Jana Ballweber
-
Studie: Immer dichtere Vernetzung bei YouTube-Accounts am rechten Rand
Auf YouTube kommen Akteur:innen aus allen Ecken des rechten Spektrums zusammen und vernetzen sich. Studie: Immer dichtere Vernetzung bei YouTube-Accounts am rechten Rand Rechte politische Akteur:innen haben auf YouTube in den letzten Jahren ein immer engeres Netzwerk unter Kanälen und Kommentator:innen aufgebaut. In der Themenwahl und Tonalität unterscheiden sich die YouTube-Kanäle zwar, doch sie eint die Ablehnung der aktuellen deutschen Migrationspolitik.
-
Proctoring: Hochschule überwacht Studierende bei Online-Klausuren
Das Gesicht beim Denken in den Händen zu vergraben, könnte bei einer Klausur mit Proctoring schon als Täuschungsversuch markiert werden. Proctoring: Hochschule überwacht Studierende bei Online-Klausuren Bei Online-Klausuren überwacht die Hochschule Fresenius ihre Studierenden mit einem zweifelhaften Tool. Andere Universitäten hatten Bedenken und haben Alternativen zur Überwachung gefunden. Ein Student legte jetzt Datenschutzbeschwerde ein.
-
Personalisierte Tickets: Fußballverband will Fan-Daten auch nach Corona erheben
Steht hier bald keiner mehr unerkannt in der Kurve? Personalisierte Tickets: Fußballverband will Fan-Daten auch nach Corona erheben Der Präsident des sächsischen Fußballverbandes möchte Eintrittskarten zu Fußballspielen auch nach der Pandemie personalisieren. Während man beim sächsischen Landesdatenschutzbeauftragten und im Innenministerium die Aufregung nicht versteht, sehen Fußballfans ihre persönlichen Daten und die Fankultur in Gefahr. Von den Daten profitieren könnte unterdessen mal wieder die Polizei.
-
Wochenrückblick KW33: Ein ganz besonderes Jubiläum
Dieses Straußenbaby hat nichts mit Netzpolitik zu tun, aber es ist sehr niedlich und wird allein durch seine Attitüde nach dem Aussterben der Menschen die nächste Zivilisation begründen. Wochenrückblick KW33: Ein ganz besonderes Jubiläum Milchkannen kommunizieren mit Satelliten, im Netz verschwimmen die Grenzen zwischen Krieg und Frieden und unsere Gesichter sind ganz besonders in die Schlagzeilen geraten. Die Themen der Woche im Überblick.
-
Präsidentschaftswahlen: Landesweite Interneteinschränkungen am Wahltag in Belarus
Bei vielen Nachrichtenseiten und sozialen Netzwerken war am Tag der Wahl kein Durchkommen in Belarus. Präsidentschaftswahlen: Landesweite Interneteinschränkungen am Wahltag in Belarus Am Tag der Präsidentschaftswahl waren die Dienste vieler Online-Anbieter in Belarus nicht zu erreichen. Über das Wahlergebnis herrscht Streit zwischen den Kontrahenten, es kam zu massiven Protesten.
-
Zielgerichtete Werbung durch Krankenkassen: Unbeachtete Änderung weicht Patientendaten-Schutz-Gesetz auf
Die Krankenkassen greifen nach den Gesundheitsdaten der Patient:innen. Zielgerichtete Werbung durch Krankenkassen: Unbeachtete Änderung weicht Patientendaten-Schutz-Gesetz auf Anfang Juli hat der Deutsche Bundestag ein Gesetz „zum Schutz elektronischer Patientendaten in der Telematikinfrastruktur“ beschlossen. Entgegen dem versprochenen Schutz, könnte eine unbeachtete Änderung im Gesetz nun standardmäßig die Datenverarbeitung der Gesundheitsdaten für Werbezwecke erlauben.
-
Wochenrückblick KW32: Konzerne, Staat und Strafen in der großen weiten Online-Welt
Fleißig wie die Bienchen war die Redaktion auch wieder in dieser Woche. Wochenrückblick KW32: Konzerne, Staat und Strafen in der großen weiten Online-Welt Individualisierte Werbung gerät in die Schlagzeilen, Berliner Richter:innen zeigen sich bei Überwachungsanträgen von der großzügigen Seite und die Polizei weiß unter Umständen, wo ihr letzte Woche Mittagessen wart. Die Themen der Woche im Überblick.
-
Wettbewerbsrecht: EU-Kommission prüft Googles Fitbit-Übernahme
Verschafft sich Google mit der Übernahme von Fitbit bald Zugriff auf unsere Handgelenke? Wettbewerbsrecht: EU-Kommission prüft Googles Fitbit-Übernahme Die EU-Kommission prüft eine mögliche Übernahme von Fitbit durch Google. Der Konzern könnte sich mit den Daten aus Fitness-Trackern und Smartwatches einen Wettbewerbsvorteil bei Online-Werbung verschaffen, der von Konkurrenten fast nicht mehr einzuholen wäre. Kritiker:innen befürchten noch mehr.
-
Bundeszentrale für digitale Aufklärung: Digitale Bildungsinitiative der Bundesregierung lässt beinahe alle Fragen offen
In etwa so stellen sich Dorothee Bär und ihre Mitarbeiter:innen vermutlich die digitale Transformation der Gesellschaft vor. Bundeszentrale für digitale Aufklärung: Digitale Bildungsinitiative der Bundesregierung lässt beinahe alle Fragen offen Relativ unbemerkt startete Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung, in der vergangenen Woche eine Bundeszentrale für digitale Aufklärung. Sie soll Informationen liefern, Berührungsängste abbauen und Bürger:innen helfen, sich in der digitalen Welt zurechtzufinden. Doch zentrale Fragen sind noch ungeklärt.
-
Reaktion auf Sicherheitsgesetz: EU-Staaten wollen Exporte von Überwachungstechnologie nach Hongkong und China einschränken
Erst richteten sich die Demonstrationen in Hongkong gegen ein Auslieferungsabkommen, aber mittlerweile geht es um viel mehr. Reaktion auf Sicherheitsgesetz: EU-Staaten wollen Exporte von Überwachungstechnologie nach Hongkong und China einschränken Der Rat der Europäischen Union hat wegen des nationalen Sicherheitsgesetzes ein Maßnahmenpaket gegen China und die Regierung von Hongkong verabschiedet. Es sieht unter anderem eine Beschränkung der Exporte von Technologie zur Überwachung der Bürger:innen vor. Für die deutsche Industrie dürfte sich aber nicht allzu viel ändern.
-
Serious Game zum Nationalsozialismus: Google lässt kritisches Spiel in Deutschland nicht zu
Bei "Attentat 1942" wechseln sich gezeichnete mit gefilmten Passagen ab. Serious Game zum Nationalsozialismus: Google lässt kritisches Spiel in Deutschland nicht zu Das tschechische Spiel „Attentat 1942“ enthält verbotene Symbole der NS-Diktatur. Dennoch ist das ernsthafte von Historiker:innen entwickelte Spiel in Deutschland in der Desktop-Version seit 2018 erlaubt, weil es die Nazis in einen Kontext setzt. Google hat nun die mobile Version, die heute erscheinen sollte, für den deutschen Markt gesperrt – wegen des Nazi-Bezuges.
-
Wochenrückblick KW30: Ein Gesetz auf Reisen
Ein Tier wie die Digitalisierung: manchmal etwas langsam, aber will meistens nichts Böses. Wochenrückblick KW30: Ein Gesetz auf Reisen Das deutsche NetzDG legt eine steile Karriere hin, Twitter nimmt es mit rechten Verschwörungsmythen auf und Uber und Zoom erweisen sich als wenig gesprächig. Die Themen der Woche im Überblick.
-
Immunitätsausweis: Menschenrechtsorganisation warnt vor digitaler Identität
Immunitätsausweise könnten Menschen, die noch nicht gegen das Virus immun sind, vom öffentlichen Leben ausschließen. Immunitätsausweis: Menschenrechtsorganisation warnt vor digitaler Identität In die Debatte um einen möglichen Immunitätsausweis bei überstandener Infektion mit dem Corona-Virus mischen sich immer mehr kritische Stimmen. Die Menschenrechtsorganisation Privacy International warnt in einem aktuellen Bericht vor den Risiken eines solchen Ansatzes. Besonders eine digitale Umsetzung sehen die Aktivist:innen kritisch.
-
Wochenrückblick KW 29: Produktive Justiz
Der Gesichtsausdruck der neuen Praktikantin, wenn sie erfährt, dass sie Bilder von Tierbabys in den Wochenrückblick packen darf. Wochenrückblick KW 29: Produktive Justiz Der Europäische Gerichtshof kippt das Privacy Shield, das Bundesverfassungsgericht die Bestandsdatenauskunft. Twitter-Konten von Prominenten werden von Bitcoin-Betrügern gekapert und ein fiktives Bundesamt sorgt für Aufregung. Die Themen der Woche im Überblick.
-
"Behörden-Telefonbuch": Bundesverfassungsgericht kippt Regelungen zur Bestandsdatenauskunft
Rund 6000 Bürger:innen schlossen sich der Klage gegen die Bestandsdatenauskunft an. "Behörden-Telefonbuch": Bundesverfassungsgericht kippt Regelungen zur Bestandsdatenauskunft Seit 2013 haben Bürgerrechtler:innen auf das Urteil gewartet, jetzt hat Karlsruhe entschieden: Der Gesetzgeber muss klarer definieren, welche Behörde bei welchen Anlässen welche Daten abfragen darf und wie die Daten dann genutzt werden dürfen. Die Kläger:innen werten das Urteil als Erfolg, hätten sich aber mehr gewünscht.