2018
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: Goliathwatch-Studie: Google macht weiter rassistische Suchvorschläge
Protestaktion von Goliathwatch : Goliathwatch-Studie: Google macht weiter rassistische Suchvorschläge Laut einer Studie des Vereins Goliathwatch macht Google trotz jahrelanger Kritik weiter diskriminierende Vorschläge für seine Suche. Die Autor*innen fordern, dass Google die Autovervollständigung abschalten oder ein Redaktionsteam dafür einstellen soll.
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Sicherheitslücken: Staatstrojaner sind ein Risiko für die Innere Sicherheit
Alles sicher? Sicherheitslücken: Staatstrojaner sind ein Risiko für die Innere Sicherheit Durch bewusst offen gelassene Sicherheitslücken können Staatstrojaner die öffentliche Sicherheit nicht nur verbessern, sondern sogar verschlechtern. Das geht aus einer Bachelor-Arbeit in Politikwissenschaften hervor, die wir veröffentlichen. Die Nachteile wiegen schwerer als eine effektivere Strafverfolgung.
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: Zweifel an Verhütungs-App: Natural Cycles verspricht mehr als es kann
Algorithmus statt Pille: Natural Cycles verspricht eine zuverlässige Verhütung, wenn Frauen jeden Morgen ihre Temperatur messen. : Zweifel an Verhütungs-App: Natural Cycles verspricht mehr als es kann Das Start-up Natural Cycles vermarktet seine App als natürliche Verhütungsmethode – ohne Nebenwirkungen und so sicher wie die Pille. Doch die Vorhersagen sind weniger zuverlässig, als die Firma behauptet. In Großbritannien wurde Natural Cycles jetzt für irreführende Werbung verwarnt.
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: Das Programm für unsere „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz 2018 ist da!
Fight for your digital Rights - Am 21.9. in Berlin live und in Farbe! : Das Programm für unsere „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz 2018 ist da! Am 21. September 2018 veranstalten wir unsere fünfte „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz in Kooperation mit der Volksbühne in Berlin. Jetzt haben wir das fertige Programm veröffentlicht.
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: 75. Netzpolitischer Abend heute in Berlin
Jeden ersten Dienstag im Monat: Der Netzpolitische Abend der DigiGes in Berlin : 75. Netzpolitischer Abend heute in Berlin Wie an jedem ersten Dienstag im Monat findet heute der Netzpolitische Abend des Vereins Digitale Gesellschaft in der c‑base Berlin statt. Auf dem Programm der c‑base stehen diesmal: Geschäftsführerin Dr. Elke Steven berichtet Aktuelles aus dem gemeinnützigen Verein Digitale Gesellschaft, Ingo Dachwitz von netzpolitik.org moderiert den Abend und referiert über die bevorstehende „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz […]
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: NPP151: Reparieren und Recycling
: NPP151: Reparieren und Recycling Was sollte man beachten, wenn man seine Geräte selber reparieren möchte? Wer kann helfen? Was müsste die Politik für bessere Reparaturmöglichkeiten tun? Wir sprechen im netzpolitik.org-Podcast 151 über kaputte Geräte, Recycling und Reparaturmöglichkeiten – und was dem im Weg steht.
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: 20 Jahre Google: Happy Birthday und Zeit für Alternativen
: 20 Jahre Google: Happy Birthday und Zeit für Alternativen Google feiert seinen 20. Geburtstag. Was als sympathisch schlichte und gut funktionierende Suchmaschine begonnen hat, ist mittlerweile zu einem übermächtigen Riesenkonzern angewachsen. Doch die zahlreichen (Beinahe-)Monopole des Unternehmens sind nicht alternativlos. Es liegt auch an Dir.
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: Verfassungsschützer arbeiten trotz Affäre mit BVT in Österreich zusammen
Zwei Innenminister mit Blick nach rechts: Herbert Kickl und Horst Seehofer : Verfassungsschützer arbeiten trotz Affäre mit BVT in Österreich zusammen Der deutsche Verfassungsschutz lässt sich von Razzien und Blitz-Führungswechseln beim österreichischen Partnerdienst nicht abschrecken. Das Innenministerium von Horst Seehofer betont: Es gibt keinen Schaden in der Zusammenarbeit. Die Linke wittert hingegen einen Persilschein aus Berlin für die Rechten in Wien und warnt vor der „Stärkung der neuen Achse Rom-Wien-Berlin“.
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Den Datenfischern die Netze kappen: Ideen gegen die Marktmacht der Plattformen
Den datenfischenden Plattformen die Schleppnetze auftrennen: Die fabelhafte Illustration zu unserem Text stammt von Oliver Hinzmann. Den Datenfischern die Netze kappen: Ideen gegen die Marktmacht der Plattformen Während die Datenkonzerne Google und Facebook weiter auf dem Weg zu digitaler Dominanz sind, nimmt die politische Diskussion um die Begrenzung ihrer Macht an Fahrt auf. Wir haben an dieser Stelle wichtige Ideen zur Regulierung der Plattformmonopole zusammengetragen. Vom härteren Datenschutz bis zur Zerschlagung – ein anderer Umgang mit dem Datenkapitalismus ist möglich.
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: Kalifornien sichert Netzneutralität – wenn es die Gerichte zulassen
Der bevölkerungsreichste US-Bundesstaat Kalifornien hat Regeln zur Netzneutralität beschlossen. : Kalifornien sichert Netzneutralität – wenn es die Gerichte zulassen Das kalifornische Landesparlament hat Ende letzter Woche Regeln zur Netzneutralität beschlossen. Setzt der (wie die Legislative ebenfalls demokratische) Gouverneur Jerry Brown seine Unterschrift unter das Gesetz, wäre der Zugang zum offenen Netz an der gesamten US-Westküste sichergestellt. Zuvor hatten die Bundesstaaten Oregon und Washington ähnliche Gesetze erlassen, Montana reagierte mit einer Exekutivverfügung. Die Bundesstaaten sahen […]
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: Arbeitskämpfe auf Social Media: Zwischen Streikorganisation und Streikvorhersage
Screenshot einer Infografik des Streikvorhersage-Startups Prewave : Arbeitskämpfe auf Social Media: Zwischen Streikorganisation und Streikvorhersage Soziale Medien wie Twitter und Facebook spielen zunehmend auch im Rahmen von Arbeitskämpfen eine Rolle. Einerseits werden Streikende mobilisiert und koordiniert, andererseits versprechen Startups, Streiks auf Basis von Big Data, Statistik und Machine Learning vorhersagen zu können.
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: Neues aus der Brüsseler Blase: Wir bauen unsere EU-Berichterstattung aus
: Neues aus der Brüsseler Blase: Wir bauen unsere EU-Berichterstattung aus Ob Datenschutz, Urheberrecht oder Plattform-Regulierung: Die politische Agenda für viele digitale Themen wird heute in Brüssel gesetzt. Wir sehen uns das in Zukunft genauer an – für die nächsten Monate berichtet netzpolitik.org mit eigenem Korrespondenten aus der EU-Metropole.
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: Bundesregierung schiebt Open Data und Open Source auf die lange Bank
Auf die Umsetzung vieler Vorhaben aus dem Koalitionsvertag müssen wir wohl noch lange warten. : Bundesregierung schiebt Open Data und Open Source auf die lange Bank Die Bundesregierung nimmt offene Regierungsdaten und freie Software nicht so ernst, wie sie vorgibt. Das zeigen ihre Antworten auf eine Kleine Anfrage der Linken im Bundestag. Einige Versprechen aus dem Koalitionsvertrag werden wohl gar nicht eingehalten.
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: Netzpolitischer Wochenrückblick KW 35: Cyberagentur fürs Militär, Datenschutz fällt Google schwer
: Netzpolitischer Wochenrückblick KW 35: Cyberagentur fürs Militär, Datenschutz fällt Google schwer Diese Woche beschäftigten wir uns mit teuren Überwachungsbahnhöfen, der Gründung einer neuen „Cyber-Agentur“ und der angeblichen Abmahnwelle durch die Datenschutzgrundverordnung. Außerdem rückt unsere „Das ist Netzpolitik“ Konferenz immer näher.
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: Export von Spähsoftware: Israelische Firma hackte Journalistenhandy, um Kunden an Land zu ziehen
(Symbolbild) : Export von Spähsoftware: Israelische Firma hackte Journalistenhandy, um Kunden an Land zu ziehen Laut einem Bericht der New York Times hat die NSO Group, eine israelische Cyber-Intelligence-Firma, das Telefon des Journalisten Adbulaziz Alkhamis gehackt, um die Vereinigten Arabischen Emirate von einem Kauf ihrer Spionagesoftware zu überzeugen. Diese Informationen entstammen E‑Mails, die im Zuge eines Gerichtsverfahrens gegen die NSO Group veröffentlicht wurden. Die Klagenden werfen der NSO Group vor, […]
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: Vorratsdatenspeicherung: Europäischer Gerichtshof soll deutsches Gesetz prüfen
: Vorratsdatenspeicherung: Europäischer Gerichtshof soll deutsches Gesetz prüfen Die Bundesregierung will in Sachen Vorratsdatenspeicherung eine Prüfung des Europäischen Gerichtshofs einholen. Das geht aus Dokumenten hervor, die Falk Steiner vom Deutschlandfunk Hauptstadtstudio vorliegen. Obwohl es aus Luxemburg bereits ein deutliches Urteil von Dezember 2016 gibt, nach dem eine Vorratsdatenspeicherung nicht mit europäischem Recht vereinbar ist, will die Bundesregierung die etwas abgeminderte deutsche Version, die […]
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Kritik an G20-Gesichtserkennung: „Neue Dimension staatlicher Ermittlungs- und Kontrolloptionen“
Die von der Hamburger SOKO „Schwarzer Block“ eingesetzte Software "Videmo 360" führte bislang zur Identifizierung von drei Personen. Kritik an G20-Gesichtserkennung: „Neue Dimension staatlicher Ermittlungs- und Kontrolloptionen“ Hamburgs Datenschutzbeauftragter Johannes Caspar bewertet die Gesichtserkennung nach den Gipfelprotesten vom vergangenen Jahr in einer Stellungnahme als „datenschutzwidrig“. Die Polizei hatte im vergangenen Jahr 17 Terabyte Bild- und Videomaterial in eine eigens eingerichtete Datenbank zur biometrischen Suche überführt. Caspar nennt das eine „Herrschaft über Bilder“.
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: Ironiebefreit: Youtube löscht Arte-Video über digitale Zensoren
: Ironiebefreit: Youtube löscht Arte-Video über digitale Zensoren Der Alltag von menschlichen Content-Moderatoren in sozialen Netzwerken ist wirklich schockierend. Zu diesem Schluss kam Youtube und löschte einen Arte-Trailer über seine Zensoren kurzerhand von seiner Plattform. Das kommt leider häufiger vor, klagt der deutsch-französische Kultursender.
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: Netzneutralität: o2 untersagt freie Endgerätewahl, Bundesnetzagentur prüft
"o2 Free Unlimited" und andere Verträge des Mobilfunkbetreibers sind nicht ganz so unlimitiert, wie es die Werbung verspricht. : Netzneutralität: o2 untersagt freie Endgerätewahl, Bundesnetzagentur prüft Die EU-Regeln zur Netzneutralität garantieren, dass Nutzer Geräte ihrer Wahl einsetzen dürfen. Doch der Mobilfunkbetreiber o2 verbietet das seinen Kunden trotzdem. Nicht zum ersten Mal reizt ein Netzbetreiber die Regeln so weit wie möglich aus. Nun kündigt die Bundesnetzagentur eine Anhörung an und stellt in Aussicht, die Klausel zu streichen.
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: Videoüberwachung in Bahnhöfen: Milliarden für ein paar Kameras
: Videoüberwachung in Bahnhöfen: Milliarden für ein paar Kameras In 900 deutschen Bahnhöfen überwachen Videokameras den öffentlichen Raum. Die rund 6.000 Kameras kosten bis zu 1,3 Milliarden Euro, wie sich nun in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken herausstellt. Das Geld hätte man besser für Präventionsarbeit und soziale Maßnahmen ausgeben sollen, sagt Linken-Politiker Niema Movassat.