Jahr: 2020
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bits: Wenn Daten Begehrlichkeiten wecken
Unser wochentäglicher bits-Newsletter erscheint natürlich auch am Dienstag. bits: Wenn Daten Begehrlichkeiten wecken Google sammelt Daten von Nutzer:innen und Sicherheitsbehörden hätten darauf gerne Zugriff. Dass es anders geht, zeigen datenschutzfreundliche Alternativen. Die Corona-Warn-App wird mal wieder erklärt und könnte gerne weiterentwickelt werden, um mehr Akzeptanz zu finden. Facebook hatte Big Lebowski geblockt und erst eine Odysee machte den Dude wieder teilbar.
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Schulterschluss mit Bürger:innenmiliz: Entführung von Michigans Gouverneurin auch auf Facebook geplant
Sie wurde zur Zielscheibe einer gewaltsamen Entführung erklärt: Michigans demokratische Gouverneurin Gretchen Whitmer. Schulterschluss mit Bürger:innenmiliz: Entführung von Michigans Gouverneurin auch auf Facebook geplant Mehrere Männer wollten die Gouverneurin Gretchen Whitmer im US-Bundesstaat Michigan entführen, noch vor den Präsidentschaftswahlen. Ein FBI-Bericht legt offen, wie die Männer ihre Tat unter anderem in sozialen Netzwerken planten und nicht vor Gewalt zurückschreckten.
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Edit Policy: Wo bleibt Europas Open Technology Fund?
Die Open-Source-Community braucht langfristige finanzielle Unterstützunge um richtig auszutreiben. Edit Policy: Wo bleibt Europas Open Technology Fund? Wir müssen viele verschiedene, langfristig angelegte Förderstrukturen für Open-Source-Technologien aufbauen, für sichere und ungefilterte Kommunikation.
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Ermittlungen in den USA: Polizei erhält Liste aller Nutzer, die nach einem Schlagwort gegoogelt haben
In welchen Fällen darf die Polizei erfahren, wer wann wonach gegoogelt hat? Ermittlungen in den USA: Polizei erhält Liste aller Nutzer, die nach einem Schlagwort gegoogelt haben Google hat die IP-Adressen aller US-Nutzer:innen preisgegeben, die nach einem bestimmten Schlagwort gesucht hatten. Jurist:innen kritisieren diese Form der polizeilichen Rasterfahndung. Die einfache Lösung wäre, die Informationen gar nicht erst zu speichern.
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Geheimdienstallianz: „Five Eyes“ fordern staatliche Hintertür für verschlüsselte Apps
Viele Menschen nutzen verschlüsselte Messenger, damit Überwacher:innen im Internet und beim Betreiber nur chiffrierten Datensalat zu Gesicht bekommt. Geheimdienstallianz: „Five Eyes“ fordern staatliche Hintertür für verschlüsselte Apps Die „Five-Eyes“-Staaten machen gemeinsam mit Indien und Japan einen neuen Vorstoß für staatliche Hintertüren in Ende-zu-Ende verschlüsselten Anwendungen. Ob sie die Tech-Industrie dazu bringen werden, ihre Produkte nach den Wünschen der Sicherheitsbehörden umzubauen, bleibt fraglich.
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DiGA-Verzeichnis: Erste Sicherheitslücken bei digitalen Gesundheits-Apps entdeckt
Die Hersteller von Velibra schlossen zwar die Tür zu den Daten ab, ließen aber den Schlüssel stecken, ohne dass es jemandem auffiel. DiGA-Verzeichnis: Erste Sicherheitslücken bei digitalen Gesundheits-Apps entdeckt Kurz nach dem Start der „Apps auf Rezept“ finden unabhängige Forscher Sicherheitslücken in einer der Anwendungen. Der Fall wirft grundlegende Fragen zum Prüfungsverfahren auf.
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bits: The Return of the Softwarepatente
Die Montag-Ausgabe von bits, unserem wochentäglichen Newsletter. bits: The Return of the Softwarepatente Die Gefahr der Softwarepatente ist zurück, diesmal im Bundestag. „Künstliche Intelligenz“ soll in Großbritannien jetzt Social Distancing durchsetzen. Vor 30 Jahren erschien Monkey Island. Und die New York Times interessiert sich für QAnon-Anhänger:innen in Deutschland.
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Algorithmische Überwachung: EU entwickelt Abhörplattform mit Sprachanalyse und Gesichtserkennung
Herkömmliche Verfahren zur Erkennung von Personen anhand ihrer Sprache hätten sich als wenig erfolgreich erwiesen. Selbst die beste Technologie produziere zu viele Fehlalarme. Algorithmische Überwachung: EU entwickelt Abhörplattform mit Sprachanalyse und Gesichtserkennung Polizeibehörden in der EU sollen ein mächtiges Überwachungsinstrument erhalten. Das System soll Personen in Telefongesprächen anhand der Stimme erkennen. Es nutzt aber auch Spuren, die Verdächtige im öffentlichen Raum oder dem Internet hinterlassen.
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Wochenrückblick KW 41: Vorratsdatenspeicherung vor dem letzten Gericht
Hallo Otter, wie war deine Woche? Wochenrückblick KW 41: Vorratsdatenspeicherung vor dem letzten Gericht Der Europäische Gerichtshof erklärt die anlasslose Vorratsdatenspeicherung für illegal. Uploadfilter für Urheberrechtsverstöße und sonstige Zwecke sind zurück auf der Agenda. Deutsche Überwachungstechnik kommt in Ägypten gegen Menschenrechte zum Einsatz. Die Themen der Woche im Überblick.
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Neuer Rüstungsdeal: Ukraine will Flotte von Kampfdrohnen aus der Türkei
Auch Serbien erwägt den Kauf von Kampfdrohnen der türkischen Firma Baykar. Sie gehört einem Schwiegersohn des Präsidenten Erdoğan. Neuer Rüstungsdeal: Ukraine will Flotte von Kampfdrohnen aus der Türkei Die Türkei ist eines der wenigen Länder, das bewaffnete Drohnen herstellt, exportiert, im Ausland und sogar im eigenen Land einsetzt. Die unbemannten Angriffswaffen könnten demnächst in der Ukraine hergestellt werden. Bald soll außerdem ein gemeinsam produzierter Drohnen-Bomber in Serie gehen.
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FinFisher: Staatstrojaner FinSpy erneut in Ägypten gefunden
Ägypter stürmen eine Zentrale der Staatssicherheit, 2011. FinFisher: Staatstrojaner FinSpy erneut in Ägypten gefunden Eine Gruppe, die Aktivisten in Ägypten angreift und ausspioniert, hat den Staatstrojaner FinFisher eingesetzt. Das berichtet Amnesty International und bezeichnet die Angreifer als mindestens staatlich gefördert. Dokumenten zufolge hatte der ägyptische Geheimdienst die Schadsoftware bereits 2011.
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bits: Überraschung, jetzt gibts Werbung
Heute ist Donnerstag und es gibt eine weitere Ausgabe unseres bits-Newsletters. bits: Überraschung, jetzt gibts Werbung Samsung-Fernseher zeigen plötzlich Werbung an. Das ist kein Feature, sondern nervig. Die ARD/ZDF-Onlinestudie liefert aktuelle Zahlen zur Internetnutzung in Deutschland. Bald sind alle drin. Studien haben Predictive Policing in den NIederlanden, Trumps Desinformationsstrategien und Russia Today untersucht. Und der Datenschutz wird 50. Happy Birthday!
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US-Präsidentschaftswahl: Facebook bereitet sich auf eine Zeit ohne Gewinner vor
Demokratie unter der Bedingung der Digitalisierung (Symbolbild) US-Präsidentschaftswahl: Facebook bereitet sich auf eine Zeit ohne Gewinner vor Sollte Trump die US-Wahl verlieren, ist ein friedlicher Machtwechsel nicht selbstverständlich. Facebook und die Unternehmenstochter Instagram bereiten sich offenbar auf chaotische Tage vor und verbieten politische Werbung auch nach dem Wahltag.
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Anti-Terror-Gesetz : Barbesitzer in Frankreich wegen unterlassener Vorratsdatenspeicherung verhaftet
Café-Betreiber:innen in Frankreich, die ihren Gästen offenes WLAN anbieten, müssen deren Daten speichern. Anti-Terror-Gesetz : Barbesitzer in Frankreich wegen unterlassener Vorratsdatenspeicherung verhaftet Die Polizei hat mehrere Gastronomen im französischen Grenoble festgenommen, weil sie nicht die Daten der Gäste speicherten, die ihr WLAN nutzten. Ein Anti-Terror-Gesetz von 2006 schreibt das vor – das dürfte nach einem EuGH-Urteil zur Vorratsdatenspeicherung allerdings überholt sein.
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Gesetz gegen rechte Hetze: Steinmeier lässt Große Koalition nacharbeiten
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier weigert sich beharrlich, das Gesetz zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Hasskriminalität abzusegnen. Nun ist mit weiteren Verzögerungen zu rechnen. Gesetz gegen rechte Hetze: Steinmeier lässt Große Koalition nacharbeiten Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verweigert einem Gesetzespaket gegen rechte Hetze die Unterschrift. Mit einem eigentümlichen Ansatz will er der Großen Koalition offenbar eine Blamage ersparen. Doch die stolpert wiederholt über sich selbst.
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Häufig gestellte Fragen: Was die neuen Gerichtsurteile zur Vorratsdatenspeicherung bedeuten
Protest gegen die Vorratsdatenspeicherung. Häufig gestellte Fragen: Was die neuen Gerichtsurteile zur Vorratsdatenspeicherung bedeuten Am Dienstag hat der Europäische Gerichtshof zum dritten mal über die Vorratsdatenspeicherung entschieden. Die anlasslose Massenüberwachung bleibt weiter grundrechtswidrig, mögliche Ausnahmen sorgen jedoch für Diskussionen. Gemeinsam mit Privacy International beantworten wir die wichtigsten Fragen.
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Liste der Auffälligen: Tübingen muss Datensammlung über Geflüchtete beenden
"Datenschutz, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=5xBSrqpiiCk">warum bist du so hügelig?"</a>, mag sich vielleicht Boris Palmer jetzt fragen. Liste der Auffälligen: Tübingen muss Datensammlung über Geflüchtete beenden Die Stadt Tübingen sammelte auf einer Liste Asylsuchende, die vermeintlich auffällig geworden sein sollen. Der baden-württembergische Datenschutzbeauftragte hat das nun verboten. Oberbürgermeister Palmer zeigt sich uneinsichtig.
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Verschwörungsmythos: Facebook verbietet QAnon
Seinen Ursprung hat QAnon in den dunkelsten Ecken des Internets – verbreitet wurden die kruden Botschaften jedoch in den sozialen Medien wie Facebook und Instagram. (Symbolbild) Verschwörungsmythos: Facebook verbietet QAnon Facebook und Instagram sollen künftig sämtliche Seiten und Gruppen löschen, die in Verbindung stehen mit der QAnon-Bewegung. Vieles spricht dafür, dass der Konzern die Verbreitung dieses Verschwörungsglaubens maßgeblich begünstigt hatte. Nun zieht er die Notbremse.
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bits: Wenn Journalisten zu verdächtigen Straftätern werden
Der bits-Newsletter erscheint auch am Mittwoch. bits: Wenn Journalisten zu verdächtigen Straftätern werden In Berlin wurden berichtende Journalist:innen bei einer Aktion von Extinction Rebellion festgenommen und ihre Speichermedien zur Beweisaufnahme beschlagnahmt. Das dürfte illegal sein. Wir haben mit einem Betroffenen darüber gesprochen. Die Bundesregierung hat jetzt ein Dashboard für ihre Digitalstrategie. Und eine große Recherche zeigt, wie Rechtsextreme auf Instagram mobilisieren.
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US-Ausschuss zu Tech-Monopolisten: Bis zur Zerschlagung
Übermächtige Tech-Konzerne haben in den vergangenen Jahrzehnten einen Scherbenhaufen hinterlassen. Nun könnte ihnen die Zerschlagung drohen. (Symbolbild) US-Ausschuss zu Tech-Monopolisten: Bis zur Zerschlagung Die vier großen Tech-Konzerne Google, Amazon, Facebook und Apple konnten in den vergangenen Jahrzehnten von einer weitgehend unregulierten Landschaft profitieren. Doch langsam dreht sich der Wind. Demokratische US-Abgeordnete fordern nun drastische Gesetzesänderungen, um Fairness in digitalen Märkten einziehen zu lassen.