein generelles Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche. Viel wichtiger sei es, große Tech-Plattformen zu regulieren, betont Geschäftsführer Kai Hanke.

  • tarnkappe.info

    Bombenbau- oder Drogenkoch-Anleitungen gefällig? Wer einen KI-Chatbot erst mit Sudokus, Mathe-Aufgaben und Logikrätseln bombardiert, erhält meist auch eine Antwort auf die darauffolgende Frage, selbst wenn das Sicherheitssystem des Sprachmodells dies eigentlich ausschließt.

  • arXiv

    Elon Musks Grokipedia scheint zu großen Teilen aus Wikipedia übernommen worden zu sein, bezieht aber auch höchst unseriöse Quellen wie Stormfront oder Infowars ein. Das haben Forschende in einer ersten Studie herausgefunden.

  • Biometric Update

    In drei britischen Städten werden bereits Kamera-Fahrzeuge zur automatisierten Gesichtserkennung genutzt, sieben weitere Städte planen deren Einsatz. Die mobilen Biometrieeinheiten werden beispielsweise auf Großveranstaltungen genutzt und sollen Straftäter*innen und Vermisste aufspüren.

  • Ticker vom 14.11.2025

    heise online

    Niedersachsen und Hamburg lehnen in gemeinsamen Handlungsempfehlungen ein pauschales Handyverbot an Schulen ab. Von der Nutzung von Smartphones in Grundschulen raten sie ab, weiterführenden Schulen empfehlen sie handyfreie Zeiten und Zonen.