Dirk v. Gehlen im freitag-Interview: Meme sind die aktualisierte Version der Karikatur
Der SZ-Journalist Dirk von Gehlen hat Thilo Kasper im freitag ein Interview zu Internet-Memen und Urheberrecht gegeben. Er fordert ein Recht auf Remix, damit Kreativität und politische Meinungsäußerung – auch durch Meme – möglich sind: Das Urheberrecht darf kein strenges Rechtsgut sein, das in erster Linie Abmahnanwälte als Geschäftsmodell verwenden. Es muss dazu dienen, Kreativen…
Das Urheberrecht darf kein strenges Rechtsgut sein, das in erster Linie Abmahnanwälte als Geschäftsmodell verwenden. Es muss dazu dienen, Kreativen Verdienstmöglichkeiten für ihre Leistung zu schaffen. Meme legen offen, dass wir kein Remix-freundliches Urheberrecht haben. Gleichzeitig zeigen sie, was für tolle politische Meinungsäußerungen durch Remix entstehen können und dass diese Art der kreativen Artikulation vielleicht ein Teil der Meinungsfreiheit ist.
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Anna ist Co-Chefredakteurin bei netzpolitik.org. Sie interessiert sich vor allem für staatliche Überwachung und Dinge rund um digitalisierte Migrationskontrolle.
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Ein Kommentar zu „Dirk v. Gehlen im freitag-Interview: Meme sind die aktualisierte Version der Karikatur“
[…] “Bilder und Memes sind die Inhalte, die wir online am liebsten teilen“, sagt Paul Curran. Er ist für die Kommunikation und das Marketing bei Heykuers, dem Startup hinter Slipnote, zuständig. “Für uns sind diese Inhalte alles andere als trivial und wir wollen sie mit Slipnote in den Messenger bringen.” Aber geht das nicht längst? Nein, sagt Curran. “WhatsApp zum Beispiel ist für eine Menge Dinge gut, aber visuelle Inhalte stören den Kommunikationsfluß dort. Bei uns sind sie der zentrale Punkt.“ […]
Dieser Artikel ist älter als 11 Jahre, daher sind die Ergänzungen geschlossen.
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[…] “Bilder und Memes sind die Inhalte, die wir online am liebsten teilen“, sagt Paul Curran. Er ist für die Kommunikation und das Marketing bei Heykuers, dem Startup hinter Slipnote, zuständig. “Für uns sind diese Inhalte alles andere als trivial und wir wollen sie mit Slipnote in den Messenger bringen.” Aber geht das nicht längst? Nein, sagt Curran. “WhatsApp zum Beispiel ist für eine Menge Dinge gut, aber visuelle Inhalte stören den Kommunikationsfluß dort. Bei uns sind sie der zentrale Punkt.“ […]
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