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Unsubscribe – Kampagne für Menschenrechte von Amnesty International

Amnesty International hat die internationale Kampagne „unsubscribe – unite against human rights abuse in the „war of terror“ gestartet. Unsubscribe will die klare Message aussenden, dass man nicht länger die Menschenrechtsverletzungen im Namen des „Krieg gegen den Terrorismus“ toleriert. Governments take for granted that you support their actions in the war on terror. The truth…

  • Markus Beckedahl

Amnesty International hat die internationale Kampagne „unsubscribe – unite against human rights abuse in the „war of terror“ gestartet. Unsubscribe will die klare Message aussenden, dass man nicht länger die Menschenrechtsverletzungen im Namen des „Krieg gegen den Terrorismus“ toleriert.

Governments take for granted that you support their actions in the war on terror. The truth is you’ve never been given a choice. Until now. This is your chance to say NO, I didn’t sign up to a world governed by fear culture & accepting of racial discrimination. I didn’t sign up to secret detention, torture,… (more) rendition and the ill treatment of prisoners at Guantanamo Bay. Most petitions ask you to add your name to a list; this one asks you to take it off.

Die Kampagne nutzt ein ziemlich unübersichtliches Design. Villeicht ist das eine Anspielung an den MySpace-Zeitgeist. Allerdings geht damit ein wenig die sehr nette Einbindung an verschiedene Soziale Medien verloren. Auf der Seite kann sich man nach dem Vorbild von PledgeBank zu Aktionen bekennen, wie dass PersonX sich an einer Petition oder an der Verbreitung von Banner beteiligt hat. Das ist gut gelöst und sorgt für mehr Partizipation und Transparenz unter den freiwilligen Helfern (Im englischen auch Volunteers genannt). Nutzer können Bilder und eigene Ansichten hochladen. Man kann sich auf der Seite auch direkt verschiedenen Gruppen in diversen Social-Networks anschliessen.

Es gibt verschiedene Widgets wie Filme, Slideshows und Banner zum einbetten in die eigene Webseite. Hier ist mal der gute Kampagnenfilm:

Insgesamt eine interessante Netz-Kampagne mit vielen Social Media-Komponenten, die leider an einer noch etwas komischen Usability leidet. Aber vielleicht ist das gerade Teil der Strategie von „Unsubscribe“.

Hab ich schon geschrieben, dass wir auch gerne mal in Kundenprojekten unsere Vorstellungen von zeitgemässen Netz-Kampagnen umsetzen würden? Wer daran Interesse hat, kann sich gerne bei newthinking communications melden. Wir haben genug Ideen und Erfahrungen in der digitalen Welt.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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5 Kommentare zu „Unsubscribe – Kampagne für Menschenrechte von Amnesty International“


  1. Tante Emma

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    Hab ich schon geschrieben, dass wir auch gerne mal in Kundenprojekten unsere Vorstellungen von zeitgemässen Netz-Kampagnen umsetzen würden?

    Dann macht doch mal sowas gutes wie diesen Film.


  2. Gerne, wenn es dafür etwas Budget gibt.


  3. […] diese Orientierung auch ziemlich nötig, denn das Design der Website schafft dies nicht, wie auch netzpolitik meint, wo ich auf die Kampagne gestoßen […]


  4. na super, geht nur mit gültiger emailadresse.…


  5. […] International hat die internationale Kampagne “unsubscribe – unite against human rights abuse in the “war of terror” gestartet. Unsubscribe will die klare Message aussenden, dass man nicht länger die […]

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