Liebe Leser*innen,
nachdem Ende Juli binnen weniger Tage 70.000 Menschen aus Marokko in die spanische Exklave Ceuta flohen, mehr als 140 gestorben sind, und damit eine politische Krise in der EU ausgelöst wurde, gab es viele Spekulationen. Wer hatte im Hintergrund Strippen gezogen? Hat Marokko absichtlich weggeschaut? Hat Russland Menschen zur Flucht manipuliert?
Statt mitzuspekulieren, taten Kolleg*innen vom ORF das, was Journalismus in solchen Fällen leisten sollte: Sie sind der Sache auf den Grund gegangen und forschten in WhatsApp-Gruppen nach, ob an den Thesen etwas dran ist. Sie fanden keine Belege dafür. Mehr erfahrt ihr im Interview meines Kollegen Sebastian, das ich euch sehr empfehle – nicht nur, weil es zeigt, wie vielfältig Faktenchecks und Recherchen ablaufen können.
Wir sehen uns
Chris

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