Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 04.12.2024

    Netzwerk Reparatur-Initiativen

    Seit Anfang Dezember 2024 können Reparatur-Initiativen in gemeinnütziger Trägerschaft beim Umweltministerium bis zu 3.000 Euro Fördergeld beantragen. Dass diese Förderung leider oft "an der Praxis vorbei" gehe, berichtete kürzlich der BR.

  • Reporter ohne Grenzen

    Reporter ohne Grenzen warnt vor einem Klima der Angst unter Journalist:innen, die über den Nahostkonflikt berichten. Viele seien Anfeindungen im Internet und Unsicherheit in den Redaktionen ausgesetzt. Auf Demos komme es zu Angriffen durch Demonstrierende oder die Polizei.

  • Bundesverband Mobile Beratung

    Die AfD fungiere als Triebkraft für die gesamte extreme Rechte in Ost und West, schreibt der Bundesverband Mobile Beratung in seinem Jahresrückblick. Zugleich hätten extrem rechte Akteur:innen ihre Präsenz auf Instagram und TikTok erfolgreich ausgebaut und professionalisiert.

  • Meta

    Weil Meta Anfang der 2030er Jahre mit unternehmenseigenen Atomreaktoren an den Start gehen will, sucht der Konzern derzeit nach "nuclear energy developers". Der steigende Energiebedarf geht vor allem auf den Einsatz sogenannter Künstlicher Intelligenz zurück.

  • Spiegel

    Verbraucherschützer:innen warnen vor dem Fintech-Unternehmen Klarna: Wer den Bezahldienstleister nutzt, gibt ihm weitreichenden Zugriff aufs Konto. Klarna kann dann etwa alle Kontodaten der vergangenen 30 Tage ab Zahlungszeitpunkt analysieren.

  • heise online

    Beim elektronischen Jura-Examen in Bayern gab es massive technische Probleme, insbesondere mit den Laptops. Viele Prüflinge mussten während der Klausur ihre Geräte austauschen, was zu Verzögerungen führte.

  • DIW Berlin

    Eine Studie zeigt auf, dass geflüchtete Menschen nur selten Geld in ihre Heimatländer schicken, Tendenz sinkend. Die gegenteilige Behauptung gilt als zentrales Argument für die Einführung der Bezahlkarte.

  • The Guardian

    Das neue australische Gesetz, das Kindern unter 16 Jahren den Zugang zu sozialen Medien verbietet, alarmiert Tech-Unternehmen. Sie sind besorgt, dass damit ein Präzedenzfall geschaffen wird, der weltweit zu ähnlichen Gesetzen führen könnte.

  • heise online

    Das deutsche Überwachungsunternehmen Jenoptik verdient beim US-Grenzschutz fleißig mit, hat Imke Stock für Heise nachrecherchiert.

  • iPhone-Ticker

    In Hanau dürfen Kinder in Kitas keine Smartwatches, Smartphones oder GPS-Tracker mehr benutzen. Der hessische Kultusminister will nun ein bundesweites Handyverbot an Schulen diskutieren.

  • NBC NEWS

    Tja: Nach einem Hacking-Angriff auf US-Provider fordern das FBI und die Cybersicherheitsbehörde CISA die US-Bürger:innen dazu auf, ihre Kommunikation möglichst zu verschlüsseln.

  • The Verge

    Meta gesteht Overblocking-Problem ein: "Zu oft werden harmlose Inhalte entfernt oder eingeschränkt, und zu viele Menschen werden zu Unrecht bestraft", sagt Kommunikations-Chef Nick Clegg.

  • Internet Watch Foundation

    Telegram führt freiwillige Chatkontrolle ein: Künftig soll der Messenger mithilfe der britischen Internet Watch Foundation automatisch nach bekannten sogenannten Kindesmissbrauchsdarstellungen scannen, sofern die Inhalte nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt sind.

  • taz

    Das Justizministerium plant Änderungen am Gewaltschutzgesetz. Unter anderem soll es Regeln zu elektronischen Fußfesseln für - wie die taz es nennt - "prügelnde Männer" geben. Eine Mehrheit im Bundestag scheine derzeit jedoch fraglich.

  • Ticker vom 03.12.2024

    BzKJ

    Die Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz lehnt ein Social-Media-Verbot nach australischem Vorbild ab: "Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf digitale Teilhabe und darauf, digitale Lebensräume sicher zu erkunden", sagt Direktor Sebastian Gutknecht.

  • The Intercept

    Unter welchen Bedingungen hat Google mit dem "Project Nimbus" Cloud-Produkte an die israelische Regierung verkauft? Laut einem Bericht von The Intercept soll es hierzu Ungereimtheiten über bislang nicht öffentliche Absprachen geben; der Konzern habe sich nicht geäußert.

  • npr

    Belgien ist das erste Land der Welt, das Sexarbeiter:innen umfassende Arbeitsrechte gewährt. Ein neues Gesetz erlaubt es ihnen, Arbeitsverträge zu unterzeichnen und sieht Rechte wie Krankenstand, Mutterschaftsurlaub und Rentenansprüche vor.

  • nd

    Anne Roth schreibt im ND – es helfe ja nichts – einmal mehr über Social Media, konkret über den aktuellen Exodus nach Bluesky. Was treibt ihn an, wo geht er hin - und warum will er nicht ins unverkäufliche, dezentrale Mastodon? Haben wir denn nichts hinzugelernt?

  • The Citizen Lab

    Eine Studie des Citizen Lab der Universität Toronto untersucht digitale Repression gegen Frauenrechtsverteidiger:innen im Exil. Die Organisation fordert Maßnahmen, um der grenzüberschreitenden Unterdrückung zu begegnen.

  • noyb

    Die Datenschutz-NGO noyb hat nun noch schärfere Zähne: Fortan kann sie "Unterlassungsklagen gegen jedes Unternehmen erheben, das in der EU gegen die DSGVO verstößt" und Sammelklagen einreichen, "bei denen Tausende oder Millionen von Nutzer:innen Schadenersatz verlangen".

  • Algorithm Watch

    Das Gesetz über digitale Dienste verpflichtet Plattformen zu Risikobewertungsberichten. Die ersten davon kritisiert AlgorithmWatch als "oberflächlich und vage". Transparenz werde suggeriert, "aber nur wenig brauchbare Informationen" vermittelt.

  • SEMAFOR

    Apple-Mitarbeitende klagen gegen ihren Arbeitgeber, weil dieser deren persönliche iCloud-Konten und nicht-arbeitsbezogene Geräte ausspioniert haben soll. "Für Apple-Mitarbeiter ist das Apple-Ökosystem kein ummauerter Garten. Es ist ein Gefängnishof", heißt es in der Klage.

  • Ticker vom 02.12.2024

    DistroSea

    Wer eine gute Breitbandverbindung hat und gern Linux-Distributionen testen möchte: DistroSea stellt die grafische Umgebung von über 50 Linux-Distributionen im Browser dar, mit (fast) vollständiger Interaktion mit dem Betriebssystem, als ob es lokal installiert wäre.