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Die US-Kabel zu ACTA

La Quadrature du Net hat von Wikileaks alle relevanten US-Kabel zu ACTA aus dem letzten Leak bekommen: WikiLeaks Cables Shine Light on ACTA History. Auf ihrer Seite beschreiben sie in einer Auswertung, wie die USA seit 2006 den ACTA-Prozess gesteuert haben, um ihre Interessen und die der US-Industrie-Lobbyies im Rahmen der Verhandlungen vorbereitet haben. La…

  • Markus Beckedahl

La Quadrature du Net hat von Wikileaks alle relevanten US-Kabel zu ACTA aus dem letzten Leak bekommen: WikiLeaks Cables Shine Light on ACTA History. Auf ihrer Seite beschreiben sie in einer Auswertung, wie die USA seit 2006 den ACTA-Prozess gesteuert haben, um ihre Interessen und die der US-Industrie-Lobbyies im Rahmen der Verhandlungen vorbereitet haben.

La Quadrature du Net obtained exclusive access to the WikiLeaks US diplomatic cables regarding the Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA). Although they only give a partial account of the history of this secretly-negotiated agreement, these cables shed an interesting light on the coming into being of ACTA. They show the prime role of the US in the advent of this extremist imposition of violent sanctions against citizens and their fundamental rights. The cables expose the stakes and debates surrounding the participation of developing countries, as well as the evolution of the position of European Union during the negotiations.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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6 Kommentare zu „Die US-Kabel zu ACTA“


  1. Klardoch, die USA sehen sich wohl immer noch als Herrscher über die ganze Welt.

    Demokratie funktioniert doch nur wenn die einzelnen Länder über solche Sachen selbst entscheiden können und nicht von ausländischen Mächten dazu gezwungen werden dieses oder jenes Gesetz an der Bevölkerung vorbei zu entscheiden.

    ACTA ist nur ein Beispiel dafür wie die USA durch ihren herrschaftsanspruch die Demokratie in anderen Ländern zu unterlaufen versuchen. Deswegen war ACTA ja so lange geheim gehalten um zu verhindern das die Bevölkerung eine Chance bekommt sich einzumischen.

    Die Demokratie ala USA ist schlichtweg nur eine farce !


    1. Longcolt

      ,

      @Anti USA
      Sie sollten nicht vergessen das die europäischem Staaten nur allzu gerne bereit waren den Inhalten in ACTA zu folgen!


  2. Bitte nicht mit der heißen Nadel übersetzen. In diesem Kontext heißt „cable“ nicht Kabel, sondern Depesche.


  3. Zwischen der Position des Handelsdirektion der EU vor 2–3 Jahren und der US-Handelsposition gibt es marginale Differenzen. Nur bitte beachten, dass die Handelspolitik immer ein Eigenleben hat, und von einer besonderen Klasse von Verhandlungsführern dominiert wird.


  4. Versucht ihr hier Neusprech zu entablieren?
    ‚cable’ ist eine Abkürzung für ‚cablegram’ und lässt sich in etwa mit ‚Drahtbericht’ übersetzen.
    US-Kabel assoziiere zumindest ich mit „Meterware, als Ring lieferbar“


  5. […] damit diese SOPA-ähnliche Gesetze verabschieden? Und was ist mit ACTA, dem wesentlich von US-Lobbying getriebenen Abkommen, das erst vor wenigen Monaten u.a. auch von den USA unterschrieben wurde und das ähnliche […]

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