Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 28.05.2026

    GFF

    Mit Bezahlkarten machen Kommunen geflüchteten Menschen das Leben noch schwerer. In einem FAQ erklärt die Gesellschaft für Freiheitsrechte unter anderem, warum die Karte den Staat mehr kostet und warum sie dagegen klagt.

  • Google

    Per Sprachmodell sollen Nutzer*innen auf YouTube künftig ihren Videofeed umgestalten können. Für den neuen "custom feed" sollen sie per Textbefehl ("prompt") beschreiben, welche Art von Videos sie gerne sehen möchten.

  • Reuters

    US-Truppen werden zum Ziel von Spionage mit Handy-Standortdaten aus der Werbe-Industrie. Einem Pentagon-Papier zufolge arbeitet das US-Kriegsministerium immer noch daran, den Datenfluss von den Handys der Soldat*innen zu stoppen.

  • heise online

    Die Nationale Agentur für Digitale Medizin (Gematik) will die störanfällige IT des deutschen Gesundheitswesens (Telematik) umbauen und dafür mehr Verantwortung übernehmen. Dafür bräuchte sie jedoch mehr Macht und mehr Geld.

  • The Verge

    Forschende der Columbia Law School haben Software untersucht, mit der Arbeitgeber ihre Mitarbeitenden tracken. Alle untersuchten Anwendungen teilen Daten mit Unternehmen wie Google, Facebook und Microsoft, einige sogar den genauen Standort.

  • heise online

    In Litauen sollen Unbekannte mehr als 600.000 Datensätze aus einem staatlichen Register gestohlen haben, darunter Namen und Geburtstage. Staatspräsident Gitanas Nauseda sieht Anzeichen für einen "von feindlichen Staaten organisierten Cyberangriff".

  • Golem

    Ein Gesetzentwurf der Bundesregierung soll Bundeskriminalamt und Bundespolizei aktive Cyberattacken erlauben. Laut Innenminister Dobrindt (CSU) habe das nichts mit Hackbacks zu tun; in der SPD-Fraktion regt sich Kritik.

  • heise online

    Meta will weltweit Premium-Angebote bei Facebook, Instagram und WhatsApp einführen. Für drei bis vier US-Dollar im Monat soll es Zusatzfunktionen geben – eine Abkehr von der langjährigen Kostenloskultur.

  • Appeals Centre Europe

    Wenn Plattformen nach dem DSA (Gesetz über digitale Dienste) zu viel oder zu wenig löschen, können sich Nutzer*innen etwa ans Appeals Centre Europe wenden. Nach zehntausenden Beschwerden sieht die Organisation "wiederkehrende Muster von Problemen".

  • YouTube

    YouTube weitet die KI-Kennzeichnung aus. Zuvor mussten Uploader*innen das händisch tun. Künftig will die Plattform hochgeladene Videos automatisch prüfen und Kennzeichen hinterlassen.

  • ABC News

    Ein Google-Angestellter soll sein Insider-Wissen für eine Wette auf der Plattform Polymarket genutzt und damit mehr als eine Million US-Dollar gewonnen haben. Google habe das bestätigt; die Polizei habe ihn in New York festgenommen.

  • Bundesregierung

    Streamingdienste und Sender sollen künftig mindestens acht Prozent ihres deutschen Jahresumsatzes in den Filmstandort Deutschland investieren. Das steht im Mediendienste-Investitionsverpflichtungs-Gesetz, das nun ins Parlament geht.

  • Ticker vom 27.05.2026

    t-online

    Regelmäßig trifft sich die Bundesregierung mit Leuten aus der Wirtschaft, darunter Apple-Chef Tim Cook oder Nvidia-Chef Jensen Huang. Am meisten ging jedoch OpenAI-Chef Sam Altman aus und ein, geht aus einer Kleinen Anfrage der Grünen hervor.

  • DataPulse

    Wer mit KI-Chatbots auf Einkaufstour geht, muss damit rechnen, von ungekennzeichneter Werbung verführt zu werden. Fast ein Drittel aller Quellenverweise soll zu Websites führen, die als Werbung oder Affiliate gekennzeichnet sind.

  • CeMAS

    CeMAS untersucht das Phänomen des "Nihilistic Violent Extremism": junge transnationale Online-Communitys, die nihilistische und misanthropische Überzeugungen teilen und teils schwerste (sexuelle) Gewalt ausüben bis hin zu Morden und Anschlagsplanungen.

  • gizmodo

    Chinesische Polizeien tragen immer öfter "smarte" Brillen. Die maßgeschneiderten Überwachungslinsen kommen bei Straßen- oder Verkehrskontrollen zum Einsatz oder sollen dabei helfen, vermisste Personen aufzuspüren.

  • tagesschau.de

    Vermehrt berichten Pilot*innen und Fluggesellschaften von gestörter GPS-Navigation über der Ostsee. Fachleute sehen darin gezielte Manipulation durch Russland. Sicherheitsexperte Nico Lange spricht von Kriegsführung.

  • taz

    Der Kunsthistoriker Wolfgang Ullrich versucht, den US-Präsidenten Donald Trump über die Bilder zu erklären, die er und seine MAGA-Anhänger:innen produzieren. Die Mittel der "Memokratie" verstehe die Rechte besser zu nutzen als die Linke, so Ullrich.

  • Ars Technica

    Der US-amerikanische Take It Down Act (TIDA) gegen nicht-einvernehmliche sexuelle Deepfakes führt zu ersten Verhaftungen. Das US-Magazin Ars Technica berichtet, wie das FBI zwei mutmaßliche Täter über deren Online-Accounts identifiziert hat.

  • TechCrunch

    Die alternative Suchmaschine DuckDuckGo vermeldet gestiegene Download-Zahlen, seit Google den radikalen Umbau seiner Suchmaschine zugunsten von Sprachmodell-Ergebnissen angekündigt hat. Bei DuckDuckGo sind KI-Funktionen optional.

  • The Irish Times

    Spotify-Co-Chef Alex Norström verteidigt den KI-Kurs des Streaming-Diensts. Künftig sollen Nutzende mit dem Segen des Labels Universal Cover und Remixe erstellen können. Solche "kontrollierten" Inhalte seien besser als unregulierter "Slop".

  • heise online

    Spanien sperrt die Wett-Anbieter Polymarket und Kalshi für spanische Nutzer:innen und leitet Sanktionsverfahren gegen die Unternehmen ein. Beide sollen ohne Glücksspiellizenz im Land tätig gewesen sein.

  • Deutscher Bundestag

    Die Bundesregierung hat einen Entwurf zur Umsetzung der Cyberresilienz-Verordnung vorgelegt. Es geht um die Sicherheit von Produkten mit digitalen Elementen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik soll die Aufsicht übernehmen.

  • Ticker vom 26.05.2026

    Allgegenwärtige digitale Überwachung führt zu „Chilling Effects“, untergräbt die Versammlungsfreiheit und gefährdet die Demokratie. Das dokumentiert eine globale Studie der zuständigen VN-Sonderberichterstatterin.