Das Grimasse-Emoji 😬 signalisiert nicht Zustimmung zur Lieferverzögerung eines Ferraris, sondern Nervosität oder Verlegenheit. Das entschied das Oberlandesgericht München.
Ticker
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Ticker vom 27.11.2024
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Das aufstrebende soziale Netzwerk Bluesky will die Regeln des Digital Services Act (DSA) einhalten. Hierzu muss es die von der EU-Kommission geforderten Infos zu Ansprechpartner:innen und Nutzer:innenzahlen liefern.
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Die Bundesregierung hat das Gewalthilfegesetz beschlossen, das für eine bessere Finanzierung von Frauenhäusern und Beratungsstellen sorgen soll. Wahrscheinlich bleibt das ein symbolischer Akt: Eine Mehrheit im Bundestag nach dem Ende der Ampel ist sehr unwahrscheinlich.
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Lange galt die EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager als einer der wichtigsten Köpfe in Brüssel. Die NYT widmet dem scheidenden Schrecken großer (nicht nur IT-) Konzerne nun ein Abschiedsstück.
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Die Satireseite The Onion hatte nach einer Insolvenz die Online-Präsenz des rechten Verschwörungserzählers Alex Jones gekauft. Jetzt mischt sich Musk ein: Er behauptet, Jones' Accounts auf X gehörten der Plattform und rückt sie nicht raus.
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Schleswig-Holstein setzt weiter auf Linux und hält in seiner "Open Innovation und Open Source Strategie" fest, wie der Umstieg auf digital souveräne Arbeitsplätze und Infrastrukturen nachhaltig gelingen soll.
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OpenAI hat den Zugang zu seinem bislang unveröffentlichten Videogenerierungs-Werkzeug Sora gekappt. Künstler:innen hatten aus Protest eine Seite gebaut, mit der alle das Tool verwenden konnten. Sie kritisieren, dass OpenAI ihre Arbeit unbezahlt ausbeutet.
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Neben klassischem Lobbyismus verteilt Amazon auch gerne Geschenke, um mögliche Kritiker:innen zu besänftigen. Gedankt wird es dem IT-Riesen mit freundlicher Berichterstattung in Lokalmedien und dem langsam einsickernden Image eines benevolenten Unternehmens.
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Ein Gesetzentwurf, der Kindern in Australien den Zugang zu sozialen Medien verbieten würde, steht kurz davor Gesetz zu werden: Das Repräsentantenhaus hat den Entwurf verabschiedet. Wenn jetzt noch der Senat zustimmt, haben Plattformen ein Jahr Zeit, die Regeln umzusetzen.
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Mehr als die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland arbeitet nicht (nur) im Büro, sondern unter anderem auch mobil im Fernzug. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat die neuen Arbeitsformen, ihre Bedingungen und Vorzüge in einem Bericht untersucht.
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Ticker vom 26.11.2024
Um den Anforderungen des DMA zu entsprechen, will Google in Deutschland testweise die Ergebnisse seiner Hotelsuche verändern. Dabei verzichtet der Konzern auf die Ausspielung bezahlter Vergleichsportal-Links und einer interaktiven Karte.
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Australien will unter 16-Jährige von Social-Media-Plattformen verbannen. Den Tech-Konzernen geht das zu schnell. Sie wollen zunächst die Ergebnisse eines Pilotprojekts zur Alterskontrolle abwarten.
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Amazon liefert in vielen Regionen Bücher zu LGBTIQ-Themen, Erotik oder Okkultismus nicht aus und führt Nutzer:innen mit Nachrichten wie "nicht auf Lager" in die Irre. Das fand das kanadische Citizen Lab bei Tests heraus.
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Wann stellt eine Beleidigung die "Funktionsfähigkeit des politisch-demokratischen Gemeinwesens" in Frage? Anlässlich des "Schwachkopf"-Memes kritisiert ein Gastbeitrag bei LTO die 2021 eingeführte "Politikerbeleidigung".
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Haben Pokémon-Go-Spielende mit ihren Handy-Kameras ein künftiges KI-System trainiert, das Staaten im Krieg einsetzen könnten? Noch ist das KI-Modell für die physische Welt nur eine Ankündigung. Doch schon jetzt kommt Anbieter Niantic in Bedrängnis.
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Ticker vom 25.11.2024
Computer- und Elektroschrott enthält wertvolle Metalle. Doch bei Gewinnung durch Verbrennung entweichen giftige Dämpfe. Die BBC berichtet über den Handel mit Elektroschrott und wie Männer, Frauen und Kinder ohne Schutzausrüstung dabei giftigen Stoffen ausgesetzt sind.
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Ohne Partei und klassische Wahlkampagne im Rücken hat es der Ultranationalist Calin Georgescu überraschend in die Stichwahl zum rumänischen Präsidenten geschafft. Befeuert haben den prorussischen Politiker virale Inhalte in sozialen Medien wie TikTok und Facebook.
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Ein Crashkurs im Programmieren galt einst als gute Chance, an einen besseren Job zu kommen. Mit der Ankunft von KI-Sprachmodellen gilt das nur noch bedingt, berichtet die New York Times.
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TikToks CEO hat sich mit "First Buddy" Elon Musk getroffen, berichtet Fortune mit Verweis auf die Washington Post. Die App soll ab Januar in den US-App-Stores verboten werden, Trump versprach aber, TikTok zu "retten".
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Ein offenbar von Sicherheit und Programmierung unbelasteter Scammer ließ sich von ChatGPT Code schreiben, um seine Crypto-Coin zu bewerben. Die „KI“ baute ihm Code ein, der seinen privaten Wallet-Schlüssel an einen Betrüger schickte. Kostete ihn 2.500 Dollar Lehrgeld.
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Ein Stanford-Professor wird beschuldigt, in einem Gutachten KI-generierte Fakenews zu verbreiten. Ironischerweise richtet sich sein Gutachten gegen den Einsatz von KI – zur Herstellung von wahlmanipulierenden Deepfakes.
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Die EU-Kommission beendet eine Untersuchung mutmaßlich wettbewerbswidrigen Verhaltens von Apple. Es ging um den Zugang zum E-Book- und Hörbuch-Markt. Die Einstellung sei kein Freispruch, aber nötig, weil ein konkurrierender Händler seine Klage zurückzog.
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Der Cambridge-Analytica-Skandal macht Meta weiterhin zu schaffen. Ob das Social-Media-Unternehmen dabei Informationen vertuscht hat, wird nun ein Gerichtsverfahren klären. Der US Supreme Court hat eine milliardenschwere Sammelklage genehmigt.
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Der texanische Justizminister Ken Paxton will Unternehmen dazu zwingen, Werbung auf X zu schalten, ob sie wollen oder nicht. Nachdem Werbekunden von Musks Online-Dienst abgesprungen sind, startet Paxton nun eine Untersuchung, die ein "potenziell wettbewerbswidriges Komplott" aufdecken soll.