BSI informiert: Wer smarte Geschenke unter dem Weihnachtsbaum findet, sollte sie anschließend vor Cyberkriminellen schützen. Dazu stellt das BSI Online-Anleitungen und ausdruckbare Broschüren bereit.
Ticker
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Ticker vom 11.12.2024
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Die US-Satireseite "The Onion" darf das hetzerische Portal "Infowars" nicht kaufen, um daraus eine Parodie seiner selbst zu machen. Ein US-Richter hat Fehler bei der Versteigerung bemängelt.
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Die KI-Verordnung der EU ist daran gescheitert, die Gefahren biometrischer Identifikation in Echtzeit zu bannen. Das geht aus einer Analyse von zwei Juristinnen hervor. Sie bemängeln etwa niedrige Hürden, Gefahr vor Diskriminierung und Abschreckungseffekte.
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Verbraucherschutz zurückdrehen, Konzern-Interessen fördern: Diese Dinge sind laut The Verge von Andrew Ferguson zu erwarten. Ihn sieht Donald Trump als neuen Chef der US-Behörde FTC (Federal Trade Commission) und damit als Nachfolge für Lina Khan vor.
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Firefox schafft die Datenschutzoption "Do Not Track" ab, weil viele Seiten sie ignorieren würden. Stattdessen empfiehlt Mozilla interessierten Nutzer:innen, ein Häkchen bei "Websites anweisen, meine Daten nicht zu verkaufen oder weiterzugeben" zu machen.
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Über offen verfügbare Paper können Wissenschaftsverlage Daten von Forschenden sammeln. In einem Gastbeitrag für iRights info warnt jedoch ein Wirtschaftswissenschaftler: Das Tracking könnte sich auf die Wissenschaftsfreiheit auswirken.
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Die neue EU-Kommission bringt mehr Lobbytransparenz: Ab Januar müssen alle Beamt:innen bis zur Referatsleitungsebene Lobbytermine offenlegen. Die NGO LobbyControl sagt dazu: "ein Riesenschritt nach vorn".
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Google soll laut FT dabei geholfen haben, Instagram-Werbung für Teenager:innen auf YouTube zu schalten – trotz Regeln, die Werbung für Minderjährige untersagen. Die EU-Kommission untersuche das, äußere sich aber nicht. Google poche auf seine hohen Werbe-Standards.
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Bei der ersten Anmeldung sowie einmal pro Woche sollen soziale Medien ihre Nutzer:innen vor den Gefahren für die mentale Gesundheit warnen. So sieht es ein Gesetzentwurf aus dem US-Staat Kalifornien vor.
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Ticker vom 10.12.2024
Mit Auflösung der Linksfraktion im Bundestag verlor der Abgeordnete André Hahn seinen Sitz im Parlamentarischen Kontrollgremium. Dagegen zog er vors Bundesverfassungsgericht - und scheiterte. Hahn kritisiert, dass das Gericht nicht in der Sache entschieden hat.
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Das DSA Observatory der Uni Amsterdam fasst erste Eindrücke der Risikoberichte zusammen, die große Plattformen nach dem Gesetz über digtiale Dienste vorlegen müssen. Demnach sind die PDFs schwer verdaulich, schwer vergleichbar und eher vage.
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Die neue Produkthaftungsrichtlinie der EU ist am 8. Dezember in Kraft getreten. Die Vorschriften gelten auch für digitale Produkte und Haushaltsgegenstände. Sie müssen innerhalb von zwei Jahren in nationales Recht umgesetzt werden.
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Wie WhatsApp die Welt verschlang: Das US-Medium Rest of World zeichnet den Aufstieg des Messengers nach, der in den Händen von Facebook-Mutterkonzern Meta zunehmend von kommerzieller Ausschlachtung betroffen sein könnte.
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Smarte Heizkörperthermostate haben "Optimierungsbedarf", wenn es um Nutzerfreundlichkeit, Produktsupport und den Umgang mit Schwachstellen geht. Das hat erneut eine Studie festgestellt, diesmal vom BSI.
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Was könnte man dagegen tun, dass Kriminelle im Netz Minderjährige für Verbrechen rekrutieren, die offenbar keine sonstigen Perspektiven haben? Die schwedische Regierung denkt an Alterskontrollen für soziale Medien.
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Die EU-Kommission hat ein Vertragsverletzungsverfahren wegen der Nichtumsetzung der Richtlinie zu Cybersicherheit (NIS 2) gegen Deutschland eingeleitet. Damit gehöre Deutschland zum Club von insgesamt 23 säumigen Mitgliedstaaten, wie beck-aktuell berichtet.
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Bund und Länder haben sich nach dem Wechsel an der Spitze des Bildungsministeriums doch noch auf einen Digitalpakt 2.0 geeinigt. "Nur ein Scheinerfolg", kritisiert ein taz-Kommentator – und sieht in der Entwicklung vor allem Muskelspiele der Grünen.
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Die Klage gegen das drohende TikTok-Verbot in den USA wurde abgewiesen, nun haben TikTok und Mutterkonzern Bytedance Aufschub beantragt, gerade mit Blick auf den Regierungswechsel. Die Plattform hofft offenbar auf den Obersten Gerichtshof.
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Die beliebtesten mobilen Spiele in Großbritannien werden oft beworben, ohne über Lootboxen zu informieren. Eine Untersuchung der BBC fand heraus, dass nur zwei der 45 umsatzstärksten Spiele regelkonform sind.
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Wenn Ende Februar der 21. Deutsche Bundestag gewählt wird, dann könnte danach zum ersten Mal ein vollwertiges, eigenständiges Digitalministerium entstehen. Doch würde dann alles besser? Falk Steiner hat Zweifel.
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Ticker vom 09.12.2024
Die kalifornische Universität UCLA überlässt weite Teile eines Kurses zu „History and Fiction“ sogenannter Künstlicher Intelligenz: "Das Lehrbuch: KI-generiert. Klassenaufgaben: KI-generiert. Ressourcen für Lehrassistenten: KI-generiert", bewirbt das die Uni. (Korrekturhinweis: In einer früheren Version war der Kurstitel falsch widergegeben.)
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Im Netz wird schon über "Chat Xi-PT" gewitzelt: Gemeinsam mit der chinesischen Regierung hat der IT-Gigant Baidu ein KI-Sprachmodell entwickelt. Dieses soll Beamt:innen dabei helfen, regimetreue Dokumente zu schreiben.
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Wie können traditionelle (US-)Medien verlorenes Vertrauen ihrer Leserschaft zurückgewinnen – und was können sie dabei von Internet-Influencer:innen lernen? Dieser Frage geht die renommierte Journalistin Julia Angwin in einem Diskussionspapier nach.
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Eine Sammelklage des Vzbv soll Geschädigten dabei helfen, Schadenersatzansprüche gegenüber Meta durchzusetzen. Hintergrund ist ein Datenleck bei Facebook und ein Urteil des Bundesgerichtshofs, der rund 100 Euro als Schadenersatzhöhe für angemessen befunden hat.