Happy 10 Jahre Fefes Blog

Heute hat Fefes Blog Geburtstag, der Traffic-Bringer Nummer vier in unserem Blog nach Google, Facebook und Twitter. Und dafür gibt es einige Gastbeiträge bei ihm zu lesen. Fefe selbst schreibt ein paar Zeilen, Frank Rieger erzählt als Zeitzeuge vom Krieg von den Ursprüngen des Blogs (und wie Tim Pritlove beinahe das Blog verhindert hätte), und ich hab auch die Gelegenheit genutzt, ein paar Zeilen Außenperspektive zu verfassen.


netzpolitik.org - unabhängig & kritisch dank Euch.

Lustigerweise fragte mich Fefe an und verwies dabei auf einen fünf Jahre alten Rant über die re:publica, wo er mangels näherer Kenntnis der Konferenz sich über ein paar Vortragsüberschriften lustig machte und den Untergang der Blogs verkündete. Da könnte ich ja was zu machen. Hab ich auch gemacht. Wurde dann aber zensiert!!!1!

(Anm.d.Red.: Da hingen noch zwei Updates voller Werbung für die Re-Publika oder so dran. Das hab ich mal gelöscht, das verstößt hier gegen die Blog-Statute)

Das blog ich dann einfach hier:

Update:

Was fehlt: Im Sinne von neuen Trends der Blog-Welt in Richtung Content-Marketing möchte ich auch die Gelegenheit nutzen, die Fefe-kompatibelsten re:publica-Vorträge vorzustellen. Die re:publica findet wieder im Mai in Berlin ist und ist immerhin DIE Konferenz für „belanglose Labertaschen zum gemeinsamen Synchron-Twitter-Wichsen mit eigener Flickr-Group“, wie man 2009 hier lesen konnte. Wo gibt es sowas auch sonst? Also außer bei jedem Congress mittlerweile? In diesem Jahr mit dabei sind u. a. „Spy Animals!“, „Sex, Unicorns and Awesomesauce“, „Kaiserschmarrn statt Islam“ und „Rabbi und koscheren Gummibaerchen“.

Update:

Ich sehe gerade, die re:publica hat mehr netzpolitische Diskussionen und Vorträge als der gesamte letzte 31C3 Programmpunkte hatte. Ein klarer Fall von „Verlierer-Händchenhalten und Alternativen-WG-Group-Hug“. Nächstes Jahr auch mit Fefe auf der Bühne? Wir sollten eine Petition starten.

14 Kommentare

    1. Ich lese Fefe nicht und zwar wegen seiner mangelnden journalistischen, moralischen und diskursethischen Integrität. Wer ihn dennoch liest, kann von mir nicht erwarten, dass ich sie oder ihn noch irgendwie ernst nehme.

      In früheren Zeiten, hätte jetzt jemand ‚Popcorn!‘ gerufen.

    2. Was reaktionäre Auffassungen/Beiträge betrifft, nehmen sich beide „Blogger“ kaum etwas. Während Fefe in wenigen Zeilen den Maskulist*innen fröhnt, verkleidet Seemann seine Ode an den Kapitalismus in tausende Worte.

      1. Ist immernoch leichter zu ertragen als die einseitige XY Hetze aus den Feministen Blogs.

        …Re:Prublica !? ..wo Leute wie die Schramm Vorträge halten dürfen? Besser satirisch aufzeigen wie sinnfrei eine Aktivisten Veranstaltungen sein kann, hätte die Titanic nicht mal hingekriegt. Da kann man gleich Pegida Leute Vorträge halten lassen die uns mit Ihren Thesen und Ansichten bereichern.

  1. …sagt mal, nehmt ihr da ein verschwörungsblog ernst?! Fnords links und rechts, eher linksammlung als journalismus? Und zum fefeismus… ehrlich? Kritik, ohne diesen kontext voranzustellen… Das ist ja so, wie Ärzteromane als beitrag zum literaturnobelpreis zu thematisieren…

    Der blog ist manchmal respekt-, und geschmacklis aber jedenfalls ein guter feed, wenn man mit medien umgehen kann…

  2. Felix Leitner hat oben auf seinem Blog folgenden Titel angepinnt:
    „Wer schöne Verschwörungslinks für mich hat: ab an felix-bloginput (at) fefe.de!“

    Deswegen machte ich Felix Leitner auf die Bellsche Verschwörung aufmerksam und mailte ihm den base-search-Link, der auf den Artikel verweist, in dem die Existenz „verborgener Parameter“ postuliert wird.

    Fefe hat jedoch nichts daraus gemacht.
    Hätte er von diesem Artikel ausgehend im naturwissenschaftlichen Bereich recherchiert, wäre er auf die wacklige Theorie der „Schwarzen Löcher“ gestoßen, die Teil des Plans der Bellschen Verschwörer ist … wenn verborgene Parameter tatsächlich existieren.
    Seit 2008 tauchen immer mehr Hinweise und mathematische Beweise auf, dass Black Holes nicht das sein können, was uns seit einem Jahrhundert eingetrichtert wurde.
    So schrieb Andreas Müller bei scilogs am 28. Mai 2008 den Artikel „Schwarze Löcher existieren nicht“ und untermauerte seine These mit dem Informationsverlust nach der Verjüngung eines Tensors.
    Numerisch bewiesen wurde die Nicht-Existenz von Black Holes von Laura Mersini-Houghton von der University of North Carolina in Chapel Hill im Jahr 2014.

    Man muss von Politik, Kernphysik, Pharmakologie, Impfen, Chemtrails, den Illuminaten gar keine Ahnung haben, wenn man im Rahmen von Recherchen einfach Leute fragt, die auf dem jeweiligen Gebiet klüger sind.

    Fazit:
    Von den Taten Felix Leitners ist nichts zu mir gedrungen.
    Daher ist Felix Leitner aka Fefe für mich ein IT-Security-Specialist, der nicht recherchieren will, Daten nicht verknüpfen will.
    Sein Blog ist kurzweilig, jedoch thematisch stark beschränkt und wegen fehlender Recherche nur oberflächlich.

    Dass er an jeder Verschwörungstheorie interessiert ist, aber zu seinem 30ten virtuellen Geburtsag zugibt, viele Emails schnell in die digitale Tonne gekloppt zu haben, ist nicht nett:
    Felix Leitner: „Ich bin ein Freund der Datensparsamkeit, daher habe ich kein Archiv der Zuschriften über die Jahre.“

    1. „Oberflächlich“ mag er sein, aber Verschwörungen?

      Fefe trägt auf seinem Blog viele Informationen zusammen, oftmals dann auch unreflektiert und nicht recherchiert und im Bereich der persönlichen Meinung. Ansonsten packt er auch immer ein Link der Quelle mit dazu, so dass sich jeder selbst weitergehend informieren und belesen kann.
      Finde ich nicht verkehrt, denn dann kann sich jeder selbst ein Bild machen. Er muss gar nicht alles episch ausbreiten.

      Viele Dinge, die er dort kurz anreisst, sind letzten Endes einfach nur erschreckend. Er fasst eben kurz zusammen, was unsere Diktatoren jeden Tag aufs Neue tun, um uns unserer Rechte zu berauben. Und das alles ist zumindest inhaltlich korrekt, es ist belegbar.
      Er tritt dabei auch gelegentlich Leuten auf die Füße, siehe Feministinnen. Aber das sind auch Frauinnen, die ich persönlich ebenfalls nicht ernst nehmen kann.

      Ansonsten verteilt er halt seine Meinung, der man sich nicht anschließen muss. Aber dabei wirkt er auf mich oft vernünftiger als das, was im Fernsehen jeden Tag als Journalist oder Politiker präsentiert wird.

      Für mich gehört fefe’s BLOG jedenfalls zur täglichen Pflichtlektüre, weil dort oft auch wichtige Dinge angeschnitten werden, die in den Mainstreammedien oftmals auch bewusst keinen Platz finden.

  3. Soso, Michael „hab isch Komplexität oda was?“ Seemann liest fefe nicht, kann aber darüber schreiben und beschimpfen. o.O

    Und Julia „#killallmen“ Schramm — oha. :\

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