Open Source Marketing bringt ja etliche Vorteile mit sich, wenn man es richtig einsetzt. Allerdings eignet es sich offensichtlich nicht für alle Produkte, wie derzeit die Firma Chevy in den USA feststellen muss. Diese verkauft SUVs, das sind diese riesigen Gelände-Sportwagen, welche massiv die Umwelt verpesten und in den USA gross in Mode sind. Chevy hat eine Webseite aufgesetzt, wo Internetnutzer eigene SUV-Werbespots zusammenklicken können. Die Idee ist ja eigentlich prima, aber ich vermute mal, dass nicht damit gerechnet wurde, dass nun massiv von SUV-Kritikern die Plattform zum Culture Jamming genutzt wird, um in Werbespots auf die ökologischen Schäden hinzuweisen. Oder war das so geplant, frei nach dem Motto „Auch schlechtes Marketing ist gutes Marketing“?
CNet hat auch noch einen Artikel dazu: GM slow to react to nasty ads. Und auf der Webseite „Heavy on the Chevy“ kann man die besten Kritiker-Videos bewerten.
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3 Kommentare zu „Culture Jamming mit Open Source Marketing“
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Aha, also wenn eine Firma einen Malwettbewerb veranstaltet, dann heißt das jetzt wohl „Open-Source-Marketing“? Und wenn irgendwelche Leute Schnurrbärte auf Plakate kritzeln, dann heißt das jetzt „Culture-Jamming“?
Is ja Klasse :-).
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[…] Dem ist nichts hinzuzufügen. (Via netzpolitik.org) Abgelegt unter: Propaganda Tags: Chevy, Tahoe, Chevy Tahoe, SUV, Offroader, Geländewagen, Traktor, Chevrolet — Sandro @ 10:11 […]
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[…] Wie ich erst jetzt im Beitrag “Culture Jamming mit Open Source Marketing” von Netzpolitik entdeckt habe, hat das Subvertising, eine Taktik des Culture Jamming Werbung in ihrer Botschaft gegen das beworbene Produkt umzudrehen, durchaus das Zeug zur Massenbewegung. […]
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