Wael Ghonim, Google-Mitarbeiter und ägyptischer Revolutionär, hat CBS 60 Minutes ein Interview gegeben. Ghonim, der eine große Feycebook-Gruppe zur Sammlung von Polizeigewalt betrieben hat, war 12 Tage in ägyptischer Haft. Er äußert interessante und reflektierte Ansichten über das, was ihm dort geschehen ist. Zum Beispiel hegt er keinen Groll auf seine Folterer. Zu CBS 60…
Wael Ghonim, Google-Mitarbeiter und ägyptischer Revolutionär, hat CBS 60 Minutes ein Interview gegeben. Ghonim, der eine große Feycebook-Gruppe zur Sammlung von Polizeigewalt betrieben hat, war 12 Tage in ägyptischer Haft. Er äußert interessante und reflektierte Ansichten über das, was ihm dort geschehen ist. Zum Beispiel hegt er keinen Groll auf seine Folterer.
Übrigens: Kurz nach seiner Freilassung hatte er einem ägyptischen Sender ein Interview gegeben, das heute von einigen als erneuter Zündfunke der ägyptischen Revolution bezeichnet wird.
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Dipl.-Psych. Linus Neumann war seit 2010 mehrere Jahre Mitglied der Netzpolitik-Redaktion und ist einer der Sprecher des Chaos Computer Clubs.
Zusammen mit Tim Pritlove macht er den wöchentlichen Podcast Logbuch:Netzpolitik.
Er arbeitet in Berlin bei einem Unternehmen im Bereich der IT-Sicherheit.
Ab und an twittert er ein bisschen Unsinn. Per E-Mail erreicht man ihn hier.
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6 Kommentare zu „60 Minutes: Wael Ghonim“
chuck
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Hallo,
guter Artikel – ich wollte Euch nur auf einen Rechtschreibfehler aufmerksam machen: „Feycebook-Gruppe“.
Beste Grüße,
Chuck
Name (pflicht)
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Von der Bedeutung letzteren Interviews für den Umschwung der Revolution hatte ich schon gehört, es aber noch nicht gesehen. Die Reaktion Ghonims auf die Bilder der Toten wurde beschrieben als der Wendepunkt, an dem aus dem Aufstand der Jugend auch der Aufstand der Älteren wurde. Danke für den Link.
Ich kann nur empfehlen, dieses Interview anzuschauen. Insbesondere auch die Teile 3 und den kürzeren Teil 4.
„Wir werden gewinnen, weil unsere Tränen aus unseren Herzen kommen, weil wir einen Traum haben und weil wir überzeugt sind, dass, falls sich jemand unserem Traum in den Weg stellt, wir bereits sind zu seiner Verteidigung zu sterben.“
„Die einzige Barriere die eine Revolution verhindert ist die psychologische Barriere der Angst, alle diese Regime basieren auf Angst und wenn es gelingt diese Barriere zu überwinden wird auch die Revolution gelingen.“
Moon
,
Wo wir dabei sind, noch ein Fehler: man hegt Groll gegen jemanden, nicht auf jemanden.
[…] langfristigen Ausfällen des Internets. Wael Ghonim hatte darauf hingewiesen hat, dass das Abschalten des Netzes sicherlich dazu beigetragen hat, dass die Menschen wütend auf die Straße gingen. Nachdem die Revolution nun geglückt zu sein […]
Dieser Artikel ist älter als 15 Jahre, daher sind die Ergänzungen geschlossen.
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6 Kommentare zu „60 Minutes: Wael Ghonim“
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Hallo,
guter Artikel – ich wollte Euch nur auf einen Rechtschreibfehler aufmerksam machen: „Feycebook-Gruppe“.
Beste Grüße,
Chuck
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Von der Bedeutung letzteren Interviews für den Umschwung der Revolution hatte ich schon gehört, es aber noch nicht gesehen. Die Reaktion Ghonims auf die Bilder der Toten wurde beschrieben als der Wendepunkt, an dem aus dem Aufstand der Jugend auch der Aufstand der Älteren wurde. Danke für den Link.
Ich kann nur empfehlen, dieses Interview anzuschauen. Insbesondere auch die Teile 3 und den kürzeren Teil 4.
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„Wir werden gewinnen, weil unsere Tränen aus unseren Herzen kommen, weil wir einen Traum haben und weil wir überzeugt sind, dass, falls sich jemand unserem Traum in den Weg stellt, wir bereits sind zu seiner Verteidigung zu sterben.“
„Die einzige Barriere die eine Revolution verhindert ist die psychologische Barriere der Angst, alle diese Regime basieren auf Angst und wenn es gelingt diese Barriere zu überwinden wird auch die Revolution gelingen.“
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Wo wir dabei sind, noch ein Fehler: man hegt Groll gegen jemanden, nicht auf jemanden.
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Nett. Aber wo ist die deutsche Übersetzung?
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[…] langfristigen Ausfällen des Internets. Wael Ghonim hatte darauf hingewiesen hat, dass das Abschalten des Netzes sicherlich dazu beigetragen hat, dass die Menschen wütend auf die Straße gingen. Nachdem die Revolution nun geglückt zu sein […]
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