Der Verein Freie Netzwerke e.V. mit seiner Kampagne Freifunk statt Angst wird in den nächsten Wochen „Freifunk-Freedom-Fighter-Boxen“ an offenen Plätzen (z.B. Cafes und Bars) in Berlin verteilen. Bei den Boxen handelt es sich um Router die mit einer neuen Firmware ausgestattet wurden; sie können sich einen bestehenden Internetzugang teilen und betreiben ein offenes WLAN. Damit sowohl Betreiber als auch Nutzer anonym bleiben werden alle Verbindungen über einen VPN nach Schweden getunnelt. Dadurch wird auch das Problem der Störerhaftung umgangen. Bisher haftet der Betreiber eines offenen WLANs für das, was die Nutzer dort tun. Das führte dazu, dass viele Cafes und Bars ihre offenen WLANs schlossen und diese nur noch nach Anmeldung nutzbar waren. Mit den FFF-Boxen können wieder offene WLANs angeboten werden, ohne Gefahr zu laufen, angeklagt zu werden und mit zumindest einer hohen Anwaltsrechnung sitzen zu bleiben. Mit der Aktion wollen die Freifunker „ein Zeichen gegen die Störerhaftung setzen und [sich] für offene und anonyme Internet-Zugänge engagieren.“
Weitere Informationen und eine Kontaktadresse findet sich bei freifunk.net.