Wissenschaftsjournalismus

Wie das Coronavirus Journalist:innen auf die Probe stellt

Ungeprüfte Studien, widersprüchliche Aussagen: In der weltweiten Krise durch das Coronavirus ist es auch für die Medien schwer, den Überblick über wissenschaftliche Fakten zu behalten. Wir sprechen mit Volker Stollorz vom Science Media Center Germany über Unsicherheit in der Pandemie und woran Medienprofis wie Leser:innen derzeit Halt finden können.

türkisfarbene Maske
Auch die Frage nach der Sinnhaftigkeit von Masken – zum Selbstschutz, zum Schutz von anderen? – hat zu Verunsicherungen geführt. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Brian McGowan

Die Corona-Krise geht mit einer Informationsflut einher, in der neue wissenschaftliche Erkenntnisse für Laien oft kaum von Gerüchten oder Falschinformationen zu trennen sind. Und wissenschaftliche Laien, das sind oft eben auch die Journalistinnen und Journalisten, die die neuen Aussagen für ihr Publikum einordnen sollen. Wir sprechen mit Volker Stollorz, Geschäftsführer und Redaktionsleiter des Science Media Center Germany (SMC), über die Herausforderungen, die das neuartige Coronavirus an Wissenschaftler:innen, Journalist:innen und Leser:innen stellt.

Das SMC will dazu beitragen, wissenschaftliche Expertise für Journalist:innen zugänglich zu machen, um ihnen die Berichterstattung über komplexe Sachverhalte zu vereinfachen. So veröffentlich das SMC Factsheets zu aktuellen Themen und führt eine Datenbank mit Expert:innen, die zu Entwicklungen in ihren jeweiligen Fachbereichen Hintergrundinformationen und Bewertungen liefern, auf die Journalist:innen zurückgreifen können.

netzpolitik.org: Neue wissenschaftliche Erkenntnisse sind in der jetzigen Situation gefragter denn je. Wie hat sich die Corona-Krise über die letzten Monate hinweg in Ihrer Arbeit bemerkbar gemacht?

Stollorz: Als Wissenschaftsjournalisten im Science Media Center hatten wir SARS-CoV-2 bereits seit Januar auf dem Schirm. Mein persönlicher Eindruck ist, dass das Virus zu Anfang – wie immer – ganz weit weg war. Wissenschaftsjournalisten haben die Entwicklung in China natürlich gesehen und auch in ihren Ressorts darüber berichtet, dass sich dort ein ernster Ausbruch entwickelt. Mitte Februar hatten wir deswegen das erste Press Briefing dazu. Dort haben wir versucht zu erklären, dass das Coronavirus nach Europa kommen wird und wir uns darauf vorbereiten sollten. Seit drei Wochen haben sich dann die Nachrichten beginnend in Italien überschlagen. Insbesondere, weil in Europa die Fallzahlen so schnell gestiegen sind, dass sie die Dimensionen in vielen Provinzen von China oder Südkorea mittlerweile überschritten haben. Für uns als Wissenschaftsjournalisten kam das mit Ansage, aber die öffentliche Alarmierung hinkte dem deutlich hinterher.

netzpolitik.org: Vor welchen Herausforderungen stehen Journalist:innen, die über neue wissenschaftliche Erkenntnisse zum Corona-Virus berichten?

Stollorz: Wir haben im Moment das Problem, dass die Informationsflut nicht nur aus der Wissenschaft enorm groß ist. Auch Redaktionen kämpfen damit, einzuordnen was wichtig und relevant ist. Viele Informationen, die aus der Wissenschaft kommen, sind vorläufige Veröffentlichungen, sogenannte PrePrints, die noch nicht von Fachleuten aus dem Feld begutachtet sind. Somit hat man das Problem als Journalist:in selbst einzuschätzen, welche Informationen, die eigentlich öffentlich relevant wären, auch zuverlässig sind – zum Beispiel hinsichtlich von Fallzahlen, Sterblichkeitsraten oder der zu erwartenden Belastung von Intensivstationen.

netzpolitik.org: Wie ist es um Informationen bestellt, die Journalist:innen von Expert:innen erhalten?

Stollorz: Journalisten haben ein genuines Problem mit wissenschaftlicher Expertise. Es ist extrem schwer zu erkennen, wer wirklich ein kundiger Experte zu einer Frage ist. Denn echte Expertise ist für Laien, auch für Journalisten, die meist in vielen Forschungsbereichen Laien sind, schwer einzuschätzen. In der Öffentlichkeit genießen echte Experten oft nicht mehr Glaubwürdigkeit als solche, die zwar mit einem Arztkittel daherkommen und in vertrauenswürdigen, einfachen Sätzen sprechen, aber überspitzt formuliert Dinge erzählen, die wissenschaftlich nicht der bestmöglichen Evidenz entsprechen.

Das hat meines Erachtens nach zwei Gründe. Zum einen sind die echten Experten jetzt in so vielen Gremien gefordert, dass sie gar keine Zeit mehr haben, in der Öffentlichkeit Rede und Antwort zu stehen. Zum anderen gibt es Menschen, die gerne im Rampenlicht stehen und in Krisenzeiten wie diesen einspringen, auch ohne die notwendige Kompetenz zu besitzen. Das ist eine gefährliche Situation, die wir auch bei EHEC und der Schweinegrippe schon beobachten konnten.

netzpolitik.org: Welche Rolle spielen Wissenschaftsjournalist:innen in der Vermittlung zwischen Wissenschaftler:innen und Journalist:innen?

Stollorz: Sie sind wichtig, weil sie die Wissenschaften regelmäßig beobachten, Werkzeuge zu ihrer Beobachtung kennen und so halbwegs kartieren können, wer relevante Experten sind – oder Expertinnen natürlich auch. Wir im SMC versuchen, zu jedem relevanten Themen die Forschenden zu finden, die fachlich kompetent sind und auch ihre unabhängige Meinung äußern und bestimmte Fragestellungen beantworten wollen. Dafür schätzen wir die wissenschaftliche Reputation für jeden unserer Experten nach bestimmten Kriterien wie beispielsweise Zitationsanalysen ein.

netzpolitik.org: Sie haben erwähnt, dass sich auch die wissenschaftliche Praxis verändert hat, beispielsweise in der schnelleren Veröffentlichung von Ergebnissen ohne lange Überprüfung. Wie muss man sich diese Veränderungen vorstellen?

Stollorz: Die klassischen Begutachtungsverfahren für Wissenschaft sind wichtig als Qualitätskriterium. Die sollte man nicht einfach über Bord werfen, weil jetzt in Zeiten der Pandemie alles schneller gehen muss. Man muss aber auch sagen, dass durch die Digitalisierung in der Forschung aufregende neue Möglichkeiten entstanden sind, Wissen viel schneller zu verbreiten.

In dieser konkreten Krise war es so, dass das Ereignis in China stattfand, die Wissenschaftler in anderen Regionen der Welt zu Beginn aber nur Zuschauer waren.
Mit der Verschärfung der Krise in vielen Ländern hat sich auch das Bedürfnis nach Informationen aus China so beschleunigt, dass zum Beispiel PrePrints, also Vorveröffentlichungen von wissenschaftlichen Texten zur Diskussion innerhalb der Community, zunehmend Beachtung finden.

Das ist innerhalb der Wissenschaft eine sinnvolle Praxis. Aber PrePrints sind für alle frei zugänglich, also auch für ein breites nichtwissenschaftliches Publikum, das oft nicht einschätzen kann, ob eine Veröffentlichung fachlichen Standards genügt.

Wir lösen das Problem für den Journalismus damit, dass wir im SMC eine kommentierte aktuelle Publikationsliste zu COVID-19 führen. Dort geben wir Hinweise zu den Publikationen, die wir für hoch relevant halten. Wenn man einen PrePrint in der Berichterstattung aufgreifen möchte, gibt es eine Warnung, dass es sich dabei um noch nicht begutachtete Forschung handelt und die Hypothese nicht so vermittelt werden sollte, als ob es direkt in die klinische Praxis fließen würde.

netzpolitik.org: Wie können Journalist:innen konstruktiv mit wissenschaftlichen Unklarheiten umgehen?

Stollorz: Grundsätzlich muss man der Differenzierung Platz einräumen. Man kann nicht auf fünf Zeilen alles erklären wollen. Vor allem dann nicht, wenn es darum geht, Unsicherheiten in bestimmten Sachverhalten zu thematisieren.

Ich finde zum Beispiel den Podcast von Herrn Drosten, der ja viel gelobt wird, in der Hinsicht gut. Aber wenn daraus Botschaften entnommen und in Zeitungen verkürzt dargestellt werden, kann es passieren, dass etwas, das eigentlich erklärt wurde, wegfällt. So entstehen in den Köpfen der Leute wieder Ängste, die nicht begründet sind.

netzpolitik.org: Sind Ihnen Fälle bekannt, in denen wissenschaftlich anmutende Falschnachrichten auch in etablierte Medien gelangt sind, bevor festgestellt wurde, dass sie fachlich der Kritik nicht standhalten?

Stollorz: Ich würde sagen, dass so etwas eher selten passiert, als dass es nie passiert. Ganz am Anfang gab es eine Geschichte, dass dieses neuartige Virus eine Art Rekombinante aus einem HI-Virus und einem Coronavirus sei. Das war ein PrePrint von indischen Forschern, die ihre Methoden nicht richtig verstanden hatten. Der ging viral, weil er implizierte, da hätten Forschende ein Virus zusammen gebaut, eine Art Biowaffe also. In der Wissenschaft war das relativ schnell erledigt. In den sozialen Medien wurde es aber breit geteilt.

Das lief aber kaum über journalistische Medien. Ich glaube, da funktionieren die Filter noch relativ gut. Aber auf Websites, die keinen redaktionellen Content enthalten, können solche Nachrichten durchaus viral gehen und sich über Verteiler oder soziale Medien in bestimmten Communities verbreiten.

netzpolitik.org: Es gab in den vergangenen Wochen einige solche Fälle, in denen ungeprüfte wissenschaftliche Beiträge zum Coronavirus in den sozialen Medien viral gingen. Haben Sie erlebt, dass auch Journalist:innen auf solche Erkenntnisse zurückgreifen?

Stollorz: Nehmen wir die sozialen Medien als generelles Phänomen. Da haben sie keinen Gatekeeper, der ist einfach weg. Das heißt, da kann jeder senden und was sich viral verbreitet, unterliegt weniger Kontrollen als in etablierten Redaktionen. Gleichzeitig sieht man aber auch sehr gut, dass soziale Medien wie Facebook und Twitter, aber auch Unternehmen wie Google, Desinformationen derzeit bei COVID-19 entgegensteuern und renommiertere Quellen priorisieren oder bestimmte Fake-News löschen. In letzter Zeit haben sich da Verfahren etabliert, mit denen man das erreichen kann.

Es gibt trotzdem immer wieder auch einzelne Videos, die viral gehen – Herr Wodarg ist ja zum Beispiel in aller Munde –, weil sie eine erwünschte Botschaft verbreiten. Und die lautet, dass es schon nicht so schlimm werde und die Experten in die völlig falsche Richtung gingen. Ich will natürlich nicht die Meinungsfreiheit einschränken, aber es wäre schön, wenn Plattformen dafür sorgen würden, dass sich offenkundiger Unsinn nicht so stark verbreitet.

netzpolitik.org: Wie können Leser:innen hier einen kritischen und ausgewogenen Umgang finden?

Stollorz: Ich habe dafür drei Tipps: Medienkompetenz heißt für mich erstens, dass man auch eine Nachrichtendiät einhalten sollte. Es macht überhaupt keinen Sinn 25 Mal am Tag nach Nachrichten über das Coronavirus zu suchen. So schnell kann sich die aktuelle Datenlage oder Risiko-Einschätzung gar nicht ändern.

Dazu kommt zweitens natürlich die Frage, welche Medien man konsumiert. Das macht einen riesigen Unterschied. Ich kann qualitativ hochwertige journalistische Medienangebote nutzen oder mich in Quellen informieren, die polarisierend und ideologisierend sind. Davon kann man in der Corona-Krise eigentlich nur abraten. Da ist es klüger, eher die offiziellen Informationen sowie die renommierten und reputierten journalistischen Quellen zu suchen und zu lesen, hören oder schauen.

Drittens gibt es ein Phänomen aus der Kommunikationswissenschaft. Der „Easiness“-Effekt, bei dem man glaubt etwas verstanden zu haben, weil es leicht verständlich erklärt wurde, man aber trotzdem nicht wirklich durchdrungen hat, wieso genau die Forschenden wissen, was sie wissen. In der aktuellen Krise sehen wir das zum Beispiel bei der Frage nach exponentiellem Wachstum. Wir können schnell glauben, verstanden zu haben, wie die Wachstumskurve sich verhalten wird. Aber richtig begriffen, wie das von Maßnahmen abhängt, die die Gesellschaft ergreift, haben wir damit nicht. Ein Szenario ist keine Prognose. So kann es zu Fehlurteilen kommen.

Eine spannende Frage ist also, inwieweit man sich bei so unsicheren Wissensbeständen auf seine eigene Urteilsfähigkeit verlassen kann oder nicht. Ich nenne mal ein konkretes Beispiel. Die Fallzahlen, die wir hier täglich auf allen Kanälen erhalten, sagen irgendwann nicht mehr so viel aus, weil sie von der Anzahl der getesteten Fälle abhängen. Wenn die Anzahl der Tests insgesamt nicht groß genug ist, ist irgendwann die Zahl der Fälle, die bestätigt werden, nicht mehr repräsentativ für die absolute Fallzahl, die sich in Wirklichkeit ereignet.

Ein Experte weiß das und guckt nur auf den Trend, während der Laie auf die Zahl guckt und sich erschreckt, dass es immer mehr werden. Laien sollten darauf achten, dass sie Experten -Einordnungen in ihrer gesamten Komplexität akzeptieren und nicht denken, dass sie sofort vorhersehen können, wie sich die Fallzahlen exponentiell entwickeln werden. Und dabei vergessen, dass es von uns allen abhängt, ob es so kommt.

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8 Ergänzungen
  1. Dieses Interview könnte genau so auch ein „Medienkonsument“ gegeben haben. Denn auch wir wissen meist nicht, ob ein uns unbekannter Journalist seriös, methodisch anspruchsvoll und sachkundig ist.

    Bei der Aussage zur Medienkompetenz liegt Stollorz aber deutlich daneben. Mitnichten ist Medienkompetenz vorrangig eine Frage der „Mediendiät“ sondern eine solche der Analysemethoden. Die Schlüssigkeitsprüfung – wie ich sie hier schon öfter dargelegt habe, macht Medienkompetenz aus, das Erkennen von logischen Brüchen, fehlenden Definitionen, Vermischung von Fakten und deren Bewertung, Emotionalisierung, Interviews, in denen der Befragte Steilvorlagen des Fragenden bestätigt. Solche methodischen Defizite kann man erkennen! Das macht Medienkompetenz aus – und dazu braucht es möglichst viele Quellen!

    1. „Das macht Medienkompetenz aus – und dazu braucht es möglichst viele Quellen!“

      Dazu müssten die Quellen aber erst einmal selbst recherchieren und nicht von einander abschreiben. Zudem gibt es duchaus Journalisten die all die genannten Punkte berücksichtigen und mit direktem Verweis auf verschiedene entspreched darstellen. Dazu gehören z. B. die Redaktion von Quarks, Spektrum der Wissenschaft oder da Ärzteblatt – um mal bei CoVid-19 zu bleiben.

  2. Ich habe mir schon wirklich sehr viel Mühe gegeben, der ARD eine angemessene Berichterstattung zu:

    *** Julian Assange in Belmarsh ***

    abzuringen (Pressefreiheit steht auf dem Spiel! ) – bisher ohne jeden Erfolg !!! …
    meine Hoffnung ist jetzt, dass im ARD-Hauptstadtstudio und im ARD Europamagazin die ersten Mitarbeiter so drastisch in’s „HomeOffice“ verbannt werden, dass sie endlich beginnen nachzuempfinden, was Assange in der ecuadorianischen Botschaft durchgemacht hat. Vielleicht kommen wir dann doch mal einen Schritt weiter.

    Und vielleicht übertreibt es Jens Spahn auch so sehr mit seiner smart-grid-Verfolgung (China-/Südkorea-Vergleiche), dass Tina Hassel am Ende doch noch versteht, warum unsere

    *** Geheimdienste keine Staatstrojaner und keine Passwörter bekommen dürfen ***

    – und man Christine Lambrecht dazu eben mal fragen müsste ! … – , wenn wir nicht Grundgesetz, Trennungsgebot, Rechtsweg der Bürger und Quellenschutz der Informationsfreiheit verlieren sollen – … naja, man darf ja auch mal träumen.

    Vermutlich wird eher das Bargeld als anonymes uneingeschränktes Zahlungsmittel geraubt, – davor habe ich jetzt wirklich Sorge!,
    als dass unsere ARD sich endlich auf die Seite von Reporter ohne Grenzen schlägt, wo sie doch wie selbstverständlich hingehören müssten, wenn in dieser Welt alles richtig liefe…

    1. Ich war hier ja ohnehin ein bisschen off-topic, weil es Euch darum ging, Wahrheit von fake zu unterscheiden, und nicht darum, wie vollständig die Berichterstattung sei. Ich kann aber zu meinem Vollständigkeitspunkt tröstlich ergänzen: Georg Restle in Monitor hat die Vollständigkeit der Berichterstattung der ARD inzwischen hergestellt, und Tina Hassel plant heute ein Interview zum Thema Freiheitsrechte in Zeiten des Ausnahmezustands.

  3. Der „offenkundige Unsinn“ des Herrn Wodarg wurde von den Qualitätsjournalisten des NDR und ARTE verbreitet und ein Herr Drosten als Panikmacher dargestellt. Zu sehen in der ARTE Dokumentation „Profiteure der Angst“ aus dem Jahr 2009. Der Vorteil, den NDR und ARTE dabei hatten, war der, dass sie das Urteil über Sinn und Unsinn erst sechs Monate nach der H1N1-Pandemie gefällt haben. Hinterher ist man halt immer schlauer. Und das ist eigentlich der einzig sinnvolle Rat in so einer Krise: Immer die kritische Distanz wahren. Vor „offensichtlichem Unsinn“ genauso wie vor „offensichtlichen Wahrheiten“. Und 2 Meter Abstand dazu addieren.

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