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Angstforscherin: „In der Politik gibt es oft die Strategie, Ängste zu schüren“
Philosophin Bärbel Frischmann: "Es geht darum, die Kontrolle zu behalten." Angstforscherin: „In der Politik gibt es oft die Strategie, Ängste zu schüren“ Überwachungsgesetze und ‑projekte werden zur Zeit meist mit der Angst vor ausländischen Attentätern begründet. Die Philosophin Bärbel Frischmann erklärt, wie ein Gefühl zum Machtinstrument wird.
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USA: Auch wenn Kriminalität sinkt, steigt die Angst vor ihr
Woher kommt die steigende Angst vor Kriminalität? (Symbolbild) USA: Auch wenn Kriminalität sinkt, steigt die Angst vor ihr In den USA gibt es seit 2022 weniger Gewaltkriminalität. Doch die Bevölkerung denkt mehrheitlich, dass die Kriminalität steige. Dieses Phänomen ist auch in Deutschland immer wieder zu beobachten.
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: Zwei Drittel der Deutschen schätzen Kriminalitätsentwicklung falsch ein
In Sizilien wird mit Videoüberwachungsschildern versucht, das Müllproblem zu bekämpfen. : Zwei Drittel der Deutschen schätzen Kriminalitätsentwicklung falsch ein Sicherheitspolitiker und Überwachungsfirmen argumentieren zunehmend mit dem subjektiven Sicherheitsgefühl der Bürger. Doch dieses ist bei einer großen Mehrheit komplett entkoppelt von der tatsächlichen Kriminalitätsentwicklung und der individuellen Bedrohungslage.
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: Werbung: Angst
: Werbung: Angst Die NDR-Sendung Extra3 hat gestern in einem Werbespot das fiktive Produkt „Angst“ vermarktet:
Wir leben in Zeiten der Angst. Alle haben Angst. Den Deutschen geht es zwar gut, aber sie sind ängstlich. Nicht verwunderlich. Denn Angst ist ja auch sehr hilfreich.
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: Interview über Ängste, Terrorgefahren und den Umgang damit
: Interview über Ängste, Terrorgefahren und den Umgang damit Zeit-Online hat den Soziologen und Risikoforscher Ortwin Renn über Ängste, Terrorgefahren und den Umgang damit interviewt: „Unsicherheit ängstigt uns mehr als Schaden“.
ZEIT ONLINE: Die Ängste gibt es nun aber. Wie sollte man sie in der Öffentlichkeit diskutieren?
Renn: Man sollte den Menschen erklären, wie sie Risiken wahrnehmen und nicht, wie die Risiken wirklich sind. Zahlen helfen nicht. Aber es kann helfen, darüber zu reden, warum Menschen bestimmte Risiken wie terroristische Anschläge überbewerten. Immer wenn sie denken, jeder könnte getroffen werden, verstärkt sich der subjektive Eindruck, das könnte auch mich treffen. Wenn sie diesen Mechanismus kennen, können sie sich beim Nachrichtenlesen dabei beobachten, wie sie in diese Falle tappen.