Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 09.12.2024

  • heise online

    Sparpreis-Tickets sollen sich ab Mitte Dezember wieder ohne Angabe einer E-Mail-Adresse erwerben lassen. Auch die Ankunftszeiten von Zügen sollen weiterhin auf Papier in Bahnhöfen aufgehängt werden.

  • NBC News

    Ein Gericht hat entschieden, dass TikTok in den USA möglicherweise verboten werden könnte. TikTok muss bis zum 19. Januar 2025 an einen US-amerikanischen Eigentümer verkauft werden. Andernfalls wird die Plattform für ihre Nutzer in den USA nicht mehr verfügbar sein.

  • The Guardian

    Ein britisches KI-System soll Sozialbetrug aufdecken, reproduziert aber Vorurteile basierend auf Alter, Behinderung, Familienstand und Nationalität. Eine Analyse ergab, dass bestimmte Gruppen fälschlicherweise häufiger für Betrugsuntersuchungen ausgewählt werden.

  • The Washington Post

    Viele Menschen, vor allem Frauen, verbringen täglich Stunden mit AI Companions, trotz Warnungen von Forschenden über die Risiken. Einige Nutzer berichten, dass diese Bots ihnen helfen, Einsamkeit und Angst zu bewältigen. Es gibt aber auch andere Fälle.

  • tagesschau

    Bund und Länder haben sich auf den "Digitalpakt 2.0" geeinigt, um die IT-Ausstattung an Schulen zu verbessern. Dafür sind fünf Milliarden Euro in sechs Jahren vorgesehen, offiziell vorgestellt werden soll das Eckpunktepapier diese Woche.

  • Ticker vom 08.12.2024

    ARD

    Die dreiteilige ARD-Doku "Let's Talk About Porn" verspricht einen weiblichen Blick auf die Pornobranche, es geht um Selbstbestimmung und Tabus. Zu Wort kommen etwa Sexarbeiter*innen, Kulturwissenschaftlerin Madita Oeming und ein netzpolitik.org-Redakteur.

  • Ticker vom 07.12.2024

    TAGESSPIEGEL

    Die AfD freut sich, dass andere Parteien ihre Positionen übernehmen, so ein parteiinternes Strategiepapier. Die Partei befindet sich für koalitionsfähig und will im Wahlkampf Gemeinsamkeiten herausarbeiten.

  • FragDenStaat

    Bei der Bezahlkarte für Asylsuchende hätten Bund und Länder die Mindeststandards "bewusst in eine Richtung gelenkt, die gegen Grund- und Datenschutzrechte verstößt", analysiert FragDenStaat mit Bezug auf interne Dokumente. Das politische Ziel: Abschreckung.

  • Ticker vom 06.12.2024

    Politico

    Der ungarische Geheimdienst soll Beamt:innen der europäischen Anti-Korruptionsbehörde bei einem Besuch im Land überwacht haben. Dabei sollen Hotelräume durchsucht und Handys ausgespäht worden sein.

  • Europäische Kommission

    Nach Erfolg der Rechtsextremen in Rumänien: TikTok muss auf Anordnung der EU-Kommission Daten rund um nationale Wahlen für etwaige Untersuchungen im Rahmen des DSA (Gesetz über digitale Dienste) aufbewahren. Zeitraum: 24. November 2024 bis 31. März 2025.

  • DER STANDARD

    Was kommt nach bewaffneten Schüler*innen und bewaffneten Lehrer*innen? In Texas wollen Republikaner Schulen mit Pfefferspray-Drohnen schützen, wie aus einem Gesetzentwurf hervorgeht.

  • beck-aktuell

    "Diese Urteile aus 2024 muss man kennen", betitelt beck-aktuell sein handliches Best-of höchstrichterlicher Entscheidungen. Die Urteile reichen von Asyl (Frauen als verfolgte Gruppe) bis Datenschutz (Facebook-Scraping als erste Leitentscheidung).

  • Verfassungsblog

    Der in Australien beschlossene Social-Media-Bann für unter 16-Jährige würde Jugendliche auch von politischen Informationen abschneiden. Genau das könnte gegen die australische Verfassung verstoßen, argumentiert Jura-Professorin Sarah Joseph.

  • SPIEGEL

    Der ehemalige PayPal-Manager und Elon-Musk-Amigo David Sacks soll für die Trump-Regierung der Beauftragte für sogenannte KI und Kryptowährungen sein. Der SPIEGEL fasst zusammen, was Sacks für ein Typ ist.

  • rbb24

    Offenbar durch Zufall landete ein Nutzer in einem geschützten Bereich des Staatsschutzes beim LKA Brandenburg und meldete den Fund. Gegenüber rbb24 sprach das Innenministerium nun von einem "schwerwiegenden Verstoß gegen datenschutzrechtliche Vorgaben".

  • Ticker vom 05.12.2024

    heise online

    Nach dem Ampelkollaps wetteifern gleich drei Gesetzentwürfe um das richtige Maß von Datenspeicherung: Die FDP will Quick Freeze, die Union, ähnlich dem Bundesrat, eine Mindestspeicherung von IP-Adressen auf Vorrat. Weiter geht es nun im Rechtsausschuss des Bundestags.

  • EDRi

    Nach dem offenbar via TikTok befeuerten Erfolg der Rechtsextremen beim ersten Wahlgang der rumänischen Präsidentschaftswahl schaltet sich die Zivilgesellschaft ein: Rund 20 Organisationen fordern nationale und EU-Behörden dazu auf, Untersuchungen einzuleiten.

  • TechCrunch

    Der Press Act soll die Pressefreiheit in den USA stärken. Journalist:innen sollen vor Überwachung geschützt werden und den Quellenschutz wahren können. Für die finale Abstimmung bleiben dem aktuellen Senat nur wenige Wochen.

  • DER STANDARD

    Neue, mit sogenannter KI ausgestattete Kriegsdrohnen des Münchner Unternehmens Helsing sollen bald in der Ukraine zum Einsatz kommen. Die zugrunde liegende Software wird laut Hersteller bereits vor Ort verwendet.

  • AP

    Der Generalstaatsanwalt von Washington, D. C. hat Amazon verklagt. Der Vorwurf: Der Konzern habe seinen schnellsten Lieferservice für zwei Stadtteile mit überwiegend Schwarzer Bevölkerung eingestellt. Amazon begründe das mit Sorge um die Sicherheit der Fahrer:innen.

  • Deutscher Juristinnenbund

    Mehr Frauenhausplätze und Prävention statt härterer Strafen und elektronischer Fußfesseln: Der Juristinnenbund hat für einen Entwurf der CDU/CSU zum Gewaltschutz wenig übrig.

  • The Verge

    ChatGPT-Betreiber OpenAI will für das US-Rüstungsunternehmen Anduril Drohnenabwehrsysteme mit Software bestücken. Eine "deutliche Abkehr" der früheren Haltung von OpenAI gegenüber dem Militär.

  • EFF

    Databroker im Visier: „Wenn unsere Standortdaten zum Verkauf stehen, steht unsere Sicherheit auf dem Spiel", warnt die US-Organisation für digitale Freiheitsrechte EFF. Gerade der Zugang zu Abtreibungen sei gefährdet, die Politik müsse jetzt handeln.