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J!Cast 61: Email-Überwachung

Im J!Cast 61 befragt Laura Dierking Dr. Marc Störing zum Thema „Email-Überwachung“: Während gespeicherte Vorratsdaten und heimliche Online-Durchsuchungen im Zentrum aktueller Diskussionen stehen, erfährt eine alltäglichere und womöglich viel einfachere Form der Ermittlertätigkeit erst langsam zunehmende Bedeutung: die Überwachung von E‑Mails. Nachdem zunächst alle Provider die technischen Voraussetzungen für eine solche Überwachung schaffen mussten, ohne…

  • Markus Beckedahl

Im J!Cast 61 befragt Laura Dierking Dr. Marc Störing zum Thema „Email-Überwachung“:

Während gespeicherte Vorratsdaten und heimliche Online-Durchsuchungen im Zentrum aktueller Diskussionen stehen, erfährt eine alltäglichere und womöglich viel einfachere Form der Ermittlertätigkeit erst langsam zunehmende Bedeutung: die Überwachung von E‑Mails. Nachdem zunächst alle Provider die technischen Voraussetzungen für eine solche Überwachung schaffen mussten, ohne dass diese wesentlich genutzt wurden, befassen sich nunmehr die Gerichte mit der Frage, nach welchen Voraussetzungen eine solche Überwachung überhaupt erfolgen kann. Sind die Grundsätze der Telefonüberwachung anzuwenden oder lassen sich die Daten nicht viel einfacher dann beschlagnahmen, wenn gerade kein Telekommunikationsvorgang stattfindet und die Daten friedlich auf dem Server ruhen?

Und hier ist die MP3.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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2 Kommentare zu „J!Cast 61: Email-Überwachung“


  1. Da ist das doch im Prinzip genau das selbe wie bei der Onlinedurchsuchung. Wer sich auskennt kann sich schützen! Es geht im kern darum, dass Know-HOW nicht der einzige verbleibende Garant für Bürgerrechte sein darf.

    Schon heute laufen auf meinem privaten MX die Mails per SMTP verschlüsselt rein und raus und die Platte ist ebenfalls verschlüsselt. Wenn da jetzt ein Ermittler an Inhalte drankommen möchte muss ich nur noch rechtzeitig „shutdown ‑h now“ eintippen und schon sind die angeschmiert.

    Über Rechnergrenzen klappt das auch, wenn meine Kommunikationspartner per SMTP/TLS mit mir kommunizieren. Von „normaler“ Emailverschlüsselung mit PGP oder S/MIME hab ich bis zu diesem Punkt noch gar nicht mal gesprochen.

    Gruss

    Sven


    1. Horst Hartmann

      ,

      Die oben genannten Punkte sind quatsch, da die Mailprovider Hardware vorschalten müssen. Ob du die Mails nun verschlüsselt an den Provider schickst (Provider= Web.de / Gmx.de / T‑Online.de /etc) oder nicht, ist ganz egal, da diese dort sowieso unverschlüsselt für Schäuble bereitgestellt werden.

      Man kann sich aber schützen. Ich habe meine Mailkonten jetzt bei mailkonsortium.de – Die haben ihre Server im Ausland und müssen nichts rausgeben. Witzige Adressen haben die auch… passt für mich.

      Gruß
      Horst

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