Auf den PunktÜberweisungen sollten keine privaten Daten offenbaren.

  • Timur Vorkul

Liebe Leser*innen,

wer schon mal Geld an die falsche Person geschickt hat, kennt das Gefühl: Man ärgert sich – und schämt sich obendrein, wenn man dabei auch noch auf Betrüger*innen reingefallen ist.

Gut, dass es nun eine Funktion gibt, die solchen Fehlüberweisungen entgegenwirken soll. Mit der sogenannten Empfängerüberprüfung sollen Bankkunden prüfen, ob die eigene Überweisung tatsächlich an die gewünschte Person geht.

Allerdings möchte ich, wenn ich Geld sende, nicht unbedingt erfahren, wie die Person noch so heißt oder gar, wer dieses Konto außerdem noch nutzt. Umgekehrt möchte auch ich nicht, dass meine Daten auf diesem Weg Dritten sichtbar gemacht werden, nur weil diese mir Geld schicken. Und gerade hier hakt die praktische Umsetzung derzeit noch.

Ich finde, Überweisungen sollten ausschließlich dem Zahlungsverkehr dienen – und nicht zu einem Instrument der Datenoffenbarung werden.

Einen guten Start in die Woche wünscht

Timur

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Über die Autor:innen

  • Timur Vorkul
    Darja Preuss

    Timur ist seit September 2025 Volontär bei netzpolitik.org. Er hat Sozialwissenschaften und Kulturanthropologie studiert und zuletzt für den MDR gearbeitet. Neben seinem Volontariat macht er Beiträge für den Fernsehsender KiKA. Er interessiert sich für staatliche Überwachung, Migrationsregime und Ungleichheit.

    Kontakt: E-Mail (OpenPGP)


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