Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 20.11.2025

    Der Standard

    Elon Musks rechter Chatbot Grok hat den Holocaust geleugnet. Die Gaskammern seien nur zur Desinfektion gewesen, behauptete der Bot.

  • Gesellschaft für Freiheitsrechte

    Für eine Abschiebung aus dem Schlafzimmer braucht die Polizei einen richterlichen Beschluss. Das Bundesverfassungsgericht hat der Beschwerde eines Asylsuchenden recht gegeben, in dessen Zimmer die Polizei mit einem Rammbock eingedrungen war.

  • Washington Examiner

    Das US-Heimatschutzministerium stört sich an der angeblichen Online-Flut an Desinformation rund um Abschiebungen und drängt die Anbieter, etwas dagegen zu tun. Bislang hatten Republikaner derartiges als inakzeptable Zensur zurückgewiesen.

  • Wired

    Offenbar vapen US-Kinder zunehmend, auch auf dem Schul-Klo. Das löst eine neue Welle an digitaler Überwachung aus, vor allem mittels Sensoren.

  • zdf heute

    Video vom Arbeitsplatz, Spionage-Software auf dem Arbeitsrechner, Anwesenheitserkennung via Teams: Diese FAQ erklärt, was erlaubt ist, wenn Unternehmen ihre Mitarbeitenden überwachen.

  • The New York Times

    Für Elon Musk hat sich der US-Staatsbesuch des saudischen Kronprinzen ausgezahlt. Gemeinsam mit der staatlich gestützten KI-Firma Humain baut xAI ein Datencenter in Saudi-Arabien.

  • heise online

    Die EU-Staaten wollen einen digitalen Reisepass entwickeln lassen. Grenzbeamte sollen ihn aus der Ferne auslesen und mit Datenbanken abgleichen können.

  • taz

    KI-generierte Artikel erklären eine Schweizer Journalistin zur Partnerin von Rapper Kontra K. Die angebliche Nachricht verbreitet sich immer weiter im Netz. Die taz erzählt vom Versuch der Journalistin, die Fake-News wieder einzufangen.

  • The Washington Post

    Einmal mehr tanzten Tech-Bosse im Weißen Haus an, darunter die Chefs von Nvidia, Apple, IBM, Dell und OpenAI. Auch Elon Musk ließ sich dort wieder blicken, um Donald Trump und den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman zu hofieren.

  • The Washington Post

    Weil auf US-Bundesebene keine KI-Regulierung zu erwarten ist, preschen manche Bundesstaaten mit eigenen Gesetzen vor. Das will die Trump-Regierung verhindern und plant mit einer Verfügung, sie deshalb vor Gericht zu zerren.

  • Ticker vom 19.11.2025

    Ars Technica

    Microsoft warnt in einem Supportdokument vor „neuartigen Sicherheitsrisiken“, die mit KI-Assistent:innen wie dem hauseigenen „Copilot“ einziehen würden. Nun versucht das Unternehmen zurückzurudern.

  • Techdirt

    Zwei US-Senatoren wollen das Providerprivileg abschaffen, um nach der Ermordung des rechtsradikalen Charlie Kirk politische Radikalisierung einzudämmen. Derweil wurden mindestens 600 US-Amerikaner:innen wegen Online-Kommentaren sanktioniert.

  • CNBC

    Der Aufsichtsrat von OpenAI muss künftig ohne die Expertise von Larry Summers auskommen. Der ehemalige US-Finanzminister und wegen sexistischer Aussagen von seinem Harvard-Chefposten entfernte Ungustl hatte sich mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ausgetauscht.

  • Reuters

    Amazon gilt weiterhin als sehr großer Online-Dienst (VLOP) im Sinne des Digital Services Act, entschied heute das Gericht der Europäischen Union. Für solche Anbieter gelten strengere Regeln. Amazon will gegen das Urteil Berufung einlegen.

  • heise online

    Auch Niedersachsen will der Polizei den Einsatz von automatisierter Gesichts- und Verhaltenserkennung erlauben. Außerdem soll sie Datenanalyse-Tools wie die von Palantir nutzen dürfen. Das alles schon, bevor eine Straftat geschieht.

  • Bitkom

    Mehr als 75 Unternehmen haben gemeinsam mit dem Digitalministerium ein "Memorandum" unterzeichnet. Darin vereinbaren sie, den Start der EUDI-Wallet voranzubringen. Mit dabei sind neben Banken auch Händler wie MediaMarktSaturn, Otto und Zalando.

  • heise online

    Meta hat kein Social-Media-Monopol, entschied ein Bundesgericht in den USA. Der Konzern muss demnach Instagram und WhatsApp nicht abspalten.

  • Ticker vom 18.11.2025

    Die Zeit

    Schleswig-Holstein macht sich unabhängig von Microsoft und Co. und setzt stattdessen konsequent auf Open-Source-Software. Die Zeit hat den verantwortlichen Minister Dirk Schrödter (CDU) interviewt und sucht dabei vor allem nach Problemen.

  • beck-aktuell

    Das Posten von Nazi-Memes in einer WhatsApp-Gruppe brockte einem Hobbyjäger eine Geldstrafe ein. Seine Schusswaffen kann er trotzdem behalten, urteilte nun das Verwaltungsgericht Karlsruhe.

  • tagesschau.de

    EU-Außenminister:innen scheinen sich regelmäßig über Signal-Chats auszutauschen, offenbar auch vertraulich über heikle Themen. Das verstößt gegen Leitlinien der EU-Kommission.

  • The Guardian

    Die Einträge in Elon Musks neuer Online-Enzyklopädie Grokipedia loben Neo-Nazis und propagieren die Theorien weißer Nationalist*innen, analysiert der Guardian. Den "Faktencheck" übernimmt xAIs Sprachmodell Grok.

  • Handelsblatt

    Haften Tech-Konzerne für Lügen, die von ihren Chatbots verbreitet werden? Ein rechter Anti-Diversity-Influencer, der mit Meta zusammenarbeitet, hat Google auf Schadensersatz verklagt.

  • Gizmodo

    Ein KI-gestützter Teddybär hat im Test bereitwillig über Kokain diskutiert, auch über Kinks wie Bondage oder Rollenspiele. Außerdem erklärte er, wo man Streichhölzer findet und wie man sie nutzt.

  • The New York Times

    Nach dem jüngsten weitflächigen Ausfall des AWS-Cloud-Dienstes von Amazon ist nun Cloudflare an der Reihe. Von der Störung sind weite Teile des Internets betroffen, darunter WhatsApp, Spotify, OpenAI und unzählige weitere Online-Dienste.