Digital Millennium Copyright Act

  • : Urheberrecht: USA erlauben Tüfteln an eigenen Geräten
    Autobastler und Techniktüftler dürfen in den USA jetzt basteln, ohne Gefahr zu laufen, wegen Urheberrechtsverletzungen verklagt zu werden. Foto: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">CC-BY-NC-ND 2.0</a> <a href="https://www.flickr.com/photos/neilmoralee/6516545655/sizes/l">Neil. Moralee</a>
    Urheberrecht: USA erlauben Tüfteln an eigenen Geräten

    Ausnahmen im Digital Millenium Copyright Act erlauben seit Neuestem Eingriffe in die Software von Geräten. Bislang waren Bastler von Urheberrechtsklagen bedroht.

    2. November 2016 4
  • : Mit dem DMCA gegen Lucas Cranach den Älteren
    Mit dem DMCA gegen Lucas Cranach den Älteren

    Lucas Cranach der Ältere gilt als einer der bedeutendsten Maler des 16. Jahrhunderts. Leider ist er schon 460 Jahre tot – was allerdings unter urheberrechtlichen Gesichtspunkten gar nicht so schlecht ist, denn 460 ist mehr als 70 und wenn ein Künstler mehr als 70 Jahre lang tot ist, dann wird die von ihm geschaffene Kunst in der Regel für die Allgemeinheit wesentlich zugänglicher.

    Das Cranach Digital Archive (CDA) in Düsseldorf ist, was das Zugänglichmachen der Werke angeht, eine besonders lobenswerte Einrichtung, hat sie sich doch zum Ziel gesetzt, den Erhalt, die Erschließung und den Zugang zu Cranachs Bildern zu fördern und zu verbessern. Mit einigem Aufwand werden darum hochauflösende digitale Fotos angefertigt.

    6. Dezember 2013 11
  • : Copyright-Verstöße: Google löscht alle zwei Sekunden ein Suchergebnis
    Copyright-Verstöße: Google löscht alle zwei Sekunden ein Suchergebnis

    Google löscht jeden Monat über eine Milliarde Million Ergebnisse aus ihrer Suche. Das berichtet der Konzern in einem Transparenz-Bericht, der täglich aktualisiert werden soll. Bei 96 Prozent Marktanteil in Deuschland sind diese Inhalte also für viele aus dem Internet verschwunden, wegen einem amerikanischen Gesetz.

    Fred von Lohmann, lange Zeit Urheberrechts-Anwalt bei der EFF und seit zwei Jahren bei Google, stellte die neue Initiative gestern auf dem Firmenblog vor. Einerseits will Google so bei der Zivilgesellschaft punkten, das man alles schön transparent macht. Andererseits will man der öffentlichen Debatte eine solide Zahlenbasis liefern, was ja auch nicht selbstverständlich ist. Was er nicht sagt: Google will so auch Vorwürfe entkräften, dass man nicht genug gegen Urheberrechtsverletzungen tue.

    Tatsächlich löscht Google massenhaft Web-Inhalte aus seiner Suchmaschine, was bei . Allein im letzten Monat sollte Google 1.255.402 URLs auf 24.373 Domains aus der Suche entfernen. Das forderten 1.314 Copyright-Inhaber und 1.099 von ihnen Beauftragte. Fast die Hälfte der Inhalte kommt von Microsoft. Mehr als ein Drittel der Anfragen stellt eine einzige Firma in Microsofts Auftrag. Aber auch das Medienunternehmen NBCUniversal und die britische Musikindustrie sind vorn dabei.

    Die Anzahl der Löschanfragen steigt kontinuierlich an, hier pro Woche:

    25. Mai 2012 15