Die EU-Kommission schaltete im September 2023 auf "X" gezielt Werbung für ihren umstrittenen Chatkontrolle-Vorschlag. Dafür nutzte sie politische Schlüsselbegriffe, was der Europäische Datenschutzbeauftragte (EDPS) nun rügt.
Ticker
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Ticker vom 16.12.2024
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Ein US-Berufungsgericht hat am Freitag einen Dringlichkeitsantrag von TikTok abgelehnt. TikTok muss nun vor den Obersten Gerichtshof ziehen, um ein Verbot in den Vereinigten Staaten am 19. Januar 2025 abzuwenden.
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Transformer-Modelle imitieren gut, können aber nicht gut Kohärenz erzeugen. Ein viral gegangenes bizarres Gymnastikvideo offenbart die Schwächen des KI-Videogenerators Sora von OpenAI. Was da schiefgelaufen ist und warum KI völlig unsinnige Ergebnisse liefern kann, erklärt Benj Edwards.
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AccessNow und die Global Network Initiative haben sich entschieden, am 19. Internet Governance Forum (IGF), das derzeit in Riad tagt, nicht vor Ort, sondern nur virtuell teilzunehmen. Grund ist die Menschenrechtslage im Gastgeberland Saudi-Arabien.
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Desinformation ist eine altbekannte Sorge, besonders vor Wahlen. Generative KI werde das Problem noch schlimmer machen, ist mittlerweile die Befürchtung. Doch für manipulative Falschnachrichten braucht man die gar nicht unbedingt.
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Erinnert ihr euch noch an Gaia-X? Das Projekt für eine europäische Dateninfrastruktur ist mit großen Worten gestartet. Mittlerweile hört man nur noch selten davon. Adrienne Fichter geht der Sache noch mal nach.
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Überwachungssoftware auf den Geräten von Schüler:innen hat in den USA dazu geführt, dass einige von ihnen Besuch von der Polizei bekamen. Nach einer automatischen Analyse der Gerätenutzung kam die Software zum Ergebnis, es bestehe eine Gefahr für Leib und Leben.
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Ticker vom 13.12.2024
Ein Mann wollte nicht, dass BILD ein Selfie von ihm mit Greta Thunberg auf einer propalästinensischen Demo abdruckt. Das Landgericht Berlin ließ ihn abblitzen: Er habe zum einen "gewollt Aufmerksamkeit erregt", zum anderen sei das Bild dem Zeitgeschehen zuzuordnen.
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TikTok soll laut Schätzungen einen größeren CO2-Fußabdruck haben als Griechenland. Das Startup Greenly kam anhand der Nutzer:innenzahl und der durchschnittlichen Verweildauer zu diesem Ergebnis.
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Der Zahlungsanbieter Klarna stellt wohl seit einem Jahr keine Leute mehr ein, sondern überlässt mehr und mehr sogenannter KI das Feld. Um 22 Prozent habe sich der Personal-Pool dabei verkleinert. Die verbleibenden menschlichen Mitarbeitenden sollen mehr Gehalt bekommen.
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Ein 24-Jähriger aus Schleswig-Holstein wurde festgenommen. Er steht unter Verdacht, Teil einer kriminellen Vereinigung zu sein, die großteils aus Russland arbeitet - "KillNET". In diesem Zusammenhang habe er mutmaßlich an DDoS-Angriffen mitgewirkt.
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In diesem Jahr sind weltweit 54 Journalist*innen wegen ihrer Arbeit getötet worden. Zum Stichtag 1.12. waren 550 aufgrund ihrer Arbeit inhaftiert, die meisten in China, und 55 sind entführt worden.
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Die chinesische Marine verfügt nun über ein 58 Meter langes Drohnen-Schiff mit ferngesteuertem Minihubschrauber und Raketen.
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Eine neue YouTube-Funktion gibt Creator:innen per Sprachmodell generierte Antwortvorschläge für die Kommentarspalte, um mit ihren Fans in Kontakt zu bleiben. Die Ergebnisse sind offenbar lächerlich.
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Mit dem Okay der Länderchef:innen hat die Novelle des Medienstaatsvertrags die nächste Hürde genommen. Drin steht: ein Kinderschutz-Modus auf Ebene von Betriebssystemen sowie abdrehbare Geldhähne und mehr Netzsperren für Pornoseiten.
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Ticker vom 12.12.2024
Das BSI hat bis zu 30.000 IoT-Geräte in Deutschland, wie zum Beispiel smarte Bilderrahmen, daran gehindert, mit Cyberkriminellen zu kommunizieren. Die Geräte wurden mit vorinstallierter Schadsoftware ausgeliefert.
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CSU und Freie Wähler haben in Bayern Schwangerschaftsabbrüche per Telemedizin verboten. Dabei gilt die Versorgung von ungewollt Schwangeren in dem Bundesland ohnehin schon als besonders schlecht. Das Verbot ist ideologisch motiviert, kommentiert die SZ.
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Neues Leistungsschutzmodell: Große Online-Dienste wie Facebook sollen in Australien einen fixen Betrag in einen Topf einzahlen, um Journalismus zu finanzieren. Alternativ können sie Verträge mit Verlagen abschließen.
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Die EU regelt den Zugang zu Forschungsdaten nach dem Gesetz über digitale Dienste. Der vzbv sieht in den Plänen Mängel: So müsse klar definiert sein, dass auch zivilgesellschaftliche Organisationen Zugang bekämen und dass der Zugang kostenlos sei.
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Die Datenschutz-NGO noyb hat Beschwerde gegen die Social-Media-Plattform BeReal eingebracht. Der Vorwurf: Wer Tracking ablehnt, werde jeden Tag aufs Neue mit einem Pop-up-Fenster zermürbt.
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Eine Mitarbeiterin des Bayerischen Flüchtlingsrates sprach im Podcast des Bildungszentrums Nürnberg. Der Podcast war kurz nach Erscheinen wieder offline. Als er wieder hochgeladen wurde, fehlten Passagen - wohl vor allem mit Kritik an der CSU-Migrationspolitik.
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Wem das Klicken auf Websites zu mühsam ist, kann sich die Arbeit künftig von Googles Mariner abnehmen lassen. Das experimentelle KI-Tool braucht dazu lediglich Angaben der Nutzer:in, was es beispielsweise in einem Online-Shop kaufen soll. Was soll da nur schiefgehen?
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Ticker vom 11.12.2024
Wer mit Bluesky liebäugelt, will vielleicht vorher wissen: Wie fühlt sich das dort an? Wie wird moderiert? Wer besitzt den Laden eigentlich? Wie finanziert sich die Plattform? Das alles fasst Patrick Seemann zusammen. Ein paar Hinweise zum Datenschutz gibt es obendrauf.
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Nach einem Textgenerator (ChatGPT) und einem Bildgenerator (DALL-E) hat OpenAI nun auch einen Videogenerator veröffentlicht: Sora. Allerdings noch nicht in der EU.