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Lobbyistenmystizismus und Konsumrevolte

Peter Rantasa, Direktor des mica – music information center austria, hat beim ORF einen netten Artikel zu Digitaler Musik und DRM geschrieben: Lobbyistenmystizismus und Konsumrevolte. Neutrale Studien, die Auskunft über Geldflüsse und ‑verteilung im Musikgeschäft geben, wären dringend nötig. Viele Zahlen basieren heute weitgehend auf Industrieschätzungen. Und wenn wir die Fakten besser sehen, wird sich…

  • Markus Beckedahl

Peter Rantasa, Direktor des mica – music information center austria, hat beim ORF einen netten Artikel zu Digitaler Musik und DRM geschrieben: Lobbyistenmystizismus und Konsumrevolte.

Neutrale Studien, die Auskunft über Geldflüsse und ‑verteilung im Musikgeschäft geben, wären dringend nötig. Viele Zahlen basieren heute weitgehend auf Industrieschätzungen. Und wenn wir die Fakten besser sehen, wird sich die Frage von selbst beantworten, ob wir es hier tatsächlich bloß mit Ideologien zu tun haben, wie uns der Vertreter der derzeit wirtschaftlich dominanten Großunternehmen nahe gelegt hat, oder mit konkreten Verteilungskämpfen um Modernisierungsgewinne im Zuge eines technischen Strukturwandels – mit einer echten Chance auf Emanzipation bisher benachteiligter Gruppen. Die laufenden Diskussionen um Privatkopie, Leermedienabgabe oder „Cultural Flat Rate“ werden uns zeigen, was wir gelernt haben.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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Ein Kommentar zu „Lobbyistenmystizismus und Konsumrevolte“


  1. DieterK

    ,

    Ausgerechnet der Lehrer Dieter Gorny, der als Geschäftsführer der börsennotierten VIVA-AG mit seinem angelesen new-economy-Vokabular extrem unangenehm als Marktradikaler aufgefallen ist, jammert jetzt im Auftrag des musikindustriellen Kartells nach Subventionen. WIDERLICH!

    Und (höchst wahrscheinlich) findet er auch noch bei den (größtenteils) ahnungslosen Politikern Gehör …

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