Update: Das war unser erster Aprilscherz.
Ihr habt euch vielleicht schon gewundert, warum Fefe zu seinem Bloggeburtstag Markus um einen Gastbeitrag bat und sich dabei auf die re:publica bezog. Jetzt wissen wir es – Fefe wird die Rede zur Lage der (Netz-)Nation übernehmen, die Sascha Lobo abgesagt hat. Und wer könnte das besser als jemand, der noch vor fünf Jahren über die re:publica rantete wie kein anderer:
Draußen geht die Welt unter und in Berlin treffen sich die belanglosen Labertaschen zum gemeinsamen Synchron-Twitter-Wichsen mit eigener Flickr-Group? Ich komme aus dem Facepalmen gar nicht mehr raus!
Aber nun hat auch Fefe erkannt, dass man nicht nur meckern kann, sondern es einfach selbst besser machen muss und das Angebot für einen eigenen Slot angenommen. Und außerdem haben Sascha Lobo und Fefe einiges gemeinsam, wer könnte da der bessere Ersatz sein? Sascha Lobo selbst gibt in seinem Fefe-Geburtstagsbeitrag zu:
Zugleich ist wichtig zu verstehen: Meine Funktion in der Öffentlichkeit verläuft trotz einiger unterschiedlicher Haltungen in Teilen parallel zu der von Fefe. Deshalb ist die Kritik, die ich an Fefe äußere, oft auch Kritik, die man stärker oder schwächer an mir üben könnte.
Wir freuen uns auf den Talk mit dem Titel „Machen, nicht nur reden!“, der sich damit genau dem Leitmotiv widmet, aufgrund dessen Lobos Talk abgesagt wurde und bleiben gespannt, ob weiter auf Lobos Tradition der „Publikumbeschimpfung“ aufgebaut wird oder Fefe neue Töne finden wird. Lobo spricht währenddessen lieber beim Arbeitgeberverband in Koblenz. Wo es anscheinend mehr Potential für echten Netzaktivismus gibt, mit „Aktivisten, die dahin gehen, wo es wehtut.“