EU ringt um EinigungDas sind die strittigen Fragen beim Digitalen Euro

Das Europäische Parlament sucht eine gemeinsame Position zum Digitalen Euro. Ein besonders umstrittener Vorschlag ist nun erst einmal vom Tisch, Themen wie Datenschutz und sogenannte Haltelimits aber noch offen. Viel Zeit für eine Einigung bleibt nicht mehr.

  • Anna Ströbele Romero
  • Leonhard Pitz
Ein erleuchtetes Euro-Zeichen vor einem Hochhaus in der Dämmerung.
Schon in drei Jahren will die Europäische Zentralbank den Digitalen Euro ausgeben. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Masood Aslami

Dass einer Person der Zugang zu Visa, Mastercard, Paypal und Co. abgestellt werden kann und wie schwer der Alltag dadurch wird, haben in letzter Zeit mehrere Fälle gezeigt. Auch deshalb will sich die Europäische Union beim Bezahlen unabhängiger von US-Anbietern machen. Schon vor drei Jahren stellte die EU-Kommission den Gesetzentwurf für den Digitalen Euro (D€) vor, seitdem wird er verhandelt.

Die Mitgliedstaaten einigten sich im Dezember auf ihre Position und auch im Parlament scheint es einen Durchbruch gegeben zu haben. Dort waren die Verhandlungen zeitweise ins Stocken geraten. Wie Euronews berichtete und aus Verhandlungskreisen gegenüber netzpolitik.org bestätigt wurde, haben sich die zuständigen Abgeordneten darauf geeinigt, dass man mit dem Digitalen Euro sowohl online als auch offline bezahlen können soll. Dem war ein monatelanger Streit vorausgegangen.

Bankenlobby hat erst einmal das Nachsehen

Der für das Thema zuständige Berichterstatter im EU-Parlament, Fernando Navarrete von der konservativen Europäischen Volkspartei (EVP), hatte zunächst einen sogenannten Konditionalitätsmechanismus vorgeschlagen. Demnach hätte die Europäische Zentralbank (EZB) nur dann einen Online‑D€ launchen dürfen, wenn es bis zum Start kein privatwirtschaftliches pan-europäisches Bezahlsystem gegeben hätte.

Navarrete bekam dafür vor allem Lob von der Bankenlobby. Sie befürchtet, durch den D€ Einlagen zu verlieren und Profite bei den Zahlungen einzubüßen und treibt deswegen Wero als Alternative zu bestehenden Zahlungsmitteln voran. Schon in der vorherigen Legislaturperiode wurde der EVP vorgeworfen, den Digitalen Euro im Sinne der Banken zu verschleppen. Und auch ein Bericht der Organisation Finanzwende zeigte jüngst auf, wie die Banken erfolgreich gegen den Digitalen Euro lobbyieren.

Die EZB, die EU-Kommission und die Fraktionen von links (The Left) über sozialdemokratisch (S&D) bis liberal (Renew) hatten sich hingegen für einen D€ ausgesprochen, der sowohl on- als auch offline funktioniert. Auch der bei der EU-Kommission für den D€ zuständige Ulrich Clemens sagte vor kurzem bei einer Veranstaltung, es müsse “von Anfang an” eine Online- und Offline-Variante geben. Das sei eine grundlegende Voraussetzung, damit der Digitale Euro erfolgreich sein wird.

Aus der Wissenschaft erhielten die EVP-Pläne ebenfalls spürbaren Gegenwind: “Ein starker Digitaler Euro erfordert sowohl Online- als auch Offline-Funktionalität”, schrieb das Leibniz-Institut für Finanzforschung (SAFE). Kompromisse, die ausschließlich auf Online- oder ausschließlich auf Offline-Nutzung setzen, würden den strategischen Wert des Projekts schmälern. Im Januar warnten gleich 70 Ökonom:innen vor einer Aushöhlung des Vorhabens.

Welche dieser kritischen Stimmen den Berichterstatter Navarrete letztlich davon überzeugte, die Konditionalität fallen zu lassen, ist offen.

Kommt die schrittweise Einführung des Digitalen Euro?

Dennoch ist im Parlament noch keine Einigung in Sicht. Im Gegenteil: Die Verhandlungen sind in vollem Gange. Die zentrale Abstimmung im Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON) war eigentlich für den 5. Mai geplant gewesen. Doch weil es noch zu viel zu besprechen gibt und die Visionen bislang zu unterschiedlich sind, wurde die Abstimmung auf den 23. Juni verschoben. Brüsseler Beobachter:innen zeigen sich davon wenig überrascht.

Alles netzpolitisch Relevante

Drei Mal pro Woche als Newsletter in deiner Inbox.


Jetzt abonnieren

So steht derzeit die Frage im Raum, ob der Digitale Euro stufenweise eingeführt werden könnte. Dabei geht es nicht nur um Online- oder Offline-Funktionalität, sondern auch um die Frage, ob man schon zum Start sowohl physisch im Handel als auch beim Online-Shopping bezahlen kann und ob Nutzer:innen ihren Freund:innen und Bekannten auch privat Digitale Euros schicken können.

Die Banken begrüßen diesen Ansatz, auch weil er ihnen mehr Zeit geben würde, die eigene IT-Infrastruktur für den Digitalen Euro umzubauen. “Bei der schrittweisen Einführung geht es nicht um eine Verwässerung, sondern um die Nachfrage des Marktes und eine erfolgreiche Einführung”, sagte etwa Katharina Paust-Bokrezion von der Deutschen Bank bei einer Podiumsdiskussion im vergangenen März.

Aus Sicht von Befürworter:innen des Digitalen Euros könnte eine stufenweise Einführung auch Verzögerungen bei dessen Einführung verhindern. Sollte die Offline-Variante länger brauchen, könnte so schon einmal mit der Online-Variante gestartet werden, statt dass sich beide verspäten.

Datenschutz auch für kleinere Zahlungen

Für Diskussionen werden voraussichtlich auch noch weitere wichtige Vorschriften für die Digitale Währung sorgen, die etwa Datenschutz und Privatsphäre betreffen. Diese Themen wurden in den Verhandlungen noch nicht im Detail besprochen.

Der Linken-Abgeordnete Martin Schirdewan setzt sich für ein höheres Datenschutzniveau beim Online‑D€ ein. Gegenüber netzpolitik.org erklärte er: “Wir brauchen einen Privatsphäre-Schwellenwert bei kleineren Zahlungen, der ähnlich wie Bargeld die höchstmögliche Anonymität gewährleistet.” Ähnlich lautende Änderungsanträge finden sich quer durch das politische Spektrum. Markus Ferber von der bayerischen CSU etwa schlägt einen Schwellenwert von 100 Euro pro Transaktion vor.

Der Schattenberichterstatter für die Grünen-Fraktion, Damian Boeselager (Volt), schlägt darüber hinaus vor, dass für den D€ das Prinzip “privacy by design and default” (Datenschutz als Standard) gelten soll. Kryptografische Verfahren und „neueste Technologien“ sollen demnach ermöglichen, dass Daten minimiert und nicht verknüpft werden. Dass sich Menschen gegenüber Zahlungsdienstleistern mit biometrischen Daten identifizieren müssen, will Boeselagers Fraktion ebenso wie die fraktionslose Abgeordnete Sibylle Berg (Die PARTEI) verbieten.

Verschiedene Ansichten gibt es hingegen beim „zentralen Zugangspunkt“ (single-access-point). Mit seiner Hilfe sollen einerseits die Haltelimits durchgesetzt, andererseits aber auch der Wechsel zwischen verschiedenen Zahlungsdienstleister ermöglicht werden. Während die meisten Fraktionen auf diesen Vorschlag der Kommission setzen, plädiert etwa Berg für eine dezentrale Speicherung, wie sie auch der Europäische Datenschutzausschuss vorschlägt.

Wie viel Digitale Euro dürfen wir halten?

Die Haltelimits legen fest, wie viele Digitale Euros jede:r Nutzer:in halten darf. Das soll vor allem verhindern, dass die Europäer:innen zu viel Bankguthaben in Digitale Euros umtauschen und den Banken damit die privaten Einlagen ausgehen. Umgekehrt verringert ein zu niedriges Haltelimit möglicherweise die Attraktivität des Digitalen Euros.

Selbst die EVP ist sich hier nicht einig. Eine Mehrheit um Berichterstatter Navarrete, zu der auch Markus Ferber (CSU) gehört, sorgt sich vor allem um die Finanzstabilität und will dies zum zentralen Maßstab bei der Bestimmung der Limits machen. Andere EVP-Abgeordnete stimmen eher mit Sozialdemokrat:innen, Grünen und Linken überein und wollen, dass Haltelimits nicht zu niedrig angesetzt werden.

Wir sind ein spendenfinanziertes Medium.

Unterstütze auch Du unsere Arbeit mit einer Spende.


Jetzt spenden

Bisher wurden Haltelimits zwischen 500 und 3000 D€ pro Person diskutiert. Von den Abgeordneten haben nur die wenigsten konkrete Zahlen vorgeschlagen. Stärker diskutiert wird hingegen, wer die verschiedenen Haltelimits setzen darf. Teile der EVP sowie die liberale Renew-Fraktion wollen, dass die Kommission die Haltelimits bestimmt. Sozialdemokrat:innen, Grüne und Linke sowie einzelne EVP-Abgeordnete sehen hier die EZB in der Verantwortung.

Die Mitgliedstaaten haben sich bereits darauf geeinigt, selbst eine Obergrenze für die Obergrenze setzen zu wollen. Die EZB dürfte das jeweilige Haltelimit somit nur unterhalb dieser Obergrenze festlegen. Die Mitgliedstaaten brachten auch eine Obergrenze von null Euro für Unternehmen ins Spiel. Dank einer automatischen Umwandlung und der Verknüpfung mit einem herkömmlichen Bankkonto könnten Unternehmen dann zwar trotzdem in D€ Geschäfte abwickeln, selbst jedoch keine Digitalen Euros halten.

Europäische Zentralbank scharrt mit den Hufen

Bis wann all diese Fragen geklärt sind? Markus Ferber von der CSU sagt: „Unser Ziel bleibt unverändert, die Verhandlungsposition des Europäischen Parlaments noch vor der Sommerpause zu fixieren.“

Dass sich das Parlament bis dahin auf den Digitalen Euro einigt, ist wichtig für den Zeitplan. Die Europäische Zentralbank, die das Projekt maßgeblich vorantreibt, scharrt schon mit den Hufen. Im Jahr 2029 möchte sie den Digitalen Euro unter die Menschen bringen. Und schon im nächsten Jahr sollen die eigenen Mitarbeitenden in einem gemeinsamen Pilotprojekt mit anderen europäischen Zentralbanken den D€ testen.

Für die Vorbereitungen braucht die EZB Klarheit darüber, was die europäischen Gesetzgeber für den D€ vorschreiben. Die Zentralbank bestätigt auf netzpolitik.org-Anfrage, dass der Zeitplan des Projekts an den Gesetzgebungsprozess gebunden ist. Bisher rechneten die EZB und die Bundesbank damit, den Zeitplan einhalten zu können, wenn das Gesetz bis 2026 verabschiedet ist.

Ob das aktuell noch gilt, lässt die EZB auf Anfrage offen. Fest stehe hingegen, dass das Pilotprojekt 2027 anlaufen wird, “auch wenn das Gesetzgebungsverfahren bis Ende 2026 noch nicht abgeschlossen sein sollte”, schreibt eine Sprecherin. Und sie fügt hinzu, dass die EZB die Vorbereitungen eines “potenziellen” Digitalen Euros weiter vorantreiben werde, auch wenn der EZB-Rat erst dann eine Entscheidung über dessen Ausgabe treffen werde, wenn die Regulierung der EU verabschiedet wurde.

Trilog unter Zeitdruck

Damit es dazu kommt, müssen sich nicht nur die Abgeordneten unter sich einig werden, sondern auch mit den Mitgliedsstaaten. Solche Trilog-Verhandlungen könnten in der ersten Juli-Hälfte starten, bevor in Brüssel die Sommerpause beginnt. Die Verhandlungen können sich dann ohne weiteres über mehrere Monate hinziehen; bei der KI-Verordnung lagen zwischen Parlamentsposition und endgültiger Annahme rund neun Monate.

Immerhin einigten sich EU-Parlament, Kommission und Rat vergangene Woche noch einmal offiziell darauf, den Digitalen Euro mit höherer Priorität zu behandeln und den Gesetzesprozess noch in diesem Jahr abzuschließen. Wie lange die Verhandlungen aber am Ende tatsächlich dauern werden, hängt maßgeblich davon ab, was das Parlament demnächst beschließt und wie sehr sich seine Position von der des Rates unterscheidet. Sollten die Position weit auseinanderliegen, werde es überaus schwierig, die gesetzte Frist bis zum Jahresende noch einzuhalten, heißt es in Brüssel.

Über die Autor:innen

  • Anna Ströbele Romero
    privat

    Anna berichtet als freie EU-Korrespondentin aus Brüssel. Sie interessiert sich für die Regulierung von Plattformen, digitale Souveränität und Cybersicherheit. Mit großer Neugier verfolgt sie, wie die Digitalisierung in anderen Ländern angegangen wird.

    Kontakt: E-Mail (OpenPGP)

  • Leonhard Pitz

    Neben seinem Studium der Internationalen Beziehungen in Dresden arbeitet Leonhard als freier Journalist. Er interessiert sich besonders für EU-Politik, Überwachung, Medien und die Polizei. Von September bis November 2023 war er Praktikant bei netzpolitik.org.

    Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Mastodon, Bluesky,


Veröffentlicht

Kategorie

Ergänzungen

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Bitte keine reinen Meinungsbeiträge. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

7 Kommentare zu „Das sind die strittigen Fragen beim Digitalen Euro“


  1. So wie das aussieht wird das Projekt zum Rohrkrepierer. Die Geschäftsbanken müssen auf jeden Fall rausgehalten werden und der D€ darf nicht mit Gebühren verbunden sein. Auch muß die Transaktion absolut anonym ablaufen und nicht nur bis zu 100 Euronen, sondern mindestens bis zur Grenze der Meldepflicht wegen Geldwäsche. Ein Haltelimit ist nicht akzeptabel. So wird der D€ wohl keine Akzeptanz finden.


  2. Henry Schmidt

    ,

    Ich brauch den Mist rein gar nicht! Das Buchgeld zum überweisen von Geldbeträgen reicht völlig aus! Mit dem Bargeld kann man jederzeit ohne technischen Firlefanz anonym bezahlen!!! Wenn der E‑Euro so wie Bargeld sein soll warum lässt man dann nicht das Bargeld weiter zu. Ich bleibe bei Bargeld und für Miete, Strom, etc. wird mit Buchgeld bezahlt!!! Basta!!!


  3. P2P- und Offline-Zahlungen und so sind cool, aber aus Bürgerrechtsperspektive gehts ja um Anonymität und Kontrolle ..also Macht. Insofern war der Satz zur Privatsphäre im Artikel („Diese Themen wurden in den Verhandlungen noch nicht im Detail besprochen.“) ein echter Schmunzler.

    Was das betrifft habe ich den Eindruck, dass Politik und auch die allgemeinere Berichterstattung an machtrelevanten Stellen oft sehr unscharf wird.

    „Höchstmögliche“ Anonymität ist z.B. sowas. Das kann alles und nichts bedeuten, erst recht in 10 Jahren nach der Dritten Reform. Ich nehme an, wenn man nur eine Wurstschnur zur Hand hat, ist ein damit gesicherter Bungee-Sprung eben auch die Variante mit der „höchstmöglichen“ Sicherheit.

    Wir wissen ja eh: Der digitale Euro wird ein sehr dezentrales System auf vielen Ebenen weitestgehend zentralisieren; liegt einfach in der Natur unserer technischen Infrastruktur. Diese Zentralisierungsrisiken werden wir nicht entgehen. Metadaten und Zahlungsdaten, die wir heute in besten Absichten nicht verknüpfen oder gar nicht erst erheben, lassen sich morgen unter anderen politischen Vorzeichen ziemlich problemlos zusammenführen.

    Auch dieser Schwellenwert für die (mutmaßlich etwas bürgerrechtsfreundlichere) Offline-Variante wirkt auf mich wie ein politisches Vehikel. Solche Werte laden ja geradezu dazu ein, später angepasst zu werden. Wickeln wir das dann in Terrorismus, Kinderschutz oder Steuerhinterziehung oder so. Es kommt mir so vor, als könne ich die dabei entstehende Salami-Dynamik bereits riechen.

    Ein guter digitaler Euro, auf den wir uns als demokratische Zivilgesellschaft einlassen können, muss deshalb auch den nächsten Rechtsruck überstehen, ohne dabei zu einem massiven Kontrollinstrument zu werden. Mit ein bisschen Glück auch noch den übernächsten. Und dann der Dritte, das ist dann das Problem der nächsten Generation.


  4. Marvin

    ,

    Euronews hat ein zentrales Problem auf den Punkt gebracht: „A state-issued digital currency could give governments unprecedented visibility over citizens’ spending — and, potentially, the power to restrict it.“
    Das in der Hand von Brüssel und Berlin, die gegen den Widerstand der Verfassungsgerichte seit über zwei Jahrzehnten eine Vorratsdatenspeicherung einführen wollen, die inzwischen routinemäßig die Bankkonten von Regierungskritikern sperren lassen: Gute Nacht.

    Die Haltelimits sollen wohl eher Kritiker beruhigen. Was hindert die Kommission, die später einfach zu erhöhen?


  5. Voltaire

    ,

    Für mich gibt es keine strittigen Fragen zum digitalen Euro. Das ist damit begründet, dass ich alle meine variablen Lebenshaltungskosten ausnahmslos in bar bezahle. Es geht NIEMANDEN etwas an, wann, wo ich wieviel Geld für was ausgebe!

    Carpe diem.


  6. Anonym

    ,

    Ein zentrales System betrieben von der EZB, welches alle digitalen Zahlungen von den Bürgern bearbeitet, lässt sich aus meiner Sicht grundsätzlich nicht mit dem Datenschutz vereinbaren.

    Warum behalten wir nicht einfach das bestehende dezentrale System der Banken (es gibt auch Genossenschaftsbanken oder man kann weitere Banken gründen). Zur Echtzeit-Überweisung (SEPA Instant Credit Transfer) könnte man einfach eine Echtzeit-Lastschrift gesellen. Authentifizieren könnte man solch einen request via JWT, den man per NFC im Laden oder OAuth mit der Bankwebsite in Internet generiert (ähnlich wie 3D Secure (VISA Secure, MasterCard Identity Check)). Ein Großteil der Infrastruktur für die Zahlungsabwicklung ist mit der Echtzeit-Überweisung vorhanden.

    Bei offline Zahlungen ist es sowieso schwierig double spending zu verhindern, da man sehr einfach und günstigquasi unendlich Kopien erstellen kann. Die aktuellen Vorschläge nutzen Limits und spätere Online-Konsolidierung. Warum bei offline nicht einfach vorerst mal bei Bargeld bleiben?


  7. Mutant77

    ,

    Für die letzten konto Sperrungen hierzulande war doch die EU verantwortlich. Und dabei hat man keine Skrupel Menschen komplett von allen Zahlungsverfahren auszusperren. ohne urteil, aufgrund von Meinungsäußerungen. Ich vertraue der EU nicht.

Schreibe eine Ergänzung!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert