Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 12.01.2026

    Golem

    Im Rahmen der andauernden Proteste kappte Irans Regime erst die terrestrischen Internetverbindungen. Jetzt hat es offenbar auch eine Möglichkeit gefunden, Verbindungen mit dem Starlink-Satelliteninternet zu stören.

  • Golem

    KI-Systeme sind derzeit nicht in der Lage, Jobs komplett zu ersetzen. Das ist das Ergebnis der Studie "Remote Labor Index". Die Systeme seien nicht lernfähig und verstünden visuelle Dinge schlecht.

  • The Guardian

    Der Guardian hat bei der Google-Suche zahlreiche irreführende und gesundheitsgefährdende KI-Zusammenfassungen zu Gesundheitsthemen gefunden. Google hat nun für einige Fragen die "AI Overview" abgeschaltet, das grundsätzliche Problem besteht aber fort.

  • Der Standard

    Amazon überwacht jetzt elektronisch, ob und wie lange sich Mitarbeiter*innen im Büro aufhalten. Das System registriert auch, in welchem Gebäudeteil sich die Angestellten befinden.

  • CNBC

    Meta hat mit gleich drei Atomstrom-Produzenten Lieferverträge geschlossen. Mit der Energie soll ein gigantisches geplantes Rechenzentrum betrieben werden.

  • The Verge

    Elon Musk hat angekündigt, den neuen Algorithmus von X öffentlich zugänglich zu machen. In der Vergangenheit hat der rechtsradikale Multi-Milliardär bereits ähnliche Versprechungen gemacht und nicht eingehalten.

  • heise online

    Bei Datev gab es in der vergangenen Woche eine Datenpanne: Sogenannte Probeabrechnungen mit sensiblen Gehaltsdaten wurden offensichtlich in großer Zahl falsch zugestellt. Laut Datev sei die Ursache inzwischen behoben, das Ausmaß ist derzeit noch nicht bekannt.

  • Ticker vom 11.01.2026

    Queer.de

    Um auf queerfeindliche Gewalt aufmerksam zu machen, hat der Influencer Quang Paasch öffentlich darüber gesprochen, wie er in Berlin brutal geschlagen und ausgeraubt wurde. Demnach hatte er sich über eine Dating-App verabredet; statt des Dates hätten ihm jedoch mehrere Täter aufgelauert.

  • Ticker vom 10.01.2026

    taz

    Wer in Hamburg für den Staat arbeiten möchte, muss zusichern, keiner im Verfassungsschutzbericht genannten oder ähnlichen Gruppe anzugehören. Die taz berichtet über ein Merkblatt, das Anwärter*innen seit Dezember bekommen sollen.

  • Ticker vom 09.01.2026

    Euractiv

    Nach Informationen von Euractiv und Reuters rückt die Einstufung von WhatsApp als "sehr große Plattform" (VLOP) nach dem EU-Gesetz über digitale Dienste (DSA) näher. Bereits vor knapp einem Jahr wurde bekannt, dass die Meta-Tochter die entsprechende Nutzer*innen-Schwelle überschreitet.

  • Der Standard

    Der Analyse-Dienst SimilarWeb misst Abrufzahlen von Websites. Im Dominanz-Wettbewerb bei generativer KI hat Google Gemini demnach aufgeholt (Marktanteil: 21,5 Prozent), während Platzhirsch ChatGPT Federn lässt (64,5 Prozent).

  • taz

    Nach der von Umstehenden gefilmten Tötung der US-Amerikanerin Renee Good durch einen Schergen der Abschiebebehörde ICE analysiert die taz die Umdeutungsversuche der Rechtsradikalen: "Gegen die brutale Realität hilft auch keine Trump-Propaganda."

  • Pharmazeutische Zeitung

    Eine Hamburger Apotheke hat in einem Pilotprojekt geprüft, ob die Medikationsliste in der elektronischen Patientenakte mit den lokal gespeicherten Daten ihrer Stammkund:innen übereinstimmt. Offenbar ist kein Verlass darauf, dass alle verschriebenen Arzneimittel dort auftauchen.

  • tagesschau.de

    Die Proteste gegen das iranische Regime eskalieren, das schränkt daraufhin das Internet ein. Die NGO NetBlocks spricht von einem fast vollständigen landesweiten Internet-Blackout.

  • Der Standard

    Als Reaktion auf eine massive Welle der Kritik hat X die Möglichkeit eingeschränkt, mit der plattformeigenen KI sexualisierte Deepfakes zu generieren. Sie steht aber weiterhin zahlenden Kunden offen – und Besuchern der Website von Grok.

  • Futurezone

    Chinesische Behörden haben 40 Ausbildungszentren errichtet, in denen menschliche Vorbilder Robotern Alltagsverrichtungen beibringen: Wäsche falten, Mikrowellen öffnen oder Holz stapeln.

  • t3n

    In den Niederlanden wurde eine Ehe annuliert, weil ChatGPT einen Fehler in die Traurede des Aushilfs-Standesbeamten eingebaut hat. Es fehlte die Formulierung, dass beide die Pflichten der Ehe akzeptieren.

  • Biometric Update

    In den USA ist eine Supermarktkette in die Kritik geraten, weil sie alle Kund*innen biometrisch vermisst. Mit der Technologie will die Kette Menschen identifizieren, die sich zuvor in einer Filiale danebenbenommen haben.

  • Ars Technica

    PcTattletale ist eine 25 Jahre alte Software zur PC- und Telefonüberwachung. Weil sie zeitweise als Instrument zur Kontrolle von Partner*innen vermarktet wurde, steht der Gründer nun vor Gericht. Er bot Eifersüchtigen auch Tech-Support.

  • 404 Media

    In Texas soll ein gigantisches Rechenzentrum entstehen, das mit Atomstrom betrieben wird. Doch der Entwickler ist völlig planlos, was er mit dem anfallenden Atom-Müll anstellen soll. Anwohner*innen der angrenzenden Gemeinde sorgen sich auch um die Wasserversorgung.

  • Reuters

    Twitter-Nachfolger X soll alle internen Dokumente und Daten zum KI-Chatbot Grok bis Ende 2026 aufbewahren, fordert die EU-Kommission. Anlass ist die Welle an augenscheinlich illegalen sexualisierten Inhalten, die auf der Plattform kursieren.

  • LTO

    Von Zuschauer*innen alarmiert hatte eine Ärztin des Veterinäramts fünf Katzen aus den Händen eines missbräuchlichen TikTokers gerettet. Künftig darf er keine Katzen mehr halten, hat das Verwaltungsgericht Mainz nun bestätigt.

  • 404 Media

    Mit dem kommerziellen Werkzeug "Webloc" kann die US-Abschiebebehörde ICE im großen Stil Bewegungen von Handys nachverfolgen. Die Standortdaten stammen offenbar aus der Werbe-Industrie.

  • Ticker vom 08.01.2026

    IT Pro

    Laut Financial Times (€) ist die mutmaßlich aus China stammende Hacking-Gruppe Salt Typhoon in Mail-Accounts von Mitarbeiter:innen im US-Kongress eingebrochen und hat womöglich jahrelang mitgelesen.