Off/On – der Podcast von netzpolitik.org
Wir sind netzpolitik.org, das Medium für digitale Freiheitsrechte. In unserem Podcast „Off/On“ wechseln sich zwei Formate ab: Bei „Off The Record“ führen wir euch in den Maschinenraum von netzpolitik.org. Wir erzählen, wie unsere Recherchen entstehen, und machen transparent, wie wir arbeiten. Bei „On The Record“ interviewen wir Menschen, die unsere digitale Gesellschaft prägen. Schickt uns gerne eure Fragen, Grüße, Ideen und Themenwünsche an podcast@netzpolitik.org.
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: Netzpolitik-Podcast 071: Wikileaks
: Netzpolitik-Podcast 071: Wikileaks Netzpolitik-Podcast 071 ist ein englischsprachiges Interview mit Julien Assange von Wikileaks.
Wikipedia beschreibt Wikileaks so:
Wikileaks ist ein Ende 2006 anonym ins Leben gerufenes Projekt, das nach dem Wiki-Prinzip aufgebaut ist und unzensierbar „für die massenweise und nicht auf den Absender zurückzuführende Veröffentlichung von geheimen Informationen und Analysen” dienen soll. Primäre Ziele sind durch Unterdrückung geprägte Regimes in Asien, den Ländern der ehemaligen Sowjetunion, Schwarzafrika und dem Nahen Osten. Wikileaks will jedoch auch all denen zur Seite stehen, „die unethisches Verhalten in ihren eigenen Regierungen und Unternehmen enthüllen wollen.“
Das Interview geht um Wikileaks als vernetzte Organisation. Wir unterhalten uns darüber, was Wikileaks ist, für wen die Plattform interessant sein sollte, wer dahinter steht und das Netzwerk finanziert. Wikileaks wird von einer Reihe von Organisationen getragen, zu denen auch z.B. die Electronic Frontier Foundation gehört. Das Geld kommt teilweise von Stiftungen, die ein Interesse an investigativen Journalismus und Meinungsfreiheit haben. Ab 04:30h geht es um die Prozesse, wie Einreichungen ablaufen, wie Wikileaks Dokumente auf Vertrauenswürdigkeit prüft und was passiert, wenn Dokumente als Propaganda identifiziert werden. Bisher hat Wikileaks nach eigener Meinung keine gefakten Dokumente released. Es kommt öfters vor, dass ihnen solche Dokumente zugespielt werden, vor allem in afrikanischen Konflikten. Diese werden dann ggf. als solche deklariert veröffentlicht. Genaue Statistiken, wie viele Dokumente ihnen bisher zugespielt worden, konnte Julien nicht nennen. Das liegt u.a. daran, dass ihnen teilweise ganze Archive zugespielt werden, die viele unterschiedliche Dokumente enthalten.
Ab 9:30 geht es um die Frage, wer sich alles bei Wikileaks beteiligen kann und wie das funktioniert. Bei Interesse ist da für fast jeden was dabei. Hier sind mal ein paar Beispiele: Dokumente können eingeschickt werden, diese müssen nach recherchiert und/oder sortiert werden. Die Innfrastruktur muss sicher vor dem Zugriff von Sicherheitsbehörden und Zensur-Infrastruktur gehalten werden und die Dokumente können z.B. visualisiert werden. Gleichzeitig hilft es, über geleakte Dokumente zu berichten und/oder die Webseite einfach nur zu verlinken.
Zum Schluß geht es um Zensur. Dabei sprechen wir auch über Selbstzensur in den Medien, die sich manchmal nicht trauen, über bestimmte Themen zu berichten und über die Gefahren von Internetzensur durch Filtertechnologien zur (vermeintlichen) Bekämpfung von Kinderpornographie.
Das Interview ist Minuten lang und liegt als MP3 (17MB) und OGG (16MB) bereit.
Das Gespräch wurde auf dem 25c3 im Treppenhaus aufgezeichnet. Das war leider zum Zeitpunkt der einzige Ort, wo man weitgehend seine Ruhe hatte, aber es hallt etwas und ab und an rennt jemand vorbei. Zwischendurch kam leider auch mal ein Reinigungsmann vorbei, der sich nicht vom Interview stören ließ und viel Lärm verursachte. Hab das aber weitgehend rausgeschnitten bekommen. (Rund um Minute 09:15)
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: Netzpolitik-Podcast 070: Matt Mullenweg über WordPress
: Netzpolitik-Podcast 070: Matt Mullenweg über WordPress
Der Netzpolitik-Podcast Folge 070 ist ein Interview mit dem WordPress-Mitgründer Matt Mullenweg (Blog). WordPress ist die freie Software hinter diesem und vielen anderen Blogs. Das Projekt wurde 2003 gestartet und ist ein „Fork“ der freien Software b2. Als „Fork“ bezeichnet man die Abspaltung eines freien Projektes. Matt nutzte b2 als Blog-Software, aber die Entwicklung wurde eingestellt. Da die Software unter der freien GPL-Lizenz stand, konnte er auf dem bestehenden Code aufbauen und das WordPress-Projekt daraus entwickeln. Der Durchbruch von WordPress kam, als der damalige Blog-Marktführer Movable Type die eigenen Lizenzbedingungen änderte und viele Nutzer dadurch verprellte. Wir unterhalten uns über das grosse Ökosystem der WordPress-Community und wie sie funktioniert. Einen grossen Anteil an der Verbreitung von WordPress haben sowohl die riesige Menge an verfügbaren freien Plugins als auch Designs. Beim Release der Version 2.5 waren alleine 90 Entwickler beteiligt, die Code hinzusteuerten. Insgesamt schätzt Matt die Grösse der WordPress-Community auf zwischen 2000–5000 Menschen, die irgendwas beisteuern.
Mittlerweile hat Matt auch die Firma Automattic gegründet, die rund um WordPress ein Open Source Geschäftsmodell entwickelt hat. WordPress.com ist ein Blog-Provider und hostet mehrere Millionen Blogs, davon ca. 100.000 in deutscher Sprache (Aber unklar, wieviele aktive). Das eine Geschäftsmodell sind Mehrwerte rund um WordPress, wie Hosting, mehr Features und werbefrei. Das andere Geschäftsmodell dreht sich um den Spamfilter Akismet.
Matt Mullenweg gibt einen Ausblick auf die kommende Version 2.7, die im November erscheinen wird. Die grösste Änderung wird in der Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit für die Administrationsoberfläche sein. Bloggen soll dadurch viel schneller werden. Vorausgegangen sind professionelle Usability-Tests, die bessere Abläufe in der Nutzung aufzeigten. Es wird etwas Umstellung notwendig sein, weil die Menüs z.B. dann links sein werden, aber laut Matt wird man sehr rasch nicht mehr zur alten Version zurück wollen. Weitere technische Features sind mehr APIs, die Anbindung von mobilen Geräten, um z.B. von unterwegs Kommentare freischalten zu können und eine Verbesserung der Caching-Funktionalitäten.
Wir reden auch über die Vorurteile von vielen Entwicklern, dass WordPress Frickelsoftware sei und ob man nicht alles neu programmieren sollte. Laut Matt ist der Code viel besser geworden. Gegenüber der Version 1.5 ist in der Version 2.7 nur noch rund 10% desgleichen Codes enthalten und die Qualität verbessert sich ständig. Zum Schluss unterhalten wir uns noch über die deutsche WordPress-Community.
Das Interview ist ca. 17 Minuten lang, liegt als MP3 und OGG vor und kann zu den Bedingungen der Creative Commons BY-NC-SA Lizenz genutzt werden.
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: Netzpolitik-Podcast069: Jimbo Wales
: Netzpolitik-Podcast069: Jimbo Wales Der Netzpolitik-Podcast 069 ist ein Interview mit dem Wikipedia-Gründer Jimbo Wales. Wir unterhalten uns über die Zukunft der Wikipedia, die Wales vor allem in den Staaten der sich entwickelten Welt sieht, die gerade das Netz erobern. Vor allem in Indien sieht er Entwicklungen, die wir in Deutschland schon vor einigen Jahren erlebt haben. Weiter geht es um seine Sicht auf die deutsche Wikipedia-Community, die er als sehr stark ansieht. Deutsche seien u.a. bekannt für ihre Qualitätsansprüche und ihr intellektuelles Erbe. Ausserdem wollen viele junge Deutsche einfach was Gutes tun.
Weiter geht es um die Rolle von Creative Commons Lizenzen für die Wikipedia und ihre Seitenprojekte. Die von der Wikipedia verwendete Free Document Licence (FDL) ist seiner Ansicht nach ein historischer Unfall und CC-Lizenzen eignen sich oftmals besser, z.B. für Bilder. Zum Zeitpunkt der Wikipedia-Gründung gab es keine vergleichbare freie Lizenz für Texte. Philosophisch betrachtet hat die FDL dieselbe Zielrichtung wie die CC-BY-SA Lizenz. Allerdings sind sie beide noch unkompatibel zueinander. Die CC 3.0 Lizenzen sind schon dahingehend verändert worden. Laut Jimbo Wales wird die Free Software Foundation in den nächsten 3–6 Monaten eine neue FDL-Version veröffentlichen, so dass Inhalte dann in beide Richtungen transferiert werden können und die Freiheit erhalten bleibt. Dieser Zeitplan war mir neu und ich freue mich, dass das Kapitel dann demnächst mal abgeschlossen ist.
Zum Schluß geht es um die Frage, wie unsere neue soziale Bewegung denn am besten bezeichnet werden kann. Hierüber hatte ich mich auch schon im letzten Netzpolitik-Podcast 068 mit Leonard Dobusch unterhalten. Jimbo Wales präferiert die Bezeichnung „Free Culture“. „Access to knowledge“ würde nur Teilaspekte wie „Open Access“ abdecken. Ich bin noch unentschlossen. Das liegt aber auch daran, dass „Free Culture Movement“ cool klingt, aber ins deutsche mit „Freie Kultur Bewegung“ übersetzt klingt es etwas uncooler.
Das Interview ist ca. 15 Minuten lang und liegt als MP3 und OGG vor.
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: Netzpolitik068: Leonard Dobusch über Linux in Kommunen
: Netzpolitik068: Leonard Dobusch über Linux in Kommunen
Der Netzpolitik-Podcast 068 ist ein Interview mit Leonard Dobusch. Er ist derzeit Wissenschaftler am Max-Planck Institut für Gesellschaftsforschung in Köln und untersucht dort den „Streit ums Urheberrecht“.Seine Doktorarbeit hat Dobusch zum Thema „Windows vs. Linux – Markt – Organisation – Pfad“ gemacht. Dafür hat er sich angesehen, wie und warum grosse Stadtverwaltungen ihre Desktop-Software-Umgebung von Microsoft Windows auf Freie und Open Source Software umstellen, bzw. warum nicht. Untersucht hat er konkret München, Frankfurt, Berlin und Wien und sich aus Sicht eines Organisationswissenschaftlers angeschaut, was jeweils die technischen und politischen Gründe gewesen sind.
In dem Gespräch gehen wir konkret auf alle vier untersuchten Städte ein. Dabei kommen interessante Details heraus, die mir teilweise noch unbekannt waren. Frankfurt hat z.B. parallel zu München ein Microsoft Enterprise Agreement abgeschlossen. Das liegt u.a. daran, dass Frankfurt früher Wildwuchs in der kommunalen IT hatte und sich verschiedene Behörden Microsoft-Raubkopien andrehen liessen. Hier hatte Microsoft ein gutes Druckmittel in der Hand, um eine Diskussion über den Wechsel auf Linux zu unterbinden. Dobusch spricht bei Frankfurt auch von einer „Nicht-Entscheidung“, es stand nie zur Debatte, dass man über Alternativen nachdenkt. Dummerweise kam auch der erste Antrag auf einen Wechsel im Stadtparlament von einem Republikaner, so dass man sich dort gar nicht mit dem Thema auseinandersetzte.
Leonard Dobusch erklärt ausführlich, welche Vorteile eine Kommune aus einem Wechsel zu Freier Software erlangen kann. Mit „Innovation ist oft nicht dort, wo man sie erwartet“, beschreibt er die Vorreiterrolle von Kommunen wie München bei einer Umstellung der kompletten IT auf Freie Software. Einer der Vorteile von Kommunen sei, dass diese in einem „politischen Markt“ agieren.
Im zweiten Teil sprechen wir ab Minute 26 über sein aktuelles Projekt beim Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, was über „Der Streit ums Urheberrecht“ forscht. Hier untersucht er die unterschiedlichen Blöcke und schauen sich das aus einer soziologisch-politikwissenschaftlichen Ebene an, wie der Streit transnational ausgefochten wird. Er sieht zwei grosse Blöcke: Auf der einen Seite die Rechteinhaber, die ihre alten Geschäftsmodelle ins digitale Zeitalter retten wollen und dies politisch durch Lobbying und markttechnisch durch Kopierschutzsysteme durchsetzen wollen. Auf der anderen Seite stehen die Kritiker des traditionellen Systems, die über neue Möglichkeiten des digitalen Zeitalters nachdenken. Das sind wir, oder wissenschaftlich auch die „Zivilgesellschafts-Koalition genannt“. Das Projekt ist noch am Anfang und Dobusch erzählt, was sie bisher erforscht haben und wie das Projekt weitergeht. Eines der ersten Ergebnisse ist eine Untersuchung von Creative Commons als transnationale Organisation.
Ab Minute 40 sprechen wir über die neue soziale Bewegung mit Namen wie „Access to knowledge“, „Free Culture Movement“, „Digital Environmentalists“ oder „Commons-Bewegung“ und wie das Modell der „Commons-based-Peer-Production“ als breites Bündnis sowohl Libertäre wie auch Marxisten begeistern kann. Wir wissen aber auch nicht, welcher der verschiedenen Namen für de „Digitale Freiheitsbewegung“ (5. Name) der passende ist.
Das Interview ist 47 Minuten lang und liegt als MP3 (43 MB) und OGG (40MB) auf dem Server. Viel Spass beim hören.
„Windows vs. Linux – Markt – Organisation – Pfad“ von Leonard Dobusch ist aktuell als Buch im VS-Verlag erschienen und kann zum Preis von 39,00 € gekauft werden.
Sind Verwaltungsbürokratien als Vorreiter technologischer Innovation vorstellbar? Können einzelne, große Organisationen als Nachfrager in einem Markt Monopole überwinden helfen, wo Wettbewerbsbehörden hilflos sind? Stadtverwaltungen wie jene in München und Wien werfen mit ihrem Wechsel von Windows auf Linux am Desktop genau diese Fragen auf. Ein Vergleich von Berlin, Frankfurt am Main, München und Wien zeigt, wie Organisation und Technologie erst im Zusammenspiel zu einem „Lock-in“ auf Windows führen – und wie und warum Akteure trotz aller Umstellungshürden (Diskurs-)Koalitionen für einen Wechsel zu Freier Software oder Open-Source-Software stimmen. Dabei dokumentiert der Band, dass und was auch Unternehmen von Stadtverwaltungen im IT-Bereich lernen können.
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: Netzpolitik-Podcast 067: Heide Rühle über das Telekom-Paket
: Netzpolitik-Podcast 067: Heide Rühle über das Telekom-Paket Im Netzpolitik-Podcast 067 spricht Mathias Mehldau mit der grünen Europaabgeordneten Heide Rühle über das Telekom-Paket und hier besonders den sogenannten Harbour-Report (Universaldiensterichtlinie). Heide Rühle ist grüne Schattenberichterstatterin für diesen Report und sitzt im Ausschuss für “Binnenmarkt und Verbraucherschutz” (IMCO). In dem Gespräch geht es um die Vorteile für die Verbraucher durch das Telekom-Paket, wie mehr Datensicherheit, mehr Verbraucherrechten (z.B. durch kürzere Vertragslaufzeiten) und mehr Rechte für Behinderte. Aber es geht auch um die Bedenken, auf die wir hier regelmässig hinweisen. Heide Rühle teilt unsere Bedenken, dass z.B. Copyright-Verfolgung nichts im Telekom-Paket zu suchen hat. Gleichzeitig hofft sie, dass diese Änderungen in den nächsten zwei Wochen bis zur Abstimmung raus fliegen, da sonst die Grünen dagegen stimmen müssten. Was aus ihrer Sicht schade wäre, weil 90% des Telekom-Paketes Verbraucherrechte stärken würde.
Das knapp vier Minuten lange Gespräch gibt es alsMP3 und OGG
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: Netzpolitik-Podcast 066: Peter Schaar über den Datengipfel
: Netzpolitik-Podcast 066: Peter Schaar über den Datengipfel Der Netzpolitik-Podcast Folge 066 ist ein rund zehn minuten langes Interview mit dem Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar über den Datengipfel.
In dem Gespräch zieht Schaar ein Resumee des gestrigen Treffens von Datenschützern mit Mitgliedern der Bundesregierung. Er beschreibt die Einigungen und welche Punkte noch strittig sind. Zum Schluss geht es um die Frage, ob Datenschutz jetzt sexy ist und ob die Debatte noch länger andauert. -
: Netzpolitik-Podcast 065: Diane Peters über Creative Commons
: Netzpolitik-Podcast 065: Diane Peters über Creative Commons Der Netzpolitik-Podcast 065 ist ein Gespräch mit Diane Peters, was John Weitzmann auf dem iSummit in Japan gemacht hat. Diane Peters ist die neue „General Counsel“ bei Creative Commons. In dem Interview geht es um ihre Rolle als General Counsel und was man so macht. Zu ihren Aufgaben gehört die Verantwortung für alle rechtlichen Fragen und Werkzeuge. Dazu gehört u.a. eine Studie, was „non-commercial“ (unkommerziell) genau heisst, wie man das evtl definieren und wie man das in den CC-Lizenzen besser darstellen kann. Dazu behandelt das Gespräch auch CC+ Das ist ein neues Protokoll, was Urhebern ermöglicht, weitere Nutzungsfreiheiten (z.B. für kommerzielle Nutzung) in Aussicht zu stellen und einen Marktplatz dafür zu stellen.
Das Interview ist ca. Minuten lang und liegt als MP3 und OGG vor.
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: Netzpolitik-Podcast 064: Joi Ito über Creative Commons
: Netzpolitik-Podcast 064: Joi Ito über Creative Commons Der Netzpolitik-Podcast 064 ist ein Interview mit Joi Ito, was John Weitzmann auf dem iSummit in Japan gemacht hat. Joi Ito ist japanischer Internetunternehmer und seit einiger Zeit CEO von Creative Commons. In dem Gespräch geht es um seine Rolle als CEO von Creative Commons und seine Aufgabe, Geschäftsmodelle mit Creative Commons Lizenzen zu entwickeln. Weiter geht es um Fundraising für Creative Commons und die Gefahr von Abhängigkeiten, wenn man sich von bekannten Internet-Unternehmen finanzieren lässt. Zum Schluss geht es um zukünftige Herausforderungen für Creative Commons als international operierende Organisation.
Das Interview ist ca. 8 Minuten lang und liegt als MP3 und OGG vor.
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: Netzpolitik-Podcast 063: Creative Commons 3.0
: Netzpolitik-Podcast 063: Creative Commons 3.0 Zum Release der deutschen Creative Commons Lizenzen Version 3.0 habe ich mit John Weitzmann ein Interview zu den Neuerungen geführt. John ist der „Legal-Lead“ bei Creative Commons Deutschland, während ich für den „Public-Lead“ verantwortlich bin. Kurz zusammengefasst beschäftigt er sich mit allen juristischen Fragen und ich kümmere mich um die Öffentlichkeitsarbeit. In den letzten Monaten hat John zusammen mit vielen Helfern den Portierungsprozess auf die Version 3.0 koordiniert. In dem Gespräch erklärt er die vielen Änderungen gegenüber der Version 2.0 und beschreibt die Prozesse, die zu einem Lizenz-Update führen. Es ist etwas mehr Jura-Talk als sonst in den Netzpolitik-Podcasts, aber wir haben versucht, alles möglichst Praxis-nah mit Beispielen zu beschreiben.
Der Podcast ist ca. 22 Minuten lang und liegt als MP3 und OGG zum Download bereit.
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: Netzpolitik-Podcast 062: The Sunlight Foundation
: Netzpolitik-Podcast 062: The Sunlight Foundation Netzpolitik-Podcast 062 ist ein Interview mit James Turk von der „Sunlight Foundation“. Die US-Organisation engagiert sich für mehr Transparenz im politischen Geschehen und ist aktuell eines der coolsten e‑Demokratie-Projekte weltweit. Gefördert von bekannten Internetgrössen wie Google, Craigslist und dem ebay-Gründer Pierre Omidyar beschäftigt die NGO derzeit 40 Mitarbeiter. Tendenz stark steigend.
Das Ziel wird auf der Webseite umrissen:
Our goal through our grant-making, blogging, projects,and technical leadership, is to use the power of the Internet to shine a light on the interplay of money, lobbying, influence and government in Washington in ways never before possible.
In den Sunlight-Labs entstehen viele coole Projekte, die meist ähnlich funktionieren: Öffentlich-zugängliche Daten werden mit anderen Daten gemixt und anschliessend visualisiert. Dabei haben die USA gegenüber Deutschland einen riesigen Vorteil: Alle öffentlichen Informationen aus Kongress & Co stehen unter der Public Domain, d.h. sie sind gemeinfrei und können weiterverarbeitet werden. In Deutschland unterliegen alle Informationen dem Urheberrecht und das verbietet erstmal die meiste Nutzung. Gibt es bei den Sunlight-Projekten rechtliche Probleme, helfen die eigenen Anwälte aus und klagen auf das Recht auf Informationsfreiheit.
James Turk ist Entwickler bei der Sunlight-Foundation und dort u.a. verantwortlich für das Projekt Earmark, was anschaulich analysiert und visualiert, wo die Ausgaben von einzelnen Haushaltspunkten hinfliessen. In dem Netzpolitik-Interview erzählt er die Geschichte der Sunlight-Foundation und beschreibt, wie man mit Technologie politische Prozesse offener und transparenter gestalten und damit auch verändern kann.
Das Interview ist ca. zehn Minuten lang und liegt als MP3 und OGG vor.
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: Netzpolitik-Podcast 061: Abgeordnetenwatch.de
: Netzpolitik-Podcast 061: Abgeordnetenwatch.de Der Netzpolitik-Podcast Folge 061 ist ein Interview mit Gregor Hackmack, einem der beiden Gründer von Abgeordnetenwatch.de. Die Plattform ist mit das beste, was es bisher rund um das Thema e‑Demokratie in Deutschland gibt. Die Idee ist einfach: Bürger finden auf der Plattform ihre Abgeordneten und können Fragen stellen. Im Gegensatz zu eMails und Briefen, sind diese Fragen offen zugänglich und die Kommunikation ist damit transparent für alle nachvollziehbar. In der Regel antworten die Abgeordneten mittlerweile auch. Zumindest 93% der Bundestagsabgeordneten nutzen mehr oder weniger freiwillig die Plattform zum Bürgerdialog.
In dem Interview geht es um die Geschichte der Plattform, wie sie funktioniert und wie sie von den Politikern angenommen wird. Gleichzeitig sprechen wir über die Schwierigkeiten, eine solche unabhängige Plattform nachhaltig zu finanzieren. Dazu wurde ein Förderverein gegründet und dort kann man Fördermitglied werden. Aber auch Einzelspenden sind möglich. Ein kleinen Ausblick in die Zukunft gibt es auch noch. Ich hätte ja gerne noch einige Features, wie z.B. ein Widget, was ich unter bestimmte Artikel setzen kann, und wo man direkt unter dem Artikel dann seine Abgeordneten über die Plattform kontaktieren kann. Für solche Ideen werden auch noch Programmierer gesucht, die Lust und Zeit haben, kleine Features zu entwickeln.
Kurz gesagt geht es in diesem Podcast um (fast) alles, was man immer schon über Abgeordnetenwatch.de wissen wollte. Das Interview ist ca. 25 Minuten lang und liegt als MP3 und OGG vor.
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: Netzpolitik-Podcast 057: Die deutsche Blogosphäre kartografieren
: Netzpolitik-Podcast 057: Die deutsche Blogosphäre kartografieren Dieser Netzpolitik-Podcast 057 ist etwas besonderes: Einerseits habe ich mit John Kelly einen Interviewpartner dabei, mit dem ich erst vor zwei Folgen über „Mapping the global blogosphere“ in meinem Büro in Berlin besprochen habe. John Kelly ist Gründer von Morningside Analytics und Partner vom Democracy & Internet Project beim Berkman Center. Damals ging es um die Kartografierung der US- und iranischen Blogosphere, die er beide als Projekt abgeschlossen hat. Nun untersucht er weitere Blogosphären, darunter auch die deutschsprachige. Bisher gibt es ja wenig Netzwerk-Analysen und vor allem kein mir bekanntes Kartenmaterial, was die Vernetzung der deutschen Blogs visuell aufzeigt. Bei meinem New York Trip habe ich ihn besucht und nachdem seine Software innerhalb des deutschsprachigen Raumes für eine Woche ca. 10.000 Blogs und andere Seiten durchgespidert hat, konnte ich einen Blick auf die ersten Bilder werfen.
Die Arbeitsschritte der Kartografierung:
Die folgenden Bilder sind ganz frühe Alphaversionen, wie sie der Computer vor einer Bearbeitung ausgeworfen hat. In dem Podcast erklärt John den weiteren Weg. Zuerst laufen Spider (Software-Roboter, die automatisch Links folgen) eine gewisse Anzahl von Seiten ab, die Blogs sein könnten. In diesem Fall sind es ca. 10.000 gewesen. Aber hier ist nicht alles ein Blog. Im nächsten Schritt wird jeweils mit einem wissenschaftlichen Team im jeweiligen Kulturraum die Nicht-Blogs aussortiert, sowie alles, was Spam-Blogs sind. (Zu letzterem gibts gleich noch interessantes). Hier hat sich für den deutschsprachigen Raum Jan Schmidt als Koordinator angeboten und ich hoffe, die Zusammenarbeit klappt. Nach der Bereinigung laufen die Spider nochmal über die Daten und suchen nach weiteren Vernetzungen. Gleichzeitig wird mit den lokalen Teams dann in Form von kleinen Fragebögen pro Blog geschaut, welche Themen diese behandeln und ob es etwas über die AutorInnen zu erfahren ist (Geschlecht, ca. Alter, etc) und diese den Blogs zugeordnet. Zum Schluss wird dann eine vorläufige visuelle Endversion der Vernetzung erstellt. Bei den US- und iranischen Blogs sind hier ganz interessante Analysen bei herausgekommen. In den USA sieht man bei den politischen Blogs z.B. eindeutig die beiden grossen Lager. Aber auch Wolke der Law- und Tech-Blogs. Bei den iranischen Blogs sind tatsächlich die Poesie-Blogs mit ihrer Wolke am deutlichsten zu sehen. Das Material wird dabei ständig aktualisiert, um Veränderungen kennen zu können. Blogs werden stillgelegt oder andere steigen auf, etc.
Die deuschsprachige Blogosphäre als Alpha-Karte: (Grosse Auflösung)
Die vielen kleineren Wolken, die nicht beschriftet sind, sind tatsächlich Spam-Netzwerke. Bis auf die drei beschrifteten Wolken sind uns keine anderen Pattern aufgefallen.
Eine Kurz-Analyse des Alpha-Materials:
Nach einigen Stunden Analyse des Datenmaterials war offensichtlich, dass einerseits eine Vielzahl von „Massen-Medien“ wie Spiegel.de, Heise.de und was es nicht alles gibt noch dabei waren. Das liegt daran, dass Blogs diese viel verlinken. Aber was noch interessanter war: Es scheint im deutschsprachigen Raum viel mehr Spam-Netzwerk aus Blogs zu geben, als in anderen Sprachräumen. Während die „allgemeine Blogosphere“ als grosser Klumpen zu sehen ist und sich keine besonderen Netzwerke herausbildern, sind mir nur zwei besondere Wolken neben den vielen Spam-Wolken aufgefallen: Strickblogs und Blogsport.de! Erste Wolke sieht man am linken Rand und diese Wolke ist weitgehend selbstständig, d.h. es gibt wenig Vernetzung in die allgemein bekannten Blogs. trotzdem sind das eine ganze Menge Blogs, die sich irgendwie um Stricken, Handarbeiten und ähnliche Themen drehen. Ich kannte davon keines. Die andere Wolke hat mich überrascht. Denn Blogsport.de ist nur einer von einigen deutschsprachigen Blog-Betreibern und stellt trotzdem eine eigene Wolke da, die sichtbar ist. Das liegt vermutlich daran, dass hier viele Antifagruppen und ähnlich-thematische Blogs sich gegenseitig verlinken und wenig Kontakt zur allgemein bekannten Blogosphäre haben. Eine „rechte“ Wolke habe ich dabei nicht gesehen. Rechte Blogs wie PI waren nahe z.B. vom Lawblog zu finden. Was wiederum darauf schließt, dass z.B. es Leser gibt, die beide Blogs verlinken.
Ein kleiner Ausschnitt aus der Wolke „Bekanntes“: (Grosse Auflösung)
Ein kleiner Vergleich der Pattern:
Als Vergleich eine Alpha-Version der französischen Blogosphäre, nur um mal die unterschiedlichen Wolken zu zeigen. Ich hab mir auch noch die chinesische Alpha-Version angeschaut, die ähnliche Pattern hatte. Aber da verstanden wir beide nichts. Bei den Franzosen fiel mir auf, dass die überwältigende Mehrheit bei einem französischen Blog-Hoster ist, während in Deutschland die meisten unter einer eigenen Domain und wohl eigenen Blog-Systemen laufen (Wie schon geschrieben, sind das nur jeweils ca. 10.000 Samples und eher A‑, B- und C‑Blogger). Unglaublich viele Blogs in der französischen Ansicht waren bei canalblog.com gehostet. Die unterschiedlichen Pattern im Vrgleich zur deutschen Blogosphäre interpretierte John vorsichtig als unterschiedliche Reifegrade. Die deutsche Blogosphäre ist noch nicht so ausdifferenziert, wie z.B. die US-Blogosphäre. Und Deutschland scheint viel mehr Spam-Blog-Netzwerke zu haben, die sich gegenseitig verlinken, um bei Suchmaschinen nach oben zu kommen. Teilweise habe ich Spam-Netzwerke mit mehr als 50 Blogs gefunden, die auf den riesigen Punkten zu sehen sind.
Zum Vergleich die französische Blogosphäre in einer Alpha-Version: (Grosse Auflösung)
In dem ca. 24 Minuten langen englisch-sprachigen Podcast-Interview gibt es die Informationen nochmal ausführlicher und wir schauen uns dabei die Karten und das Material an. Es liegt als MP3 (22MB) und OGG (23MB) vor.
Ich bin gespannt auf die weiteren Ergebnisse. Die Arbeit von John Kelly ist sehr spannend und das Ziel ist, irgendwann einmal die globale Blogosphäre abbilden zu können. Ich wünsche ihm viel Erfolg dabei und freue mich schon auf die ersten Beta-Versionen, die dann von Spam bereinigt sind und etwas andere Pattern zeigen.
Ethan Zuckerman hatte auf der Media Re:public – Konferenz im März einen Vortrag von John Kelly mitgebloggt: John Kelly and mapping blogosphere links. Und auch das Internet & Democracy Projekt hat mitgebloggt: John Kelly: Parsing the Political Blogosphere.
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: Netzpolitik-Podcast 056: Laura Forlano über Free Networks
: Netzpolitik-Podcast 056: Laura Forlano über Free Networks
In New York habe ich die Wissenschaftlerin und Free Networks-Aktivistin Laura Forlano über freie Funknetzwerke und kommunale WLAN-Initiativen in den USA für den Netzpolitik-Podcast interviewt. In dem knapp 40 Minuten langen Interview erzählt sie, was ihre Initiative nycwireless vor Ort macht und wie sie entstanden ist. Sie beschreibt, wie freie Community-basierte Netzwerke funktionieren, welche Unterschiede es in den globalen Initiativen (wie Freifunk.net oder Funkfeuer.at) gibt und was die techno-soziale Bewegung dahinter ausmacht. Gleichzeitig geht es um Betreibermodelle von kommunalen WLAN-Netzen, den Gründen, warum verschiedene Initiativen und damit verbundene Geschäftsmodelle in den USA nicht funktionieren und was die Politik machen kann, um freie Funknetze zu fördern.Das Interview gibt es als MP3 (27MB) und OGG (40 MB)
Insgesamt ist das Gespräch eine grundlegende Einführung in die Thematik rund um freie Funknetze und kommunales WLAN geworden, die nicht nur für den Einstieg in die Debatte interessant ist. Sie dürfte auch alle interessieren, die sich schon länger mit den Themen auseinandersetzen und viel Netzpolitik ist auch dabei. Viel Spass beim hören.
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: Netzpolitik-Podcast 055: Mapping the global blogosphere
: Netzpolitik-Podcast 055: Mapping the global blogosphere Der Netzpolitik-Podcast Folge 055 ist ein Interview mit John Kelly zum Thema „Mapping the global blogosphere“. John Kelly ist Gründer von Morningside Analytics und Partner des „Internet & Democracy“-Projektes am Berkman Center for Internet and Society an der Harvard Law School. Er war kürzlich zu einem Workshop in Berlin und ich hab ein ca. 15 Minuten langes Interview mit ihm gemacht. Darin geht es um seine Projekte, verschiedene Blogosphären zu kartieren und zu visualisieren. Bisher hat er schon die USA und den Iran analysiert und da sind einige sehr interessante Ergebnisse bei entstanden. Am häufigsten werden Blogs dort für Poesie verwendet. Ausserdem geht es um politische Blogs in den USA. Über die Ergebnisse im Iran hatte ich erst kürzlich berichtet. Die nächsten Blogosphären sollen u.a. Russland und China werden.
Das Interview liegt als MP3 und OGG Vorbis vor.
Bei der Kartierung und Visualisierung arbeiten sie teilweise technisch, aber sie brauchen immer Partner in den jeweiligen Kulturkreisen, die in der Lage sind, die angesammelten Ergebnisse manuell zu analysieren und zu bewerten. Für Deutschland suchen sie noch universitäre Partner. Das dürfte was für unsere Soziologen-Fraktion sein. Bei Interesse einfach Kontakt mit John aufnehmen. Ich hätte auch gerne so tolle Visualisierungen für die deutsche Blogosphäre.
Das Interview ist etwas leise, was an einem geliehenen MP3-Rekorder lag, der nicht ganz das tat, was ich wollte. Also ggf. etwas lauter drehen. Vielleicht mache ich auf meinem kommenden US-Trip auch einfach nochmal ein neues Interview mit besserer Qualität.
Verglichen mit dem Iran kommt Deutschland übrigens prima weg. In den üblichen Aufzählungen heisst es ja immer, dass es zwischen 800.000 – 1 Millionen Blogs im Iran gibt und hier höchstens die Hälfte. Bei der konkreten Untersuchung wurden im Iran aber nur ca. 65.000 aktive gefunden. In Deutschland hat das Blogcensus-Projekt schon deutlich mehr aktive gefunden.
Update: Link zur MP3 korrigiert.
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: Audioversion: Fight for your Rights
: Audioversion: Fight for your Rights Mein Vortrag auf dem 24c3 zum Thema „23 Wege für Deine Rechte zu kämpfen – Wie man sich selbst mit den eigenen Stärken für unsere Bürgerrechte einsetzen kann gibts übrigens auch als Audioversion: Hier als MP3 und als OGG.
Das war jetzt nur noch für den Netzpolitik-Podcast-Feed. Und hier ist das Video-Posting.
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: Breitband-Portrait
: Breitband-Portrait Die Sendung „Breitband“ beim Deutschlandradio-Kultur hat am vergangenen Freitag ein kleines Portrait über mich gesendet. Das gibts hier als MP3.
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: Netzpolitik-Podcast 054: Mininova.org
: Netzpolitik-Podcast 054: Mininova.org Und nochmal für den Podcast-Feed: Netzpolitik-Podcast Episode 054 ist ein Interview mit Erik Dubbelboer, dem Präsidenten der Bittorrent-Plattform Mininova.org. Im Gegensatz zu ThePirateBay.org ist Mininova.org kein Bittorrent-Tracker. Es ist eine Suchmaschine für das Bittorrent-Netzwerk. Dahinter steht eine Firma, die von fünf niederländischen Studenten gegründet wurde. Die Plattform zählt zu den grössten Webseiten der Welt mit über zwei Millionen Unique-Visitors am Tag. In dem Interview geht es um das Geschäftsmodell dahinter, die Geschichte von Mininova, welche Technologie im Hintergrund läuft, welche Regeln die Plattform hat (No porn – „we want to profile ourselves as an familiy-friendly site“), wie die Filmindustrie darauf reagiert und wie die Zukunft der Plattform aussehen könnte. Die Vision ist, dass irgendwann die Filmindustrie für den Service bezahlt, ihre Inhalte verfügbar zu machen.
Das Interview gibt es als MP3 zum anhören.
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: Netzpolitik-Podcast 053: The Pirate Bay!
: Netzpolitik-Podcast 053: The Pirate Bay! Und nochmal für den Podcast-Feed: Netzpolitik-Podcast Episode 053 ist ein Interview mit Peter von ThePirateBay.org. Das Gespräch geht über die Geschichte des Bittorrent-Trackers, welche mediale Werbe-Wirkung Razzien der schwedischen Polizei entfachen können, was für Technik im Hintergrund läuft, etwas Statistiken und die allgemeine Motivation, die Seite zu betreiben. Das Interview gibt es als MP3 zum anhören. Ist leider etwas leise, da mit internem Mikrophon aufgenommen: Also einfach etwas lauter drehen.
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: Netzpolitik-Podcast 052: Das Open-Source Film-Netlabel VEB Film Leipzig
: Netzpolitik-Podcast 052: Das Open-Source Film-Netlabel VEB Film Leipzig
Der Netzpolitik-Podcast Nummer 052 ist ein Interview mit Stefan Kluge vom Open-Source Film-Netlabel „VEB Film Leipzig“. In dem ca. 30 Minuten langen Gespräch geht es um die Geschichte des Netlabels, ihren ersten Film „Route 66″, den kommenden Film „Die letzte Droge“, ihre Motivation, Creative Commons – Lizenzen einzusetzen, wie und ob man mit einem Open Source Film Netlabel Geld verdienen kann und wie überhaupt das ganze Projekt funktioniert.Das Interview gibts als OGG und MP3 in Stereo. Wer es gerne in Mono-Qualität hören möchte, findet hier ein passendes MP3.
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: Netzpolitik-Podcast: Web2forDev – Interview mit Moses Kisembo
: Netzpolitik-Podcast: Web2forDev – Interview mit Moses Kisembo Moses Kisembo arbeitet als Consultant und Koordinator für die Netzwerk-Organisation I‑Network Uganda, welche verschiedene Akteure, die sich mit Informations- und Kommunikationstechnologien für Entwicklung in Uganda beschäftigen, zusammenbringt. In dem 17-minütigen Interview berichtet er u.a. von dem „Rural Information Systems“-Projekt als Beispiel dafür, wie Bauern in ugandischen Dörfern von Internet-Nutzung profitieren können und in dem z.B. auch Wikis eingesetzt werden. Moses erläutert des weiteren, wo er die Chancen des Web 2.0 für ländliche Entwicklung in Uganda sieht, was die besonderen Schwierigkeiten sind und wie man daher an entsprechende Projekte herangehen sollte. Wir beziehen uns im Gespräch auf die vorhergehende Podiumsdiskussion, in der er auf die besondere Bedeutung der Entwicklung von Inhalten im ländlichen Raum hinwies.
Hier der Podcast:


