Überwachung

ChatkontrolleEs ging immer darum, Verschlüsselung zu umgehen

Eine Gruppe von Expert:innen hat für die EU-Kommission Vorschläge erarbeitet, wie sich eine Chatkontrolle technisch umsetzen ließe. Dabei setzen die Vorschläge vor allem auf das so genannte Client-Side-Scanning, aber auch andere Formen der Überwachung verschlüsselter Kommunikation werden angedacht.

Lesen Sie diesen Artikel: Es ging immer darum, Verschlüsselung zu umgehen
Ein Kind sitzt auf einer Treppe und schaut mit gesenktem Kopf in sein Smartphone
Überwachung

Einigung im EU-Parlament steht bevorChatkontrolle nur bei Verdacht

Keine Ende-zu-Ende-verschlüsselte Kommunikation scannen, nur noch bei begründetem Verdacht und (fast) keine verpflichtende Alterskontrolle mehr – ein Kompromissvorschlag aus dem Ausschuss für bürgerliche Freiheiten im EU-Parlament würde dem Gesetz zur Chatkontrolle viele Giftzähne ziehen.

Lesen Sie diesen Artikel: Chatkontrolle nur bei Verdacht
Auge schaut aus Handy heraus.
Überwachung

Pseudo-KompromissRatspräsidentschaft hält an Chatkontrolle fest

Plötzlich könnte alles ganz schnell gehen. Mit einem Kompromissvorschlag will die spanische Ratspräsidentschaft die Chatkontrolle-Kritiker doch noch zu einem Ja bewegen. Doch weiterhin steht im Vorschlag, „dass verschlüsseltes Material in den Anwendungsbereich der Verordnung fallen sollte“.

Lesen Sie diesen Artikel: Ratspräsidentschaft hält an Chatkontrolle fest
Hand hält ein Smartphone, auf dem ein digitales Auge zu sehen ist.
Demokratie

Signal-Chefin zur ChatkontrolleDie EU kann diesen Rückschritt bei den Menschenrechten stoppen

Auf der ganzen Welt fahren Regierungen gemeinsam mit KI-Unternehmen einen Angriff auf das Recht auf Privatsphäre. Die Gefahr eines Dammbruchs durch die Chatkontrolle ist nicht hypothetisch, warnte Signal-Chefin Meredith Whittaker in Brüssel. Wir veröffentlichen ihre Rede als Gastkommentar.

Lesen Sie diesen Artikel: Die EU kann diesen Rückschritt bei den Menschenrechten stoppen
Öffentlichkeit

In letzter SekundeBritische Chatkontrolle vorerst geplatzt

Das britische Parlament steht unmittelbar davor, die Online Safety Bill zu beschließen. Vor allem Kinder soll das umstrittene Gesetz vor „schädlichen“ Inhalten und Pornografie im Internet schützen. Dabei war auch eine Chatkontrolle vorgesehen – die nun überraschend ausgesetzt werden soll.

Lesen Sie diesen Artikel: Britische Chatkontrolle vorerst geplatzt
Rot-weißer Briefkasten
Überwachung

Offener Brief der WissenschaftDas Client-Side-Scanning ist zum Scheitern verurteilt

Die EU-Kommission will massenweise persönliche Nachrichten scannen, um Darstellungen von sexuellem Missbrauch zu bekämpfen. Wissenschaftler:innen aus aller Welt fordern nun, die Pläne zurückzuziehen. Sie hätten ohnehin keine Aussicht auf Erfolg. „Das lobenswerte Ziel, Kinder zu schützen, ändert an dieser technischen Realität nichts.“ Wir haben den Brief übersetzt.

Lesen Sie diesen Artikel: Das Client-Side-Scanning ist zum Scheitern verurteilt
Technologie

Wissenschaftler warnenChatkontrolle ist der falsche Weg

Die Idee einer anlasslosen Chatkontrolle stößt auf Widerstand in der Wissenschaft: Dreihundert Unterzeichner eines internationalen offenen Briefes melden „ernsthafte Vorbehalte“ gegen den Vorschlag an. Namhafte Forscher und Wissenschaftler aus mehr als dreißig Ländern wenden sich mit technischen Argumenten gegen die geplante systematische Überwachung.

Lesen Sie diesen Artikel: Chatkontrolle ist der falsche Weg
Nancy Faeser tippt ins Handy im Bundestag.
Überwachung

BundesregierungInnenministerium setzt sich bei Chatkontrolle durch

Die Bundesregierung lehnt Maßnahmen zum Scannen privater Kommunikation auf EU-Ebene nicht ab, obwohl das im Koalitionsvertrag steht. Das geht aus der gemeinsamen Position der Regierung zur geplanten EU-Verordnung hervor, die wir veröffentlichen. Der CCC kritisiert den Bruch des Koalitionsvertrags.

Lesen Sie diesen Artikel: Innenministerium setzt sich bei Chatkontrolle durch
Marco Buschmann und Nancy Faeser in der 41. Sitzung des Deutschen Bundestages im Reichstagsgebäude.
Überwachung

PositionspapierInnenministerium macht wenig Zugeständnisse bei Chatkontrolle

Bundesinnenministerin Faeser hält an vielen problematischen Punkten der EU-Verordnung zur Chatkontrolle fest. Das geht aus einem Papier des Innenministeriums hervor, das wir veröffentlichen. Minister der FDP fordern, den Koalitionsvertrag und rote Linien einzuhalten.

Lesen Sie diesen Artikel: Innenministerium macht wenig Zugeständnisse bei Chatkontrolle
Mann sitzt vor mehreren Monitoren, vor ihm eine große Wand mit dutzenden Monitoren

Anhörung zur ChatkontrolleInternet-Ermittler und Kinderschutzbund kritisieren geplante anlasslose Überwachung

Die Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime und der Kinderschutzbund kritisieren eine in der EU-Verordnung zur Chatkontrolle geplante anlasslose Überwachung von Inhalten. Beide Institutionen fordern stattdessen vor allem mehr Personal und andere Maßnahmen zum Schutz von Kindern.

Lesen Sie diesen Artikel: Internet-Ermittler und Kinderschutzbund kritisieren geplante anlasslose Überwachung
Nancy Faeser und ein rotes Licht
Überwachung

Ampel-StreitInnenministerium hält an Chatkontrolle für unverschlüsselte Inhalte fest

Innenministerin Faeser möchte weiterhin unverschlüsselte Chats und E-Mails durchleuchten. FDP und Grüne kritisieren diese „Chatkontrolle light“. Eigentlich wollte sich die Bundesregierung längst geeinigt haben. Doch die Ampel streitet weiter, während das Innenministerium in Brüssel verhandelt.

Lesen Sie diesen Artikel: Innenministerium hält an Chatkontrolle für unverschlüsselte Inhalte fest